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Klinik tasche
Schwangere Frau packt Kliniktasche

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Ein Baby zu bekommen ist das größte Glück auf Erden. Ein Kind bedeutet jedoch viel Veränderung im Leben der jungen Eltern. Windeln wechseln, Fläschchen geben, zahlreiche schlaflose Nächte, ein neuer Tagesrhythmus – doch wenn man den kleinen Schatz auf dem Arm hält, ist alles vergessen und man ist wunschlos glücklich!

Sicherlich haben Sie bereits mit den Vorbereitungen für Ihren Nachwuchs begonnen: Das Kinderzimmer hergerichtet, ganz viele schöne Sachen gekauft, einen Babynamen ausgesucht oder vielleicht auch an einem Babykurs teilgenommen. Steht die Geburt Ihres Kindes kurz bevor, sollten Sie für den Fall der Fälle gut vorbereitet sein. Circa sechs Wochen vor dem berechneten Geburtstermin wird es Zeit sich auf den Krankenhausaufenthalt vorzubereiten und die Kliniktasche zu packen. Sollten die Wehen nämlich früher einsetzen, muss es recht schnell gehen. Was in die Kliniktasche gehört verraten wir Ihnen im Folgenden!

Geschafft- das Baby ist da

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Kliniktasche packen: Das gehört hinein!

Packen Sie Ihre Kliniktasche frühzeitig, vermeiden Sie Stress und Hektik vor dem Aufbruch ins Krankenhaus. Was in die Tasche gehört und auf keinen Fall vergessen werden darf, haben wir für Sie in einer Checkliste zusammengestellt. Diese können Sie gern zum Kontrollieren ausdrucken.

Unterlagen

  • Personalausweis
  • Mutterpass
  • Krankenkassen-Karte
  • Familienstammbuch und Heiratsurkunde (direkte Anmeldung des Babys in der Klinik)

Für die Geburt

  • Eine geräumige Tasche / Sporttasche, wo alles rein kommt
  • Hausschuhe und warme, dicke Socken
  • Bademantel
  • Ein bequemes, weites Shirt oder Hemd, welches schmutzig werden darf
  • Haarband und Brille
  • Artikel zum Wohlfühlen (Massageöl, CDs oder MP´3-Player, Badesalz, ein Buch)
  • Snacks, Süßigkeiten, Getränke (Zur Stärkung und Beruhigung)
  • Pflegeartikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, Duschgel, Shampoo, Cremes, Hygienespray, Kamm und alles was Sie sonst zu Hause benutzen)

Für den Krankenhausaufenthalt

Ein Baby ist das größte Glück auf Erden

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  • Klamotten (T-Shirts, Tops, Jogginghosen, Pulli, Unterwäsche, Still-BHs, Schlafanzug, Nachthemd)
  • Kosmetiktäschchen (die nötigste Schminke um sich frisch zu machen)
  • Flipflops für die Dusche
  • Handy und Ladegerät
  • Zeitschriften und ein Buch
  • Handtuch
  • Süßigkeiten (nach der Geburt können Sie es sich gut gehen lassen)
  • Etwas Geld

Fürs Baby

  • Schnuller
  • Spucktücher 2,3 Stück
  • Dünnes Deckchen bzw. Babydecke
  • Söckchen und Babyschuhe
  • -Mützchen
  • Woll-Jäckchen (je nach Jahreszeit, auch einen warmen Anzug)
  • Strampler, Größe 52-62 (2, 3 Stück)
  • Bodys (2,3 Stück)
  • Baby-Schale für die Fahrt

Für Ihren Partner

Sicherlich möchten Sie, dass Ihr Partner Sie unterstützt und bei der Geburt sowie der ersten Nacht im Krankenhaus dabei ist. So sollten Sie auch für ihn einiges einpacken.

  • Komfortabele Schuhe
  • Pflegeartikel (Duschzeug, Zahnbürste, usw.)
  • Handtuch
  • Schlafanzug
  • Kleidung zum Wechseln für den zweiten Tag
  • Kamera (um das erste Bild Ihres kleinen Schatzes zu schießen)
  • Eine Kleinigkeit zum Feiern (Sekt oder die Lieblingssüßigkeiten)

Individuelle Kliniktasche

Man muss an vieles denken für die Kliniktasche

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Selbstverständlich ist unsere Checkliste eine gemeingültige Liste, die Sie gerne mit weiteren privaten Dingen erweitern können. Kliniken und Krankenhäuser haben jedoch unterschiedliche Vorschriften, was das Mitbringen von persönlichen Sachen angeht. Bei der Kreissaalbesichtigung einige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin haben Sie die Möglichkeit, sich nach den Richtlinien zu erkundigen. So erfahren Sie, welche Dinge Sie mitbringen können und welche nicht erlaubt sind. In manchen Krankenhäusern ist es zum Beispiel nicht gern gesehen, dass man etwas zum Feiern mitbringt (Alkohol). Grundsätzlich ist jedoch alles erlaubt, was Sie für den alltäglichen Gebrauch benötigen, sowie Duschzeug, Klamotten, Verpflegung. Dinge wie Windeln, Stilleinlagen, Binden und Handtücher werden oftmals von der Klinik zur Verfügung gestellt. Um sich eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, können Sie auch gern Ihre eigene Bettwäsche mitbringen, aber auch hier sollten Sie sich beim Personal erkundigen, ob dies erlaubt ist. Wichtig ist auch, dass Sie nicht zu viele Dinge mitbringen, denn sollten Sie kein Einzelzimmer bekommen, müssen Sie Ihre Sachen in einem kleinen Schränkchen unterbringen. Auch bietet es sich an, zwei Taschen zu packen. In die erste Tasche packen Sie somit alles ein, was Sie direkt für die Entbindung und die erste Zeit nach der Geburt benötigen. Alle anderen Dinge kommen in die zweite Tasche. So verschaffen Sie sich einen besseren Überblick und können bestimmte Gegenstände schneller finden.

Ihr Partner wird Sie in der ersten Zeit selbstverständlich unterstützen. Sprechen Sie sich aber auch mit Ihrer Mutter oder Schwester ab, diese werden Ihnen sicherlich ebenfalls gern behilflich sein. Die Geburt ist eine Belastung für jeden Frauenkörper, deshalb sollten Sie sich in der ersten Zeit schonen. Geben Sie die Hausarbeit an Ihren Partner, die Mutter oder Schwester ab. Diese können die Einkäufe für Sie erledigen, sich um den Haushalt kümmern und Ihnen auch mit dem Baby helfen. Sie können sich anschließend mit einer persönlichen Dankeskarte bei allen Angehörigen und Freunden für die Hilfe bedanken. Ruhen Sie sich einige Tage aus, damit Sie wieder zu Kräften kommen. So sollten Sie die Besuche von Verwandten und Freunden auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Vorteilhafter ist es auch, eine Besuchszeit für alle einzurichten, dies ist weniger anstrengend für Sie und Ihr Baby. Ruhen Sie sich aus und genießen Sie die einmaligen Augenblicke sowie schönen Momente mit Ihrer kleinen, glücklichen Familie!

Schwangere Braut
Hände eines Brautpaares auf dem Bauch der schwangeren Braut

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Sie erwarten Nachwuchs? Welch eine schöne Nachricht! Sicherlich haben Sie jetzt viel um die Ohren. Es muss klar sein, welche Freunde und Verwandte mit Geburtskarten über das freudige Ereignis informiert werden, schließlich will man sein Glück teilen und sollte zudem darauf achten, dass Angehörige und gute Bekannte persönlich informiert werden, um den Familienzuwachs zu feiern. So verhindert man „böses Blut“ zu diesem sehr freudigen Ereignis. Natürlich stehen auch weitere und bedeutendere Entscheidungen ins Haus, die sogar das Leben das Kindes maßgeblich beeinflussen können. Eine sehr wichtige Angelegenheit ist es für werdende Eltern & Kind unter anderem, eine Entscheidung zu fällen, welchen Vornamen der neue Erdenbürger erhalten soll. Diesbezüglich einen Entschluss zu treffen, kann durchaus kompliziert sein: Nicht immer haben Mama und Papa schließlich dieselben Vorstellungen davon, welcher Name es sein soll. Ratsam könnte es in solchen Fällen sein, dass sich jeder erst einmal alleine Gedanken macht, seine Namens-Favoriten auflistet und später die beiden Listen miteinander verglichen werden. Vielleicht gibt es ja einen Namen, den beide notiert haben? Doch wie finden Sie überhaupt heraus, welche Namen Ihnen gefallen? Tipps hierzu finden Sie im Folgenden.

Namenspaten

Brainstorming zur Namenswahl

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Manche Eltern wählen nicht irgendeinen Namen für den Nachwuchs, sondern lassen sich von Namen nahestehender Personen oder vom Namen einer Berühmtheit inspirieren. Hatten Sie zum Beispiel einen Großvater, den Sie über alles geliebt haben? Vielleicht wäre ja sein Name für den Nachwuchs geeignet – zumal alte Vornamen mittlerweile wieder sehr angesagt sind. Natürlich ist es bei der Orientierung an Namen von Verwandten auch durchaus möglich, dass sehr ungewöhnliche und vielleicht auch unpassende Namen auf das Tableau kommen. Diese Gefahr ist aber sicherlich noch präsenter, wenn Sie sich von den Namen von Stars und Sternchen inspirieren lassen. Überlegen Sie hier besonders gut, ob es unbedingt ein sehr exotischer Name sein muss, und wägen Sie ab, ob Sie Ihrem Kind später wirklich erzählen möchten, wer für seinen Namen Pate gestanden hat. Vielleicht mögen Sie die entsprechende Berühmtheit in ein paar Jahren gar nicht mehr und Ihr Kind kann ohnehin nichts mit einem Star vergangener Zeiten anfangen?

Namenslisten und No-Gos

Im Internet und auch in entsprechenden Sachbüchern können Sie Namenslisten einsehen – so erhalten Sie gleich Unmengen an Namensvorschlägen. Oftmals sind solche Listen alphabetisch geordnet angelegt, sodass Sie auch dann gezielt auf die Suche gehen können, wenn der Vorname für Ihr Kind unbedingt mit einem bestimmten Buchstaben beginnen soll – etwa, weil Sie eine Alliteration durch Vor- und Nachnamen entstehen lassen möchten. Hilfreich kann es auch sein, Listen mit den derzeit beliebteste Vornamen durchzusehen – und zwar in zweierlei Hinsicht. Wer viel Wert auf Modernität legt, findet hier trendige Namensvorschläge. Wer es lieber individueller mag, kann anhand solcher Listen zumindest herausfinden, wie sein Kind nicht heißen soll, und verhindert somit vielleicht auch, dass der eigene Sohn später der dritte Junge mit einem bestimmten Namen im Kindergarten oder in der Schulklasse sein wird.
Ebenfalls hilfreich könnte es sein, sich mit absoluten No-Gos auseinanderzusetzen: Manchen Vornamen haften unschmeichelhafte Vorurteile an, andere Vornamen könnten sogar eine politische Dimension aufweisen bzw. könnte ihnen eine solche nachgesagt werden. Nicht ausgeschlossen ist zudem zumindest theoretisch, dass der Name in einer anderen Sprache eine andere Bedeutung aufweist, als in der eigenen, oder sich die Eltern bei der Namenswahl der eigentlichen Bedeutung gar nicht bewusst sind. Recherchieren Sie also am besten gründlich! Zu den No-Gos in Sachen Namenswahl kann es auch gehören, Vornamen für die eigenen Kinder zu verwenden, mit denen Sie oder Ihr Partner bereits eine andere Person assoziieren. Dies mag zunächst in einem Widerspruch zu dem stehen, was weiter oben zu den Namenspaten gesagt wurde. Erinnert der Name einen der Partner aber nicht an einen lieben Menschen, sondern zum Beispiel an einen nervigen Kollegen oder an einen Freund, der in Ungnade gefallen ist, ist dieser Name natürlich unpassend, was auch der andere Partner akzeptieren sollte.

Namensgebungl will gut überlegt sein

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Sollen es zwei Vornamen/ein Doppelname werden?

Grundsätzlich können Doppelnamen – gemeint sollen hier erst einmal einfach nur zwei Vornamen sein – einiges erleichtern, aber auch manches erschweren. Zum einen bieten sie die Möglichkeit, für mehr Individualität zu sorgen – so ließe sich zum Beispiel ein aktuell moderner Name durch einen außergewöhnlicheren ergänzen. Eventuell lassen sich bei der Wahl eines Doppelnamens zudem die beiden Lieblingsnamen beider Elternteile kombinieren – vorausgesetzt, sie passen einigermaßen zueinander. Nachteilig an Doppelnamen könnte es unter anderem sein, dass Sie sich vorab grundsätzlich mit dem Unterschied auseinandersetzen müssen, der zwischen zwei getrennt geschriebenen Vornamen und der Variante besteht, bei der zwei Vornamen mit Bindestrich verbunden werden.

Passen Vor- und Nachname zueinander?

Nicht nur den Vornamen Ihres Kindes an sich müssen Sie natürlich schön finden – der Vorname sollte auch gemeinsam mit dem Nachnamen gut ins Ohr gehen. Ohne Zweifel ist die Frage, was hier passend erscheint, auch eine des individuellen Geschmacks. Ob Ihr Kind den Nachnamen der Mutter oder des Vaters tragen soll, sollten Sie aber zumindest wissen, bevor Sie sich auf einen bestimmten Vornamen versteifen – so können Sie viel besser abwägen, ob ein harmonischer Klang im Zusammenspiel mit dem ausgewählten Vornamen entsteht. Ebenfalls Geschmacksache ist es, für das eigene Kind einen Namen zu wählen, der einem gänzlich anderen Kulturkreis entstammt: Haben die Eltern gar keinen Bezug zu der entsprechenden Kultur, wirkt die Namensgebung eventuell etwas naiv oder auf andere Weise merkwürdig – vielleicht erst recht im Zusammenspiel mit einem deutschen Nachnamen. Irritierte Nachfragen sind – etwa, wenn Ihr Sohn einen chinesischen Vornamen trägt, seine Familie aber seit jeher aus Deutschland kommt – zudem sicherlich vorprogrammiert.

Wohl des Kindes beachten

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Was würde das Kind wollen?

Der eigene Name prägt die Identität. Eltern sollten bei der Namenswahl für ihren Nachwuchs also auch, wenn nicht sogar vor allem, daran denken, ob sich das Kind später mit seinem Namen identifizieren kann und diesen schätzen wird. Hellsehen können Eltern zwar natürlich nicht, sich ein wenig in das Kind hineinversetzen aber vielleicht schon. Sind zahlreiche zusätzliche Vornamen wirklich nötig? Werfen ungewöhnliche Vornamen zu viele Fragen auf, die das Kind später sein Leben lang immer dann beantworten muss, wenn es sich irgendwo vorstellt, oder sind sie schlichtweg etwas Bereicherndes? Könnte der Vorname dem Kind aus irgendeinem Grunde später peinlich sein? All diese und weitere Fragen müssen individuell beantwortet werden – aber zumindest vor den ganz großen Fauxpas schützen in Deutschland zum Glück weitestgehend die Standesämter, die unter anderem Namensvorschläge, die dem Kindeswohl zuwiderlaufen, ablehnen können.

Freunde bei einer Party im Garten
Freunde bei einer Party im Garten

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Auf Spaziergängen durch Wohngebiete wird es Ihnen vielleicht schon aufgefallen sein: Viele Gärten werden derzeit von ihren Besitzern genutzt, um den Sommer zu feiern! Der eine Nachbar veranstaltet eine zwanglose Grillparty mit seinen besten Freunden, beim nächsten tobt eine halbe Grundschulklasse durch den Garten, weil auch die Kleinen einmal eine Party feiern wollten, und beim übernächsten sitzen in gediegener Atmosphäre drei gelassene Rentner-Pärchen bei einem guten Wein und klassischer Musik zusammen, wobei die Musik zugegebenermaßen durch das fröhliche Kindergeschrei von nebenan durch ganz neue akustische Reize ergänzt wird. Froh sein kann man, wenn man gute Nachbarn hat und eine allgemeine Gelassenheit herrscht. Wie die Beispiele zeigen, findet dann nahezu jeder einen Weg, eine Gartenparty nach seinem Geschmack auszurichten. Möchten Sie vielleicht einmal den ganz großen Wurf in Sachen Sommerparty landen? Kein Problem – die folgenden Tipps helfen Ihnen bei der Planung und Umsetzung einer Sommerparty!

Sommerparty im eigenen Garten

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Bei der Sommerparty für alle Wetter gerüstet?

Das Wetter ist immer die entscheidende Variable bei der Planung eines Festes im Freien. Befürchten Sie, dass an einer spontanen Sommerparty aus Termingründen zu wenig Gäste teilhaben könnten, sind Sie mehr oder weniger gezwungen, den Termin für Ihre Party schon im Vorfeld festzulegen. Doch was, wenn das Wetter nicht mitspielt? Auf dieses Problemchen sollten Sie vorbereitet sein! Vielleicht verfügen Sie über eine große überdachte Terrasse? Falls nicht, sind eventuell Pavillons eine gute Lösung – sie sollten zumindest vor ein paar Regentropfen schützen. Spielt das Wetter wider Erwarten so gar nicht mit – zieht zum Beispiel plötzlich ein Sommergewitter auf – ist es zudem ideal, wenn Sie einen Raum in Ihrem Haus für die Fortsetzung der Party hergerichtet haben.

Den Garten auf Vordermann bringen

Möchten Sie Ihren Garten für eine Sommerparty nutzen, ist es natürlich besonders schön, wenn dieser sich von seiner besten Seite zeigt. Vielleicht möchten Sie noch ein paar Kübelpflanzen neu arrangieren, um das Sommer-Feeling gut rüberzubringen? Etwas Unkraut zupfen oder den Rasen mähen? Beginnen Sie am besten frühzeitig mit diesen Arbeiten, damit Sie nicht unter Zeitdruck geraten! Wichtig könnte es auch sein, Utensilien für die Gartenarbeit im Schuppen oder Keller zu verstauen. Dies gilt nicht nur, da Düngerflaschen, Sparten, Harken und Co. kein allzu schöner Anblick sind, sondern mitunter auch ein Risiko darstellen. Vor allem Kinder könnten zu Schaden kommen. Aber auch schon manch Erwachsener ist beispielsweise auf eine Harke getreten, was er mit einer ordentlichen Kopfnuss durch den hochschnellenden Stiel bezahlte. Zudem fließt auf einer Gartenparty unter Erwachsenen nicht selten Alkohol, was ähnliche Missgeschicke noch zusätzlich heraufbeschwören könnte.

Cocktails für die Gäste anbieten

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Das Ambiente

Eine Sommerparty kann eine großartige Motto-Party sein! Demzufolge darf es auch nicht an einer tollen Dekoration mangeln. Sie könnten zum Beispiel aufsehenerregende Dekorationen aus Sommerblumen und/oder Sommerfrüchten für die Tische entwerfen, Lampions aufhängen und Laternen aufstellen, die den Garten zu späterer Stunde in ein gemütliches Licht tauchen, und vielleicht sogar einen Dresscode für Ihre Gäste festlegen. Eventuell sollen diese allesamt in Hawaiihemden oder aber in einem komplett weißen Outfit erscheinen? Nicht vergessen dürfen Sie aber natürlich auch die vielen praktischen Utensilien, ohne die ein Fest nicht denkbar ist: Hierzu gehören unter anderem natürlich Tische, Stühle oder Bänke, Geschirr, ggf. Tischdecken, Geräte zur Wiedergabe von Musik und, und, und. Kleiner Tipp: Aus einfachen Teppichen und vielen Kissen lassen sich auch tolle Sitzplätze auf dem Boden schaffen, auf denen sich dann die jungen bis mittelalten Gäste wie die Römer lümmeln können. Aus praktischer Sicht ist dies eine gute Idee, wenn Sie nicht über ausreichend Sitzmöbel verfügen, aus gestalterischer Perspektive, wenn Sie zum Beispiel eine Sommerparty im Hippie-Look veranstalten möchten. Damit das Fest auch noch später in Erinnerung bleibt, dürfen Fotos während der Party nicht fehlen. Hier geht’s zum Artikel: Fototrends zur Party.

Sommerliche Köstlichkeiten

Grillen ist auf einer Sommerparty kein Muss! Bereichernd und labend ist auf einer solchen Party zum Beispiel auch Fingerfood! Dieses können Sie je nach Konzeption Ihrer Party entweder in so reichhaltigen Mengen anbieten, dass die kleinen Köstlichkeiten in ihrer Summe eine richtige Mahlzeit ersetzen, oder aber lediglich als Ergänzung zu köstlichen Sommer-Drinks, wenn es bei Ihrer Party eher um die flüssige Verköstigung gehen soll.

Fleisch und Spieße zur Sommerparty

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Viel her machen zum Beispiel kleine Quiches, die mit Sommergemüse gefüllt sind, Spieße mit Käse und Gemüse, Obst mit Schinken oder Speck ummantelt oder Antipasti. Achten Sie bei der Auswahl der Zutaten für die Snacks aber am besten darauf, dass sie auch bei sommerlichen Temperaturen nicht schnell verderben. Reduzieren lässt sich dieses Risiko eventuell auch dann, wenn Sie das Buffet in Ihrer kühlen Wohnung und nicht etwa in der prallen Sonne im Garten platzieren. Haben Sie aus zeitlichen Gründen nicht die Möglichkeit, Fingerfood in erforderlicher Menge selbst herzustellen, könnten Sie auch Freunde fragen, ob diese Ihnen behilflich sind und etwas mitbringen. Sprechen Sie sich dann aber gut ab, damit es zum Beispiel nicht fünf Portionen Tomaten-Mozzarella-Spieße gibt. Welche Drinks für Ihre Sommerparty infrage kommen, hängt von Ihrem Geschmack, demjenigen Ihrer Gäste sowie von der Frage ab, wie viel Aufwand Sie bereiben möchten. Sekt, Bier, Wein und natürlich alkoholfreie Getränke sind die Klassiker. Das Sommerthema lässt sich aber natürlich besonders gut auch mit einer Bowle oder mit exotischen Cocktails umsetzen. Wer mag, könnte in seinem Garten sogar eine kleine Bar aufbauen, welche an diejenigen erinnert, die man vom Strandurlaub kennt. Vielleicht erklärt sich ein guter Freund ja bereit, an dieser Cocktails nach Gästewunsch zu mixen. Damit er dann bei allzu exotischen Wünschen nicht passen und den Cocktailmixer an den Nagel hängen muss, empfiehlt es sich, eine kleine aber feine Cocktail-Karte vorzugeben. Diese ließe sich zum Beispiel hübsch auf eine Tafel schreiben.

Die lieben Nachbarn

Eine Sommerparty im Garten ist in der Regel immer mit einer gewissen Geräuschkulisse verbunden: Gäste kommen und gehen, lachen hoffentlich oft aus vollem Halse und in der Regel wird auch etwas Musik gespielt. Hier stellt sich die Frage, ob Ihre Nachbarn dieses Spektakel – wie das eingangs erwähnte lockere Rentner-Sextett – tolerieren. Warten Sie lieber nicht ab, bis Sie diesbezüglich über die ersten Erfahrungswerte verfügen, sondern werden Sie im Vorfeld tätig: Informieren Sie Ihre Nachbarn, dass es etwas lauter werden könnte, und laden Sie sie am besten auch gleich selbst zu dem Fest ein. So reduzieren Sie eventuell das Risiko, dass eine Sommerparty im Garten zu Ärger in der Nachbarschaft führt.

Rosa Tulpen
Rosa Tulpen

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Kind bleibt jeder von uns, solange er das Glück hat, seine Eltern noch um sich zu haben. Gelegenheit, Ihren Eltern für all das zu danken, was sie für Sie getan haben, haben Sie natürlich jeden Tag. Es gibt allerdings auch ganz spezielle Anlässe, zu denen die Leistungen von Müttern und Vätern besonders geehrt werden. Die Rede ist hier vom Mutter- und Vatertag. Letzterer besitzt in deutschen Familien mitunter weniger Bedeutung als der Muttertag und wird auch gerne von Nicht-Vätern genutzt, um eine ordentliche Sause zu feiern. Der Muttertag hingegen kommt oft ein ganzes Stück seriöser rüber und weist hierzulande oft einen stärkeren Familienbezug auf. Grund genug, den Muttertag und vor allem den dazugehörigen Termin einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei auch auf Geschenkideen, mögliche Aktivitäten und die heikle Frage einzugehen, was zu tun ist, wenn der Muttertag vergessen wurde. Gestalten Sie doch einfach eine Muttertagskarte!

Mai Kalendertag

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Wann ist Muttertag? Es gibt eine Faustregel!

Das Wichtigste vorweg: Wer den Muttertag nicht verpassen möchte, kann sich mit folgender Faustregel jedes Jahr den jeweiligen Termin herleiten. Der Muttertag findet hierzulande in aller Regel am 2. Sonntag des Wonnemonats Mai statt. Vorsicht ist unter Umständen nur dann geboten, wenn Muttertag und Pfingstsonntag zusammenfallen könnten: Bei einer solchen Konstellation könnte es passieren, dass Diskussionen darüber aufbranden, ob der Muttertag verlegt wird. Trotz dieses möglichen Fallstrickes können Sie erst einmal durchatmen: Dieses Jahr gibt es keine Konkurrenz zwischen Pfingstsonntag und Muttertag und es bleibt noch einige Zeit, etwas für den Ehrentag Ihrer Mutter vorzubereiten, denn dieser fällt im Jahr 2015 in Deutschland auf den 10. Mai!

Geschenkideen: Mit Persönlichem überzeugen!

Der Muttertag hat mittlerweile recht kommerzielle Züge angenommen. Nicht nur mit den klassischen Geschenken wie Blumen und Süßigkeiten möchte mancher seiner Mutter eine Freude bereiten, mitunter spielen auch kostspieligere Präsente eine Rolle. Ob dies dem Grundgedanken des Muttertages gerecht wird und überhaupt notwendig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Im Hinterkopf zu behalten ist dabei aber sicherlich auch die Idee, dass es im Idealfall beim Muttertag um Gefühle geht. Kleine Geschenke, die persönlich sind und von Herzen kommen, scheinen somit niemals fehl am Platz zu sein. Kleine Kinder malen zum Muttertag zum Beispiel gerne ein Bild für ihre Mama, basteln etwas, tragen ein Gedicht vor oder pflücken einen Strauss bunter Wiesenblumen. Warum sollten Sie sich als Erwachsener also nicht auch etwas Kreatives und Persönliches ausdenken? Hier kommen ein paar Anregungen:

  • Gartenaccessoires: Der größte Stolz Ihrer Mutter ist – neben dem natürlich wunderbar gelungenen Nachwuchs – ihr eigener Garten? Dann basteln Sie doch etwas, was genau hier seinen Platz finden kann – schließlich beginnt die Gartensaison im Mai erst so richtig! Vielleicht basteln Sie ein Vogelhäuschen oder kleine Schildchen für den Kräutergarten. Fehlt die Zeit hierfür, können Sie auch anstatt des obligatorischen Blumenstraußes eine Pflanze für den Garten besorgen. Der Vorteil hierbei ist, dass diese – einen grünen Daumen vorausgesetzt – sicherlich länger halten als Schnittblumen.
  • Erinnerungen: Wie wäre es mit einer Box, die viele unterschiedliche Gegenstände enthält, die Ihre Mutter dazu veranlassen, in Erinnerungen zu schwelgen? Haben Sie zum Beispiel als Kind mit Ihrer Mutter zusammen gerne eine bestimmte Süßigkeit gegessen? Dann packen Sie diese in die Box. Gibt es eine lustige Geschichte, wie Ihre Mutter Ihnen Fahrradfahren beigebracht hat? Dann macht sich ein Foto davon oder als Symbol zum Beispiel eine Fahrradklingel gut. Gibt es einen Ort, an dem Sie als Familie gerne Urlaub gemacht haben? Suchen Sie etwas aus, das einen Hinweis auf diesen Ort gibt. Die vielen kleinen Dinge geben Anlass, Geschichten zu erzählen, und spiegeln viele positive Erinnerungen wider, die Sie mit Ihrer Kindheit und Ihrer Mutter verbinden. Ihre Mutter wird sich sehr freuen zu sehen, an was Sie sich alles erinnern, und wie Sie Ihre Kindheit genossen haben! Sie können das Entpacken der Box auch als kleines Spiel inszenieren: Jeder Gegenstand könnte ein Hinweis auf ein gemeinsames Erlebnis sein, das Ihre Mutter erraten muss. Die Box selbst müssen Sie nicht kaufen: Sie können auch einen Karton mit buntem Papier und anderen dekorativen Dingen bekleben.

    Zum Muttertag - eine Torte

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  • Für die Naschkatzen unter den Müttern: Selbst, wenn Sie sich auf eine Einladung zum Kaffeekränzchen beschränken möchten, können Sie kreativ werden: Probieren Sie doch einfach einmal ein neues Kuchenrezept aus, wobei Sie natürlich den Geschmack und somit die Lieblingszutaten Ihrer Mutter berücksichtigen. Besonders viel her macht ein Kuchen natürlich mit entsprechender Deko: Zucker- oder Schokogitter zum Beispiel sehen aufwendig aus, sind aber rasch hergestellt.
  • Sonstige Präsente aus der Küche: Wo wir schon beim Thema Leckereien sind: Wie wäre es mit einem selbst gemachten Präsent aus der Küche? Marmeladen, Kräutersalze, eingelegtes Gemüse und Pestos sind nicht nur schnell gemacht und köstlich, sondern lassen sich auch noch hübsch verpacken! Arbeiten Sie hier doch einfach mit selbstklebenden Etiketten, die Sie in Ihrer Sonntagsschönschrift beschriften, und mit bunten Stoffresten, die sich mithilfe eines Gummibandes oder einer Schleife hübsch über die Deckel der Gläschen spannen lassen.
  • Thematisch passende Deko: Ergänzend zum oben angesprochenen Kuchen mit den Lieblingszutaten Ihrer Mutter macht sich auf einer Kaffeetafel zum Muttertag auch eine selbst gebastelte Tischdekoration gut. Sowohl zum Wonnemonat Mai als auch zum Muttertag passt unter anderem eine Deko in zarten Rot- und Rosatönen ideal! Entwerfen lässt sich eine solche schnell durch Blumen und buntes Papier – Letzteres können Sie zum Beispiel zu Herzchen zurechtschneiden.

Gemeinsame Unternehmungen

Tochter und Mutter

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Sie können Ihrer Mutter zum Muttertag natürlich auch abseits gekaufter oder selbst gebastelter Geschenke eine Freude bereiten. Verschenken Sie doch einfach Zeit! Als Erwachsener haben Sie eventuell bereits eine eigene Familie und einen Job, der Sie fordert, sodass vielleicht wenig Zeit für gemeinsame Aktivitäten mit Ihrer Mutter bleibt. Nutzen Sie also den Muttertag, um endlich wieder etwas mit Ihrer Mutter zu erleben! Gehen Sie gemeinsam spazieren, brunchen, ins Konzert, Theater, Kino oder in den Zoo – je nachdem, welche Vorlieben Ihre Mutter hegt. Auch gemeinsame Radtouren, Wanderungen und Fahrten ins Blaue sind tolle Optionen, die zudem viel Freiraum für das gemeinsame Gespräch lassen. Falls der Muttertag schon anderweitig – zum Beispiel mit einem großen Familientreffen – verplant ist, können Sie natürlich auch einen Gutschein für die jeweilige Aktivität verschenken. Wichtig dabei ist lediglich, dass der Gutschein kein leeres Versprechen bleibt – vereinbaren Sie also am besten gleich einen Termin mit Ihrer Mutter!

Oh Schreck! Muttertag vergessen?

Sicherlich sagen zwar viele Mütter, dass ihnen ihr Ehrentag nicht allzu wichtig ist und es mehr auf echte Gefühle als auf Daten ankommt. Hat man allerdings als Kind – und das sind Sie auch noch für Ihre Mutter, wenn Sie schon längst erwachsen sind, – den Muttertag vergessen, beschleicht Sie wohl doch ein schlechtes Gewissen. Gott sei Dank werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nicht sofort in Ungnade fallen – schließlich haben Mütter ein großes Herz und viel Verständnis. Ein kleiner Wiedergutmachungsversuch scheint aber vielleicht dennoch angemessen. Erklären Sie doch einfach ehrlich Ihre Vergesslichkeit – Ihre Mutter wird Verständnis dafür haben, wenn es bei Ihnen gerade hoch hergeht und Sie den Termin einfach verschwitzt haben. Kombinieren Sie diese Erklärung vielleicht auch mit einer Einladung zu einer gemeinsamen Unternehmung. Somit zeigen Sie, dass Ihre Mutter Ihnen wichtig ist und Sie sich gerne für Sie Zeit nehmen. Und für dieses Interesse und ein schönes Beisammensein ist schließlich jeder Tag des Jahres gleich gut geeignet!

Ein Oldtimer passiert eine paradestehende Menge von Zuschauern
Ein Oldtimer passiert eine paradestehende Menge von Zuschauern

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Die Hochzeitsplanung ist mühselig. Steht erst einmal das Wichtigste – wie etwa die Auswahl eines Termins, einer Location, die Gästeliste und ähnlich Bedeutsames –, sind noch eine Menge Detailfragen zu klären. Eine dieser Fragen bezieht sich darauf, wie das Hochzeitspaar am Tag der Feier von A nach B kommt – schließlich sind am Tag der Hochzeit häufig diverse Locations – Standesamt, Kirche, Restaurant, Hotel etc. – aufzusuchen.

Daher widmen wir den Beitrag zum Buchstaben „C“ unseres Hochzeits-ABC dem Thema „Chauffeur und mehr“! Neugierig geworden? Im Folgenden erhalten Sie Infos dazu, welche mehr oder weniger gängigen Optionen es gibt, damit das Hochzeitspaar bequem zu allen Stationen findet, die am Hochzeitstag anzusteuern sind. Eines vorweg: Bedenken Sie bei der Auswahl Ihres Gefährtes immer, wie viele Personen zu transportieren sind: nur die Braut, das Brautpaar, das Brautpaar mit Brauteltern oder aber das Brautpaar mit seinen Kindern? Nur so wissen Sie im Vorfeld exakt, wie viel Platz Ihr Gefährt bieten muss.

Mietwagen mit oder ohne Chauffeur?

Nicht jeder hat das Glück, eine Luxuskarosse in der eigenen Garage vorzufinden. Sind Sie der Überzeugung, dass Ihr in die Jahre gekommener Kleinwagen oder die eher nützliche als schicke Familienkutsche nicht zu dem eleganten Rahmen Ihrer Hochzeit passt? Das ist nicht weiter tragisch: Natürlich besteht die Möglichkeit, einen außergewöhnlichen Wagen extra für den großen Tag zu mieten. Die Auswahl ist kolossal: Sie können sich zum Beispiel für ein aktuelles Modell entscheiden, das einfach viel hermacht, oder aber für einen Oldtimer, der das Flair längst vergangener Zeiten ausstrahlt. Abhängig machen können Sie diese Entscheidung unter anderem vom gesamten angestrebten Stil Ihrer Hochzeit: Feiern Sie modern, passt auch eine moderne Limo. Feiern Sie auf sehr romantische Art und Weise oder gar eine Motto-Hochzeit im Stil der Goldenen 20er Jahre oder der Swinging Sixties, ist natürlich ein entsprechender Oldtimer ein echtes Highlight. Bedenken Sie aber immer, dass nicht jedes edle Gefährt ein großes Platzangebot vorweisen kann, und denken Sie diesbezüglich an das möglicherweise voluminöse Kleid der Braut!

Überlegen Sie auch, ob Sie einen Chauffeur benötigen – oft können diese gleich mitgebucht werden. Manchmal kommen Sie an einem Chauffeur aber auch gar nicht vorbei – dies ist zum Beispiel mitunter bei Oldtimern oder anderen außergewöhnlichen Wagen der Fall, welche die Besitzer nicht anderen Fahrern anvertrauen mögen oder können. Dies mag den Bräutigam eventuell enttäuschen (wer träumt nicht davon, einmal ein ganz besonderes Auto zu fahren?), hat aber durchaus auch seine positiven Seiten: Nicht nur, dass das Brautpaar in diesem Fall auch ein oder zwei Gläschen Sekt trinken darf, da sie nicht mehr fahren müssen, gemeinsam auf der Rückbank zu sitzen, ist auch eleganter und der aufgeregten Stimmung sicherlich angemessener.

Chauffeur - Hochzeitsauto

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Erwägen Sie zudem, wie lange Sie die Edelkarosse und ggf. einen Chauffeur wirklich benötigen und welche Fahrten Sie zurücklegen möchten. Soll lediglich die Braut abgeholt und zur Kirche gefahren werden oder soll der Wagen auch danach noch zur Verfügung stehen, um das Paar zur Fest-Location und vielleicht sogar zu später Stunde ins Hotel oder nach Hause zu bringen? Diese Entscheidung kann sich durchaus auch auf den Mietpreis auswirken, da manche Gefährte mitunter stundenweise vermietet werden, der Chauffeur ggf. auch für lange Wartezeiten zu bezahlen ist und die zurückzulegende Entfernung bei der Preisgestaltung Berücksichtigung finden könnte. Verschaffen Sie sich also am besten zunächst einen Überblick über Ihren Bedarf, damit Sie ein unverbindliches Angebot eines Anbieters einholen können. Lassen Sie sich damit nicht zu viel Zeit: Insbesondere besondere Wagen sind in der Hochzeitssaison mitunter stark gefragt!

Spartipp: Wenn Onkel, Bruder oder ein Freund Chauffeur spielen

Keine Frage: Ein besonderes Auto inklusive Chauffeur zu mieten, kann ganz schön kostspielig sein. Wenn Sie dieses Geld lieber für die eigentliche Feier investieren möchten, ist dies durchaus verständlich. Möglicherweise findet sich im Verwandten- oder Freundeskreis aber eine Person, die von Hause aus einen eleganten Wagen fährt und sich Ihnen zuliebe auch gleich noch als Chauffeur betätigen würde. Es muss schließlich nicht immer gleich der einzigartige Oldtimer oder die Strech-Limo sein. Achten Sie aber darauf, dass nicht nur das Auto geeignet ist, sondern auch sein Besitzer und somit der Chauffeur ein Musterbeispiel an Zuverlässigkeit ist. Nur so vermeiden Sie Verspätungen an Ihrem großen Tag und Zwist. Haben Sie einen zuverlässigen Freiwilligen mit schickem Wagen im Kreise Ihrer Verwandten und Freunde gefunden, besprechen Sie mit diesem unbedingt den Tagesablauf und die einzelnen Fahrten, die anstehen: So kann sich Ihr Fahrer schon im Vorfeld eine Route überlegen und sich auf seine Aufgaben einstellen, sodass Verspätungen am Hochzeitstag hoffentlich ausbleiben. Bewusst sollte dem Fahrer zudem sein, dass er so lange nicht mit Sekt oder anderen alkoholischen Getränken anstoßen kann, wie er noch einzelne Wegstrecken zurücklegen muss.

Und noch ein Tipp für Freunde und Verwandte des Paares, die noch nach einer außergewöhnlichen Geschenkidee suchen: Wissen Sie, dass das Hochzeitspaar keinen Hochzeitswagen gebucht hat, sich insgeheim aber einen wünscht, können Sie das Paar mit einem entsprechenden Gefährt in Erstaunen versetzen. Richtig gut glückt diese Überraschung natürlich, wenn das Paar schon einen Freund mit einem „normalen“ Wagen als Chauffeur eingespannt hat. Spielt dieser mit und lässt das Paar in dem Glauben, dass alles wie geplant abläuft, steht dann aber plötzlich ein schicker Oldtimer oder ein anderer toller Hochzeitswagen vor der Tür, wird das Paar zu recht große Augen machen!

Für Romantische: Die Kutsche

Der eine träumt davon, der nächste findet das Ganze einfach eine Spur zu kitschig: Die Rede ist hier von einer Fahrt in einer Hochzeitskutsche. Auffällig und etwas Besonderes ist dieses Gefährt auf jeden Fall. Auch bei der Anmietung einer Kutsche – hier sicherlich auf jeden Fall mit Fahrer – gilt es, einiges zu bedenken. Gibt es in Ihrer Region überhaupt entsprechende Anbieter? Sind die geplanten Strecken in einer angemessenen Zeit mit einer Kutsche zurückzulegen oder schmeißt die langsame Kutschfahrt Ihren gesamten Zeitplan über den Haufen? Wie sieht es mit einem Wetterschutz aus, für den Fall, dass es an Ihrem Hochzeitstag regnen sollte? Um in Hinblick auf die Wetterfrage auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich im Zweifelsfall die Anmietung einer geschlossenen Kutsche. Dass eine Kutschfahrt allerdings einiges an Zeit kosten kann, können Sie bei einer entsprechenden Entfernung zwischen zum Beispiel Kirche und Fest-Lokalität nicht verhindern. Nicht selten scheidet eine Kutschfahrt bei zu großen Entfernungen auch im Vorhinein aus.

Chauffeur - Kutsche

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Hat sich die Braut oder – (etwas ungewöhnlicher) – der Bräutigam eine Kutschfahrt sehr gewünscht, könnte es zumindest ein kleiner Trost sein, diese in einem anderen Kontext nachzuholen. Vielleicht zeigt sich der Partner ja in den Flitterwochen spendabel und unternimmt mit seinem Schatz eine Kutschfahrt ohne Termindruck! Und noch ein dezenter Hinweis: Es gab schon pferdevernarrte Bräute, die sich – sicherlich eher im ländlicheren Gebiet – auf dem Rücken eines Rosses zum Standesamt oder zur Kirche haben tragen lassen. Der Vorteil: Für den großen Auftritt genügt es, wenn die Braut die letzten paar Meter auf diese Weise zurücklegt. Das Ganze ist mit einem Hochzeitskleid und in Anbetracht dessen, dass das Pferd nach der Ankunft versorgt werden muss, zwar eine Herausforderung, für passionierte Reiterinnen mit entsprechendem Freundeskreis aber sicherlich eine lösbare.

Alternative Fortbewegungsmittel mit Spaßfaktor

Individualität ist auch bei Hochzeiten großzuschreiben! Richtig toll ist es daher, wenn das Hochzeitsgefährt so richtig gut zu dem Paar passt. Scheiden Oldtimer, Limousine und Kutsche bei Ihnen aus diesem Grunde eher aus, gilt es, kreativ zu werden. Vielleicht lässt sich aus Ihren Hobbys und denen Ihres Partners eine zündende Idee gewinnen: Es wurden schon Hochzeitspaare auf Motorrädern, Traktoren oder auf anderen eher außergewöhnlichen Gefährten gesichtet. Ein solcher Auftritt ist vielleicht nicht ganz so elegant, allerdings sicherlich ein grandioser Spaß für Sie und Ihre Gäste!

Etwas verrückt, aber warum nicht: Hundeschlittenfahrer könnten in der sommerlichen Hochzeitssaison einen Hundewagen nutzen, um sich die letzten paar Meter zur Fest-Location fahren zu lassen, passionierte Radler schrecken eventuell nicht vor ihrem heiß geliebten Drahtesel – passenderweise vielleicht zum Anlass der Hochzeit in Form eines Tandems – zurück. Eine außergewöhnliche Idee für die Ankunft der Braut oder des Brautpaares könnte auch anhand der Location auszumachen sein: Sind Sie zum Beispiel passionierter Hobbyflieger und feiern Sie im Club-Heim Ihres Vereins, ist es eventuell auch möglich, mit einem kleinen Sportflugzeug auf der angrenzenden Landebahn zu landen, an deren Rand schon alle Gäste warten. Dies alles erfordert natürlich vielfältige Vorbereitungen und Absprachen – der Effekt einer außergewöhnlichen Ankunft der Braut oder des Brautpaares ist es aber sicherlich wert! Viel Spaß beim Entwickeln weiterer Ideen!

Kind mit seifenblasen
Kind mit Seifenblasen

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Eine Hochzeit, einen runden Geburtstag, einen besonderen Hochzeitstag oder andere feierliche Anlässe möchten Sie sicherlich im Kreise Ihrer Verwandten und Freunde verbringen. Dabei ist es Ihnen gewiss auch ein Bedürfnis, dass sich Ihre Gäste wohlfühlen und den Termin überhaupt guten Gewissens wahrnehmen können. Sind einzelne Freunde und Verwandte Eltern kleinerer Kinder, ist beides ein wenig schwerer zu erreichen: Mamas und Papas fühlen sich nur so richtig wohl, wenn Sie wissen, dass es Ihrem Nachwuchs gerade gut geht, und können nicht jeden Termin wahrnehmen, wenn es an einer Kinderbetreuung mangelt.

Diesen Problemchen schlagen Sie gekonnt ein Schnippchen, indem Sie explizit auch die Kinder Ihrer Verwandten und Freunde zu Ihrem Fest einladen: So muss sich niemand um einen Babysitter kümmern und sich niemand darum sorgen, was gerade zu Hause in seiner Abwesenheit geschieht. Außerdem lockern die jungen Gäste mit Garantie jedes Fest auf! Nichtsdestotrotz sollten sie natürlich gut auf die kleinen Besucher vorbereitet sein. So vermeiden Sie Langeweile und das entsprechende Gequengel und sorgen dafür, dass auch die Eltern ein entspanntes Fest erleben. Wie dies gelingen kann, erfahren Sie im Folgenden.

Mitmachen macht am meisten Spaß!

Aktivität schützt am zuverlässigsten vor Langeweile. Zählen zu Ihren Gästen kleine Kinder, versuchen Sie im Idealfall, diese – wann immer möglich – in das Geschehen einzubeziehen. Feiert Ihr Mann beispielsweise seinen 60. Geburtstag, könnten Sie mit Ihren Enkeln ein Gedicht oder Lied einstudieren, das diese dann am Festtag stolz vortragen. Vielleicht darf ein etwas älteres Kind auch die Geburtstagstorte feierlich hereintragen oder kleinere Kinder verteilen im Vorfeld selbst gemalte Bildchen an die Gäste, sodass es Gesprächsstoff zwischen Groß und Klein gibt.

Auch für den Fall, dass Sie heiraten, können Sie in Absprache mit den Eltern Ihrer kleinen Gäste ehrenvolle und unterhaltsame kleine Aufgaben an die Kinder verteilen: Kleinen Kindern macht es enormen Spaß, sich als Blumenkinder zu betätigen, und natürlich gibt es auch im Rahmen einer Hochzeit ausreichend Gelegenheit für kleine Auftritte wie etwa Gesangseinlagen. Haben Sie bereits eigene Kinder, die an Ihrer Trauung aktiv teilhaben können, bietet es sich zudem an, die Kinder auch in die Trauzeremonie einzubeziehen. Manche Eltern tauschen zum Beispiel nicht nur selbst Ringe, sondern überreichen anschließend auch ihren Kindern ein kleines Schmuckstück, sodass die Familienzusammengehörigkeit symbolisch unterstrichen wird. Andere schöne Varianten sind denkbar.

Kinderbeschäftigung-spielplatz

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Kostengünstiges Kinderprogramm

Auch wenn Sie kleine Kinder in die Feier miteinbeziehen, werden diese sehr wahrscheinlich nicht den gesamten Tag über mit im Rampenlicht stehen können und wollen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, trifft dementsprechend weitere Vorbereitungen, die gewährleisten, dass sich die Kleinen auch abseits des eigentlichen Festgeschehens beschäftigen. Eventuell denken Sie schon bei der Auswahl der Location an die kleinen Gäste und feiern zum Beispiel in einem Restaurant, das über kindgerechte Außenanlagen – zum Beispiel mit einem Spielplatz oder mit einer großen Wiese fürs Fangenspielen – verfügt. In diesem Fall können Sie auch eine kleine Schatzsuche oder andere Outdoor-Aktivitäten vorbereiten. Wer zu Hause feiert, kann Ähnliches ggf. auch im eigenen Garten veranstalten, soweit dieser kindersicher ist (Vorsicht vor Teichen, Zäunen, Treppen, Gartengeräten etc.!).

Auch andere Vorbereitungen müssen nicht kostspielig sein: Richten Sie im Festsaal oder in Ihrer Wohnung doch einfach einen Tisch ein, auf dem die geladenen Kinder Bastelutensilien finden. Legen Sie etwas Spielzeug parat, packen Sie Überraschungstütchen oder stellen Sie Unterhaltsames wie Seifenblasenfläschchen, Geduldsspielchen und Malbücher zu Verfügung. Der Tisch steht übrigens am besten nicht im Eigengangsbereich, damit es beim Spielen nicht zu Behinderungen kommt und die Kleinen nicht die gesamte Zeit der Zugluft ausgesetzt sind. Ideal ist es, wenn Sie zudem jemanden aus Ihrem Freundes- oder Verwandtenkreis finden, der mit Kindern gut kann, und diese etwas zum Spielen animiert und abwechselnd mit den Eltern nach dem Rechten sieht. So können auch die Eltern einmal kurz durchschnaufen und mit Ihnen das Fest genießen.

Aufwendigeres Kinderprogramm

Wer ein entsprechendes Budget zur Verfügung hat, kann das Kinderprogramm bei Bedarf auch sehr professionell gestalten. Eventuell engagieren Sie einen Babysitter, der sich um die Kinder kümmert und gleich eine lange Liste von Unterhaltungsideen mitbringt, einen Clown, der mit einer kurzen Show-Einlage für Unterhaltung sorgt, oder Sie lassen ein Kinderschminken (Vorsicht bei festlicher Garderobe!) veranstalten. Möglich ist vieles! Lassen es die Räumlichkeiten zu, ist auch das Einrichten eines kleinen separaten Spielzimmers eine nette Idee – dann müssen die Kinder nicht Rücksicht auf feierliche Reden und andere Momente nehmen, in denen Stille gefragt ist. Manche Locations sind auf diesen Bedarf bereits vorbereitet und bieten auch gleich noch entsprechendes Spielzeug an. Prüfen Sie in diesem Fall, ob das Spielzeug dem Alter der Kinder angemessen und sicher ist und ob bei Bedarf sowohl etwas für Mädels als auch für Jungs dabei ist.

Sonstige Vorbereitungen für kleine Gäste

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Nicht nur in Hinblick auf die Unterhaltung ist es wichtig, einen Blick auf die Bedürfnisse der kleinen Festgäste zu haben. Ganz wichtig ist es zum Beispiel auch, an kindgerechtes Essen zu denken. Dies gilt erst recht, wenn Ihre Feier in einem edleren Rahmen stattfindet: Welches Kind isst schon gerne Garnelen, Austern, blutige Steaks und Co.? Bestellen Sie also lieber beim Catering oder im Restaurant ein paar kindgerechte Speisen, damit die Kleinen nicht durch einen Bärenhunger schlechte Laune bekommen. Erkundigen Sie sich dabei im Vorfeld am besten auch bei den Eltern, ob ihre Kinder unter spezifischen Unverträglichkeiten oder Allergien leiden. So kann essenstechnisch kaum mehr etwas schief gehen.

Feiern Sie zu Hause oder gibt es in der Location entsprechende Möglichkeiten, ist nicht nur das Herrichten eines Spielzimmers eine super Idee. Auch ein Raum, in dem kleine Kinder gewickelt werden können, sollte zur Verfügung stehen. Genauso wie ein Zimmer, das zum Ruheraum auserkoren wird: So können die Kleinen bei Bedarf ein Nickerchen halten, wenn die Party sich bis spät in die Nacht zieht. Informieren Sie Ihre Gäste, für den Fall, dass Sie einen solchen Ruheraum einrichten: Dann kann jeder entsprechende Utensilien wie zum Beispiel einen Schlafsack und ein Babyfon mitbringen!

Braut mit Trauzeugin bei der Wahl des Brautkleids
Braut mit Trauzeugin bei der Wahl des Brautkleids

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In Teil 1 unserer kleinen Reihe „Aufgaben einer Trauzeugin“ ging es um die Basics, die Trauzeuginnen berücksichtigen sollten. In Teil 2 wurde es bereits konkreter und Sie haben erfahren, welche Aufgaben auf eine Trauzeugin im Rahmen eines Junggesellinnenabschiedes, eines Polterabends oder einer Bridal Shower warten könnten. Nun geht es allerdings an das Eingemachte: Wir liefern im Folgenden Antworten auf die Frage, wie eine Trauzeugin die Braut bei den konkreten Hochzeitsvorbereitungen unterstützen kann. Sie als Trauzeugin können Ihrer Freundin durchaus viele Aufgaben abnehmen oder sie zumindest tatkräftig unterstützen, damit diese entspannt vor den Altar treten kann.

Unterstützung-To do

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Allgemeine Planung unterstützen

Natürlich obliegt es dem Brautpaar, die wichtigen Entscheidungen rund um die Hochzeit zu treffen – dazu gehört die Auswahl einer Location, der Bewirtung, Dekoration, der Dienstleister (zum Beispiel Fotograf, DJ, freier Theologe) und vieles andere mehr. Sie können hier allerdings auf mindestens viererlei Weise helfend zur Seite stehen:

  1. Anregungen: Sorgen Sie bei Bedarf für Anregungen – etwa, indem Sie, wenn das Brautpaar noch keine eigenen Ideen hat, nach möglichen Locations recherchieren, oder einzelne Dienstleister empfehlen, mit denen Sie bereits positive Erfahrungen gesammelt haben.
  2. Testen: Wünscht es das Brautpaar, können Sie es bei Besichtigungen möglicher Locations begleiten, gemeinsam mit dem Paar ein Testessen absolvieren oder auf andere Weise den Entscheidungsprozess des Paares dezent begleiten.
  3. Überblick: Versuchen Sie, einen groben Überblick über die bisherigen Planungen zu behalten, um das Brautpaar bei Bedarf auf Unstimmigkeiten (Lücke im Ablaufplan, fehlendes Equipment etc.) aufmerksam zu machen. Bieten Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten Hilfe bei der Lösung solcher Problemchen an, sodass sich mögliche Stolpersteine beizeiten aus dem Weg räumen lassen.
  4. Eigene Aufgaben: Bei Bedarf können Sie kleine, begrenzte organisatorische Aufgaben in Absprache mit dem Brautpaar auch vollständig übernehmen. Eventuell organisieren Sie gemeinsam mit Ihrem Partner oder ein paar Freunden zum Beispiel den Sektempfang nach der standesamtlichen Trauung, damit das Brautpaar schon einmal einen ganzen Aufgabenkomplex von seiner Liste streichen kann.

Hochzeitsshopping

Ohne an dieser Stelle gängige Klischees bemühen zu wollen: Shoppen macht in der Regel Spaß und gehört somit zu den Hochzeitsvorbereitungen, die viele Bräute und Trauzeuginnen sicherlich sehr gerne erledigen. Das Wichtigste ist dabei natürlich das Hochzeitskleid, aber auch viele andere Dinge sind auszuwählen und zu besorgen.

Das Hochzeitskleid

Die Auswahl eines Hochzeitskleids ist hochemotional und nicht ganz einfach: Unterstützen Sie Ihre Freundin bei der Suche nach einem wundervollen Kleid also nach Leibeskräften! Sie können gemeinsam mit der Braut Hochzeitsmagazine wälzen, damit Ihre Freundin eine erste Vorstellung von aktuellen Trends, Modellen und Farbgebungen gewinnt. Auch beim Besuch im Brautmodengeschäft dürfen Sie nicht fehlen. Zwar helfen Verkäufer in der Regel, das Kleid und Accessoires wie den Schleier anzuprobieren, und beraten auch ausführlich. Nur die Meinung und Unterstützung einer echten Freundin ist bei der Wahl des Kleids aber wirklich Gold wert.
Apropos Meinung: Natürlich dürfen Sie Ihre Favoriten unter den vielen infrage kommenden Kleidern haben und auch benennen. Ihnen sollte schlussendlich aber natürlich am wichtigsten sein, dass Ihre Freundin ein Kleid findet, in dem sie sich voll und ganz wohl und hübsch fühlt. Ob nach Ihrer Meinung das Kleid dann ein paar Pailletten zu viel aufweist oder nicht, ist eher Nebensache. Sie sollten Ihre Freundin vielmehr vor den ganz großen Fehltritten bewahren, damit am Tag der Hochzeit Peinlichkeiten ausgeschlossen sind.

Unterstützung-Tischdekoration

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Sonstige Besorgungen

Nicht nur das Hochzeitskleid gehört zu den Anschaffungen, die vor einer Hochzeit zu tätigen sind. Je nachdem, wie das Fest geplant ist, sind möglicherweise zum Beispiel Stehtische zu mieten, Dekorationsartikel zu kaufen, Stuhlhussen zu besorgen oder Utensilien herauszusuchen, die den ganz jungen Hochzeitsgästen den Tag mit Spiel und Spaß versüßen. Bieten Sie Ihrer Freundin auch in dieser Hinsicht Unterstützung an. Sie können dabei in  Absprache mit dem Brautpaar entweder ganz gezielt einzelne Besorgungen übernehmen. Oder aber Sie halten einfach Ihre Augen offen und fungieren als wertvoller Tippgeber – etwa wenn Sie bei einem Stadtbummel zufällig auf genau die Accessoires stoßen, die noch fehlen.

Basteln

Nahezu jeder Saal, in dem eine Hochzeitsfeier stattfinden soll, lässt sich durch entsprechenden Schmuck aufwerten. Auch Außenanlagen der Location, das Hochzeitsauto und die Kirche kommen in der Regel nicht ohne feierlichen Schmuck aus, soll einer Hochzeit ein wundervoller Rahmen verliehen werden. Hochzeitsschmuck selbst zu basteln, ist nicht nur eine budgetschonende Option: Das Basteln macht auch noch großen Spaß. Sprechen Sie sich mit der Braut ab, welche Dekorationen sie sich wünscht und durchforsten Sie gemeinsam mit ihr das Internet, Magazine und Bücher nach außergewöhnlichen Dekorationsideen.

Hat sich das Brautpaar für ein Konzept und idealerweise auch für einen Colour Code entschieden, gilt es, in die Hände zu spucken: Hat das Brautpaar noch genügend Zeit, können Sie sich mit ihm zu regelmäßigen Bastel-Sessions treffen. Ist Zeit beim Brautpaar hingegen Mangelware, bieten Sie eventuell an, die anstehenden Bastelaufgaben alleine oder mit anderen Freundinnen zu übernehmen – vorausgesetzt, Sie können Ihre Zusagen auch einhalten. Berücksichtigen Sie beim Basteln zudem unbedingt die Wünsche des Brautpaares, damit später alles genau so aussieht, wie es sich das Paar erträumt hat. Am besten entwerfen Sie Prototypen für die einzelnen Dekorationsgegenstände wie zum Beispiel Hochzeit Platzkarten, Papierblumen, Girlanden und Co. und lassen diese vom Brautpaar absegnen.

Unterstützung-Gäste

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Kontakt zu den Gästen und Gästebetreuung

Damit Sie Ihren Aufgaben als Trauzeugin nachkommen können, ist es nahezu unabdingbar, dass Sie eine Gästeliste vom Brautpaar erhalten. Dies erleichtert es Ihnen ungemein, Überraschungen für das Hochzeitsfest zu planen, an denen sich auch die übrigen Gäste beteiligen könnten. Mehr hierzu erfahren Sie auch in unserem nächsten und vierten Artikel zum Thema „Aufgaben einer Trauzeugin“.
Aber auch die Gäste selbst sollten informiert sein, wer Trauzeuge und wer Trauzeugin ist. Gäste wollen nämlich nicht erst auf der Hochzeit betreut werden, sondern schon im Vorfeld. Sie haben in der Regel viele Fragen – etwa danach, was sich das Brautpaar wünscht, wo es in der Nähe der Location Übernachtungsmöglichkeiten gibt, und, und, und. Müsste das Brautpaar all diese Fragen beantworten, würde es vor allem bei einer hohen Gästeanzahl kaum mehr zur Ruhe kommen. Betätigen also besser Sie sich als Auskunftsbüro. Kleiner Tipp: Zu viel Aufwand vermeiden Sie dabei, indem Sie frühzeitig eine Rundmail an die Gäste schicken, in der Sie die üblichen Fragen bereits beantworten.