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Hochzeitstrends 2016: So viele Optionen gab es selten!

Eine Hochzeitsfeier besteht aus unzähligen Komponenten – einer Location, diversen Bräuchen, schicker Kleidung, feierlicher Hochzeitstischkärtchen, rührenden Zeremonien, guter Unterhaltung und, und, und. Gerade dies macht eine Hochzeitsfeier auch so trendanfällig: Der Zeitgeschmack ändert sich laufend und wo es viele Stellschrauben gibt, um ein Fest zu justieren und ihm einen individuellen Touch zu verpassen, könnte die Mode natürlich eine besonders große Rolle spielen. Wenn Sie wissen möchten, welche Hochzeitstrends 2016 eventuell gefragt sein könnten und inwiefern Individualität immer wichtiger zu werden scheint, wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen dieses Artikels.

Der alles beherrschende Trend zur Individualität

Sehr wahrscheinlich ist es, dass die Tendenz der letzten Jahre, viel Wert bei Hochzeitsfeiern auf Individualität zu legen, im Zuge der Hochzeitstrends 2016 noch intensiviert wird. Schon in den letzten Jahren musste nahezu niemand mehr wirklich große Bedeutung althergebrachten Bräuchen beimessen, wenn er hierzu nicht bereit war. Baumstämme zersägen oder andere Hochzeitsspielchen über sich ergehen lassen? Fehlanzeige! Vielmehr scheinen sich Hochzeitspaare im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen immer mehr die Fragen zu stellen, was ihnen selbst wirklich gut gefallen könnte, was sie von anderen Paaren unterscheidet und zu etwas Besonderem macht.

Dieses Sinnieren und Suchen nach etwas Eigenem kann sich auf die unterschiedlichsten Bereiche der Hochzeitsvorbereitung auswirken: Es wird nach außergewöhnlichen Locations gesucht, Hochzeitszeremonien werden nach eigenem Geschmack aufgepeppt, was vor allem bei der freien Trauung in nahezu unbegrenztem Maße möglich ist, der individuellen Papeterie wird – angefangen bei den Save-the-Date-Karten über die Hochzeit Einladungskarten bis hin zu Sitzplänen und Menükarten Hochzeit – immer höhere Bedeutung beigemessen, und so weiter und so fort. Dieses Bedürfnis nach dem Ausleben der eigenen Individualität scheint auch Einfluss auf die Hochzeitstrends 2016 zu haben. Kurz gesagt: Die Wahlmöglichkeiten scheinen immer größer zu werden. Trends, denen viele folgen, gibt es zwar immer noch – sie erscheinen aber nicht mehr so unumstößlich wie in früheren Zeiten zu sein bzw. sind in einer solchen Hülle und Fülle vorhanden, dass sich individuelle Wege viel besser finden lassen. Was – immer unter diesen Vorzeichen gedacht – die Hochzeitstrends 2016 in Bezug auf die Kleidung für die Braut und die Hochzeitsdeko sein könnten, wird im Folgenden Thema sein.

Hochzeitstrends 2016: Mode für die Braut

Was zu den Hochzeitstrends 2016 in Sachen Brautmode und Hochsteckfrisuren zählt, lässt sich gar nicht so einfach auf den Punkt bringen. Vielmehr scheint es hier zwei gegensätzliche Tendenzen zu geben. Zum einen präsentieren sich viele Hochzeitskleider für die Saison 2016 außergewöhnlich aufwendig und verspielt, zum anderen scheint aber auch die entgegengesetzte Tendenz zu Minimalismus und klaren Formen zu den Hochzeitstrends 2016 zu zählen.

Hochzeitstrends 2016

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Aber bleiben wir erst einmal bei den Brautkleidern, die in der kommenden Saison aus dem Vollen schöpfen: Manche Kleider sind über und über mit Applikationen (Blüten, Federn etc.) übersät oder aber weisen auffällige Ornamente auf, andere sind sogar nur für sehr mutige Bräute geeignet, die bereit sind, viel Haut zu zeigen. Solche Kleider erinnern in ihren extremsten Ausformungen 2016 schon fast an Dessous oder werden durch hohe Beinschlitze zu wahren Verführern. Ob so etwas schlussendlich wirklich auf Hochzeiten „normaler“ Paare getragen werden wird oder ob das Ganze doch eher nur etwas für den Catwalk und exentrische Prominente ist, bleibt natürlich fraglich. Bei den aufwendigen Brautkleidern scheinen aber auch ein paar Hochzeitstrends 2016 erhalten zu bleiben, die uns schon in den letzten Jahren begegnet sind: Spitze etwa scheint nach wie vor beliebt unter den Designer zu sein – gerne auch bei hochgeschlossenen oder langärmligen Kleidern, denen durch die Spitze dann doch wieder das allzu Züchtige genommen wird, oder aber bei eher lässigen Kleidern im Rahmen des Boho-Stils. Ein weiterer Dauerbrenner, der auch wieder 2016 zu den Hochzeitstrends zählen könnte, sind Kleider mit ausladenden Tüllröcken.

Wer es deutlich dezenter mag, als Tüll, Spitze, Applikationen oder halbdurchsichtige Kleider erlauben, könnte bei den Hochzeitstrends 2016 für Brautmode ebenfalls fündig werden. Kleider mit klaren Schnitten und ohne viel Tamtam kommen in den aktuellen Kollektionen jedenfalls nicht wirklich zu kurz. Sie lassen die Trägerin mitunter wie eine edle Statue wirken, bezaubern durch ihre Unaufgeregtheit und sind dabei dennoch absolute Hingucker. Alles in einem scheinen die Hochzeitstrends 2016 in Sachen Brautmode genau das zu unterstützen, was weiter oben als der Trend zur Individualität beschrieben wurde: Jede Braut sollte in den aktuellen Kollektionen genau das Kleid finden können, das zu ihr und ihrem Modeverständnis passt!

Hochzeitstrends 2016 in puncto Dekoration

Hochzeitsgäste wurden bereits in den letzten Jahren sehr verwöhnt: Es gab plötzlich wirklich Neues auf Hochzeiten zu entdecken – Candy Bars, Fotoautomaten, Blumenarrangements aus wilden Blumen, Gastgeschenke wie bedruckte Schokolinsen oder Blumensamen und, und, und. Zeit, sich wieder einmal etwas Neues einfallen zu lassen! Dass hierbei ebenfalls der Trend zu mehr Individualität nicht auf der Strecke bleibt, versteht sich von selbst. Daher gehört es mit Sicherheit zu den Hochzeitstrends 2016, dem Trend zum Selbstgemachten noch ausgiebiger zu huldigen. Beim Entwerfen und Basteln der Hochzeitsdeko dürfen dabei auch gerne hochwertige Materialien ihren Einsatz finden: Spitzenbänder, Federn, hochwertiges Papier und Co. könnten gefragt sein, mit dem richtigen Kniff kann aber auch der Upcycling-Trend im Zuge der Hochzeitsdeko in vollen Zügen ausgelebt werden. Edel und trendy sind zudem Kalligrafie-Elemente. Wichtig dabei: Um wirklich zu überraschen, erstellt man am besten seine eigenen Kreationen und guckt sich nicht einfach etwas ab.

Und welche Farbtöne werden im Zuge der Hochzeitstrends 2016 mehr Bedeutung gewinnen? Hier darf zumindest spekuliert werden, dass die Phase der Pastelltöne in unterschiedlichsten ruhigen Nuancen noch nicht zu Ende ist – das Ganze passt auch einfach zu gut zum Hochzeitsthema. Für alle, die weg von allzu vielen Pastelltönen möchten: Zu den Hochzeitstrends 2016 könnte es auch zählen, diese pastelligen Töne nicht allein auftreten zu lassen, sondern mit ausgewählten kräftigen, natürlichen Farben – etwa mit einem gedeckten, aber satten Gelb – zu akzentuieren.

Hochzeitstrends hinterfragen und einen eigenen Weg finden

Wie deutlich geworden ist, scheint es nicht die Hochzeitstrends 2016 schlechthin zu geben, sondern offenbar steht immer mehr alles unter dem Stern der Individualität. Natürlich ist auch dies in gewisser Weise ein Trend, allerdings einer, der sehr viel Freiheit ins Spiel bringt. Zwar kann es auch durchaus anstrengender sein, einen eigenen Weg zu finden, als einfach etwas nachzuahmen, das man in Modezeitschriften und Co. vorgegeben bekommt. Wenn die Hochzeit hierfür aber nicht die perfekte Gelegenheit wäre, welches Fest dann? Und selbst Paare, die sich nicht dem Wettstreit um immer mehr Hochzeits-Tamtam ausliefern möchten, segeln unter der Flagge der Individualität sicherlich nicht allzu schlecht: Was spricht eigentlich dagegen, der Individualität die Krone aufzusetzen und etwa zum Heiraten nur zu zweit durchzubrennen? Vielleicht wird dies ja selbst bald zu einem echten Hochzeitstrend? Was wirklich zählt, sind schließlich nicht Colour Codes, Designerkleider und Co., sondern schlicht und ergreifend die Liebe! In diesem Sinne: Feiern Sie Ihre Hochzeit, so wie Sie es möchten – damit treffen Sie die Hochzeitstrends 2016 (beabsichtigt oder unbeabsichtigt) sicherlich schon recht gut!

Mann hält zwei Eheringe
Eheringe müssen richtig sitzen

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Es ist eine der drängendsten Fragen, wenn Sie eine Verlobung mit Überraschungseffekt planen: „Welche Ringgröße hat mein Schatz eigentlich und welche ich?“ Die eigene Ringgröße zu ermitteln, ist noch relativ einfach. Ungleich komplizierter wird es, wenn es um die Ringgröße desjenigen geht, der mit einem Verlobungsring überrascht werden soll. Hier müssen Sie etwas Detektivarbeit leisten, damit Ihr unerwartetes Geschenk und Ihre zukunftsbestimmende Frage zunächst auch wirklich ein Geheimnis bleiben. Die wichtigsten Dinge, die Sie beim Ermitteln Ihrer Ringgröße und derjenigen Ihres Schatzes beherzigen sollten, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Diverse Ringgrößen

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Basiswissen rund um die Ringgröße

Zunächst einmal sollten Sie wissen, warum die ganze Sache mit der Ringgröße recht kompliziert ist. Mindestens vier Faktoren fordern Sie hier – sogar in Bezug auf die eigene Ringgröße – heraus.

1. Es gibt keine international gültigen Ringgrößen. Dies bedeutet, dass selbst, wenn Sie Ihre deutsche Ringgröße kennen, mitunter ratlos dastehen, wenn die Ringgrößen auf amerikanische, französische oder in einer anderen national gültigen Form angegeben werden. Um hier den Durchblick wiederzuerlangen, benötigen Sie am besten eine Ringgrößentabelle, welche der deutschen Ringgröße die übrigen nationalen Größenangaben gegenüberstellt. Eine solche Ringgrößentabelle wird im Internet aber sicherlich zu finden sein.

2. Finger sind Individualisten! Soll heißen: Selbst, wenn Sie beispielsweise Ihre Ringgröße des linken Ringfingers kennen, bedeutet dieses nicht, dass Ihr rechter Ringfinger ebenfalls zwingend die gleiche Größe aufweisen muss. Es gilt also, für jeden Finger, der später von einem Ring geschmückt werden soll, die konkrete Ringgröße zu ermitteln. Zu achten ist beim Messen dabei auch auf das Fingergelenk: Manchmal ist dieses breiter als der Teil des Fingers – die Fingerwurzel –, an dem der Ring schlussendlich sitzen soll. Eine Ringgrößentabelle, mit deren Hilfe Sie von der Ringgröße eines Fingers auf die des nächsten schließen können, kann es natürlich nicht geben. Dazu ist jeder Mensch zu sehr ein Unikat!

3. Finger sind Verwandlungskünstler! Beachten Sie auch, dass Ihre Finger sich verändern. Dies geschieht nicht nur durch den normalen Alterungsprozess, erfolgreiche Diäten oder Gewichtszunahmen, sondern unter anderem mitunter sogar jeden Tag. In der Regel sind Finger am Morgen etwas schmaler als am Abend. Wenn Sie also verhindern möchten, dass Ihr Ring Ihnen abends nicht mehr so gut passt, ermitteln Sie Ihre Ringgröße am besten abends.

4. Die Ringform beeinflusst den Sitz! Ein schmaler runder Ring und ein breiter eckiger könnten unterschiedlich gut sitzen, obwohl sie dieselbe Ringgröße aufweisen. Der breite übt ggf. mehr Druck aus, was das Tragen eines schon leicht zu kleinen Ringes unangenehm machen kann. Die Ringform spielt also in der Regel auch eine Rolle, wenn Sie die passende Ringgröße ermitteln möchten.

So finden Sie einen passenden Ring für sich selbst!

Wie die obigen Ausführungen zeigen, gibt es selbst bei der Ermittlung der eigenen Ringgröße viel zu beachten. Alleine mit einer Ringgrößentabelle kommen Sie nicht weiter. Wie könnten Sie also vorgehen, um für sich selbst einen passenden Ring zu finden? Besonders leicht machen Sie es sich natürlich, wenn Sie einen guten Juwelier aufsuchen, der fachmännisch Ihre Ringgröße im Handumdrehen ermittelt. Häufig arbeiten die Fachleute hierbei mit einem Set aus einfachen schnörkellosen Ringen, welche in den Größen abgestuft sind. So können Sie beim gezielten Anprobieren auch selbst erfahren, wie sich welche Ringgröße anfühlt.
Doch was, wenn Sie nicht zum Juwelier gehen können oder möchten? In diesem Fall bleiben Ihnen zwei DIY-Methoden, die Ihnen helfen, Ihre Ringgröße zu ermitteln.

1. Die Vorbildmethode: Tragen Sie zwar häufiger Ringe, habe Sie diese aber einfach durch normales Anprobieren ausgewählt und wissen Sie daher Ihre Ringgröße nicht, nehmen Sie sich einen gut sitzenden Ring einfach als Vorbild. Dieser Ring sollte – analog zu den obigen Ausführungen – die gleiche Form aufweisen wie der Ring, den Sie erst noch erstehen möchten. Nun können Sie den Innendurchmesser (!) des vorhandenen Ringes bestimmen – entweder einfach mit einem Lineal oder – etwas professioneller – mithilfe eines Messschiebers. In einem letzten Schritt müssen Sie nun nur noch auf Ihr altes Schulwissen zurückgreifen und die Kreiszahl Pi ins Spiel bringen: Multiplizieren Sie den ermittelten Wert in Millimetern mit Pi, wobei zwei Nachkommastellen genügen sollten (3,14). Ihr Ergebnis ist die Ringgröße, wie sie sich auch in einer deutschen Ringgrößentabelle, die den Umfang zugrunde legt, finden lassen sollte. Da soll mal jemand sagen, man lernt nichts Nützliches in der Schule!

2. Die Bindfadenmethode: Häufig ist man gerade dann angesichts der richtigen Ringgröße verunsichert, wenn man selbst bisher keine Ringe getragen hat. In einer solchen Situation können Sie also nicht einfach auf einen gut sitzenden Ring setzen und diesen ausmessen, sondern müssen etwas erfinderischer werden. Dafür gibt es hier weniger zu rechnen! Greifen Sie einfach auf einen Bindfaden zurück und legen Sie diesen einmal um die passende Stelle des ausgewählten Fingers. Der Bindfaden sollte dabei festsitzen, aber natürlich nicht heftig einschnüren. Zur Not (bei zwei linken Händen) suchen Sie sich Unterstützung bei einer zweiten Person, die den Bindfaden passend anhält.

Ziehen Sie nun den entstandenen Fadenring über den Finger ab und achten Sie dabei darauf, ob er sich gut über die Fingergelenke führen lässt. Ist dies kein Problem, können Sie nun den Bindfaden abschneiden. Dabei ist darauf zu achten, dass Sie möglichst exakt die Stelle wählen, an der die beiden Enden des Bindfadens aufeinanderstoßen (Vorsicht: Ein Knoten könnte dabei zugegebenermaßen etwas problematisch sein). Et voilà: Wenn Sie sorgfältig vorgegangen sind, haben Sie nun ein Stück Bindfaden, das nahezu (ganz präzise ist diese Methode natürlich nicht) so lang ist wie Ihr Fingerumfang weit. Jetzt gilt es nur noch die Länge des Bindfadens zu messen und schon haben Sie Ihre Ringgröße ermittelt. Das Multiplizieren mit einem bestimmten Wert können Sie unterlassen, da zumindest in Deutschland die Ringgröße Bezug auf den Umfang des Fingers nimmt, den Sie so ja schon erfolgreich (ganz ohne Pi) ermittelt haben.

So finden Sie den perfekten Ring für Ihre(n) Verlobte(n)!

Weiter geht´s: Sie möchten die Ringgröße Ihres Schatzes ermitteln? Am besten wählen Sie in diesem Fall die oben beschriebene Vorbildmethode und durchsuchen heimlich das Schmuckkästchen Ihres Lieblings nach einem passenden Ring, der Ihnen die Ringgröße verraten könnte. Wählen Sie dabei einen Ring, von dem Sie möglichst wissen, dass Ihr(e) Zukünftige(r) diesen aktuell auch trägt – und das an dem Finger, an dem später auch der Verlobungsring sitzen soll. Möchten Sie ganz auf Nummer sicher gehen und nicht selbst messen, könnten Sie den Ring auch kurz ausleihen, um ihn von einem Juwelier – etwa mittels Ringstock – vermessen zu lassen. Dies empfiehlt sich aber nur dann, wenn Sie wirklich sicher sein können, dass Ihr Partner die kurze Abwesenheit des Ringes nicht bemerken wird. Sonst könnte er Verdacht schöpfen!

Andere Ringe des Partners überprüfen

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Trägt Ihr Schatz keinen Schmuck, wird es hingegen echt kniffelig. Dem Partner im Schlaf einen Bindfaden um den Finger zu wickeln, um die Ringgröße zu ermitteln, mag eine Lösung sein – allerdings keine wirklich gute, da das Risiko, dass Ihr Vermessungsobjekt aufwacht, doch sehr groß ist. Vielleicht setzen Sie lieber auf Komplizen – etwa, indem Sie eine Freundin anstiften, beim nächsten Stadtbummel mit Ihrem Partner vorzugeben, sie benötige einen Ring. Beim spielerischen Anprobieren wird sich Ihr Partner mit etwas Glück selbst einmal einen Ring überziehen. Hat die Freundin dann ein wachsames Auge, kann Sie sich die passende Ringgröße vielleicht merken.
So oder so: Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, was die passende Ringgröße Ihres Partners anbelangt, lassen Sie sich von Ihrem Juwelier beraten und wählen Sie besser eine etwas größere Größe sowie ein Ringmodell, das sich notfalls noch ändern lässt. So schaffen Sie zumindest das Elementarste: den Ring im entscheidenden Moment an den Finger Ihres Partners zu bugsieren! Gleichzeitig sind nachträgliche Größenänderungen in diesem Fall in der Regel relativ einfach von einem Fachmann durchzuführen – fragen Sie vor Ihrem Kauf nach! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Braut mit Hochsteckfrisur betrachtet sich im Spiegel
Braut mit Hochsteckfrisur

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Viele Bräute möchten sich am Tag ihrer Hochzeit wie eine Prinzessin fühlen. Dazu gehören neben dem perfekten Prinzen natürlich vor allem auch eine romantische Trauzeremonie und eine fröhliche Feier. Ein Traumkleid, ein schönes Make-up und das vollkommene Styling der Haarpracht dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Bleiben wir einmal bei Letzterem: Hochsteckfrisuren sind als Hochzeitsfrisuren besonders beliebt. Sie machen viel her, lassen sich in den unterschiedlichsten Varianten stecken, sodass jede Braut die passende Frisur für sich finden sollte, und halten im Idealfall ganz nebenbei auch einem langen rauschenden Fest stand. Was Sie darüber hinaus noch über Hochsteckfrisuren für Bräute wissen sollten, lesen Sie im Folgenden.

Hochsteckfrisuren mit Schmuck

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Klassische und topaktuelle Hochsteckfrisuren

Auf den ersten Blick mag es etwas paradox wirken: Warum sollte frau, wenn ihre Haare endlich eine tolle Länge aufweisen, ihre Haarpracht hochstecken? Klar – auch Frisuren, bei denen die Haare offen getragen werden, sind wunderschön. Durch das Hochstecken erschließen sich aber viele zusätzliche Möglichkeiten, eine außergewöhnliche Frisur zur Schau zu stellen. Dabei kann es klassisch oder auch trendy zugehen.

Als Klassiker unter den Hochsteckfrisuren gilt ohne Frage die Banane, bei der die Haare zunächst glatt nach hinten gelegt und daraufhin zu einem Zopf zusammengeführt werden. Dieser Zopf wird dann am Haaransatz festgehalten, leicht angehoben, gezwirbelt und abschließend unter den hierbei durch ihn selbst entstehenden länglichen Haarwulst am Hinterkopf geschoben. Natürlich ist mit Haarklemmen noch für den notwendigen Halt zu sorgen. Die beschriebene Hochstecktechnik klingt zunächst etwas kompliziert, mit ein wenig Übung lässt sich die Banane allerdings sogar selbst stecken – soll sie zur Hochzeit getragen werden, lässt man natürlich besser einen guten Friseur Hand anlegen. Ein weiterer Klassiker unter den Hochsteckfrisuren ist der Dutt, der sich in vielen Varianten stecken lässt. Er ist klassisch, da ihn nahezu jeder kennt, aber aktuell auch wieder sehr modern. Möchte frau ihn zu ihrer Hochzeit tragen, sollte sie aber eventuell nicht auf die einfachste Dutt-Variante setzen, sondern mit diesem Frisurenklassiker ein wenig kreativer spielen, damit die Frisur nicht zu alltäglich wirkt. Die Trauzeugin beispielsweise kann auf das schlichtere Model ausweichen.

Apropos modern und angesagt: Zu den topaktuellen Hochsteckfrisuren zählen ohne Frage solche, bei denen das Haar nicht nur relativ schlicht hochgesteckt wird, sondern zusätzlich Flechtelemente ins Spiel kommen. So kann beispielsweise eine einzelne geflochtene Strähne so über den Kopf gelegt werden, dass sie als wunderschönes schmales Haarband fungiert, oder aber ein geschickter Friseur zaubert durch Flechtarbeiten gleich einen voluminösen dicken Haarkranz, der den Kopf noch auffälliger schmückt. „Schmücken“ ist übrigens auch ein gutes Stichwort: Natürlich lassen sich sowohl klassische als auch brandaktuelle Hochsteckfrisuren durch zusätzlichen Haarschmuck aufpeppen. Dabei kann es prunkvoll glitzernd, aber auch sehr natürlich zugehen. Letzteres ist zum Beispiel dann der Fall, wenn echte Blüten in die Hochsteckfrisuren eingearbeitet werden.

Die passende Hochsteckfrisur für jede Braut

Zugegebenermaßen muss die Haarpracht der Braut schon eine gewisse Länge aufweisen, damit sie sich zu einer wunderschönen Hochsteckfrisur formen lässt – es sei denn, die Braut scheut sich nicht davor auf Haarteile zurückzugreifen. Von der Frage nach der Haarlänge einmal abgesehen, gibt es unter den vielen Hochsteckfrisuren sicherlich für jede Braut die passende Variante. Sogar manch ein optisches Merkmal, das der Braut eventuell nicht so gut an ihr selbst gefällt, lässt sich mit der passenden Frisur gekonnt kaschieren. Fällt ihr Gesicht zum Beispiel eher etwas rundlich aus, steht es ihr sicherlich gut, wenn sie keine zu strenge Hochsteckfrisur wählt, bei der die Haare allesamt sehr eng an ihrem Kopf anliegen. Vielleicht wählt sie stattdessen besser eine Variante der Hochsteckfrisuren, bei denen einzelne Strähnen ihr Gesicht umspielen. Dies sorgt für Auflockerung, lenkt ein wenig ab und sorgt überdies natürlich auch für einen romantischen Look.

Nun zu Ihnen und somit von der grauen Theorie zur bunten Praxis: Wissen Sie bereits im Groben, was Ihnen angesichts Ihrer Haarlänge, Haarfarbe und Gesichtsform in etwa stehen könnte, stöbern Sie in einem ersten Schritt am besten im Netz und in Zeitschriften nach konkreten Hochsteckfrisuren. Mit solchen Vorlagen können Sie den Friseur Ihres Vertrauens aufsuchen und ein Probestyling absolvieren. Ein solches ist für Bräute, die es an ihrem großen Tag nicht auf den Zufall ankommen lassen möchten, immer empfehlenswert. Der Friseur kann hierbei unterschiedliche Hochsteckfrisuren ausprobieren, damit Sie sich schlussendlich besser entscheiden können, welche es zur Hochzeit wirklich sein darf. Betrachten Sie dabei die gesteckten Frisuren und somit Ihren Kopf von allen Seiten, um eine gute Entscheidung treffen zu können!

Hochsteckfrisur mit Blume

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Hochsteckfrisuren: Aufgepasst in der Hochzeitsnacht!

Trotz der ganzen Eleganz, die mit Hochsteckfrisuren verbunden ist, haben sie auch durchaus ihre praktischen Seiten. Sind sie professionell gesteckt, halten sie das gesamte Fest über, ohne dass die Braut ständig an ihrer Frisur herumzupfen muss. Zudem verdecken Hochsteckfrisuren in der Regel nicht Teile des Kleides und der hübsche Hals und Nacken der Braut bleibt zumindest bei vollständig hochgesteckten Frisuren frei. Dies ist nicht nur optisch reizvoll, sondern auch für die Trägerin einer Hochsteckfrisur angenehm, wenn sommerliche Temperaturen herrschen. Und relativ warm könnte es schließlich werden, wenn man bedenkt, dass die Hochzeitshauptsaison im Sommer liegt. Außerdem gehört selbstverständlich auch das Paar-Fotoshooting zu dem besonderen Tag dazu, und da diese Fotos häufig für die Dankeskarten zur Hochzeit verwendet werden und somit bei Ihren Gästen einen langfristigen Eindruck machen, darf auch hier keine Strähne verrutschen.

Eine Tücke weisen Hochsteckfrisuren jedoch ohne Frage auch auf: Ohne Hilfsmittel wie Haarnadeln, Klammern und Co. halten sie nicht. Und diese Hilfsmittel sollten besser entfernt werden, bevor die Hochzeitsnacht beginnt: Wer schon einmal auf einer Haarnadel gelegen hat, weiß, wie unangenehm dies sein kann – einmal ganz zu schweigen von der tatsächlichen Verletzungsgefahr, wenn man sich zum Beispiel rücklings mit einer Hochsteckfrisur auf ein Bett fallen lässt. Aber vielleicht geht der Bräutigam seiner Liebsten beim Lösen der Hochsteckfrisur, das unbedingt vor dem Zubettgehen erfolgen muss, ja auch zur Hand? Zumindest dies könnte ein wenig darüber hinwegtrösten, dass Hochsteckfrisuren nicht nur beim Stecken, sondern auch beim Lösen immer mit etwas Aufwand verbunden sind.

 

Strumpfband: Verspieltes Brautaccessoire mit Tradition - Artikel öffnen
Braut zieht das Strumpfband an

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Im alltäglichen Leben spielt es heutzutage wohl kaum noch eine Rolle, zur Hochzeit möchten aber viele Bräute nicht darauf verzichten: Die Rede ist von dem Strumpfband! Je nach Geschmack der Brautleute ist dieses ein verheißungsvoller Hingucker für die Hochzeitsnacht oder aber ein verspieltes Brautaccessoire, das schon auf der Hochzeitsfeier für Aufsehen sorgen kann. Erfahren Sie im Folgenden, wie ein Strumpfband zur Hochzeit getragen wird, welche Hochzeitsbräuche sich um selbiges ranken und warum es eine tolle Idee sein könnte, selbst eines zu nähen.

 

Wie wird das Strumpfband zur Hochzeit getragen?

Hochzeit

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Das Hochzeitskleid und auch alle übrigen Accessoires – inklusive Strumpfband – sind gekauft und warten auf ihren großen Einsatz? Super – vielleicht stellen Sie sich aber nun die Frage, wie Sie das Strumpfband überhaupt tragen sollen. Schließlich findet dieses Accessoire heute fast nur noch zur Hochzeit seinen Einsatz, weshalb Bräute zunächst etwas ratlos sein könnten. Aber keine Sorge: So kompliziert ist das Ganze natürlich auch wieder nicht. Das Strumpfband wird nur an einem Bein getragen, und zwar am Oberschenkel. Dadurch, dass es nur ein Bein ziert, wird schon ersichtlich, dass es eigentlich keine wirkliche Aufgabe mehr hat, sondern lediglich ein Schmuck ist. Passen sollte das Strumpfband allerdings schon: Am Oberschenkel ist es zwar derart platziert, dass nur der stolze Bräutigam es später entdecken sollte. Dieser Überraschungseffekt könnte aber natürlich durch ein rutschendes Strumpfband vereitelt werden, was zudem auch noch etwas peinlich sein könnte.

Bleibt noch die Frage, welches Bein vom Strumpfband geschmückt werden soll. Hierzu könnte es durchaus unterschiedliche Ansichten geben: Manche sagen, dass es an das linke Bein gehöre, anderen wiederum ist es ziemlich egal, an welchem Bein das Schmuckstück landet. Am besten erscheint es ohnehin, dass jede Braut, die nicht zum Aberglauben neigt, diesbezüglich eine eigene Entscheidung fällt: Schließlich muss sie sich mit dem doch sicherlich recht ungewohnten Accessoire während der gesamten Hochzeit wohlfühlen. Übrigens: Wer sich schon einmal nach einem Strumpfband umgesehen hat, wird festgestellt haben, dass es viele Modelle gibt, die teilweise oder gar gänzlich in einem zarten Blau gehalten sind. Dies ist natürlich kein Zufall: Vielmehr soll das Blau die Treue und weitere positive Eigenschaften der Braut bzw. der zukünftigen Ehe versinnbildlichen. Sich für ein blaues Strumpfband zu entscheiden, hat dabei auch den Vorteil, dass sich so der Brauch, die Braut solle etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes und etwas Blaues zur Hochzeit tragen, gut umsetzen lässt. Schließlich wäre ein sichtbares Accessoire in der Farbe Blau wohl nicht nach dem Geschmack vieler Bräute, während das Strumpfband (erst einmal) schön im Verborgenen bleibt.

Hochzeitsbrauch Nummer 1: Ein Strumpfband versteigern

Hochzeitsspiele und Hochzeitsbräuche gefallen zwar nicht jedem. Kennen sollte man die zwei Hochzeitsbräuche, die in enger Verbindung mit dem Strumpfband stehen, als Braut und Bräutigam – zumindest für den Fall der Fälle – aber schon. Beginnen wir also mit der traditionellen Versteigerung des Strumpfbandes. Sinn und Zweck dieses Brauches ist es, Braut und Bräutigam zusätzliches Geld zukommen zu lassen. Das Strumpfband ist natürlich der begehrte Gegenstand der Auktion, auf den – sicherlich vor allem die geladenen männlichen Gäste – fleißig bieten sollen. Witzig – und ganz nebenbei auch lohnenswert – kann die Versteigerung des Schmuckstückes natürlich werden, wenn sich ein regelrechter Bieterstreit entwickelt. Braut und Bräutigam sollten es sich aber gut überlegen, ob sie diesem Brauch auf ihrer Hochzeit Raum bieten möchten: Das Strumpfband geht natürlich an seinen neuen Besitzer über und steht somit nicht mehr in der Hochzeitsnacht als Überraschung für den Bräutigam zur Verfügung. Aber vielleicht zeigt sich der siegreiche Bieter auch von seiner höflichen Seite und gibt das Strumpfband der Braut diskret wieder zurück? Die Versteigerung ist schließlich in der Regel nicht so ernst gemeint, wie es erscheint, und soll einfach eine Möglichkeit für Gäste darstellen, dem Brautpaar ein zusätzliches Geschenk zu machen.

Hochzeitsbrauch Nummer 2: Strumpfband werfen

Nicht unbedingt lukrativ, aber ebenfalls amüsant kann der zweite Brauch sein, der mit dem Strumpfband in Zusammenhang gebracht wird. Hierbei handelt es sich um das Werfen des Strumpfbandes. Doch wer wirft es überhaupt und welche Symbolkraft soll dieser Akt haben? Ganz einfach: Bei diesem Brauch wird der Bräutigam aufgefordert, seiner Braut das Strumpfband abzunehmen. Da dies meist vor der versammelten Hochzeitsgesellschaft geschehen soll, kann dieser Brauch dem Brautpaar allerdings auch schnell etwas peinlich werden – erst recht, wenn der Bräutigam bei der „Strumpfbanderoberung“ nicht seine Hände, sondern nur seinen Mund benutzen darf. Also Vorsicht: Wem so etwas unangenehm sein könnte, sollte sich nicht überreden lassen. Nachdem der Bräutigam das Strumpfband an sich genommen hat, versammeln sich die Junggesellen und der Bräutigam wirft das Band – ähnlich wie die Braut ihren Brautstrauß – in die Gruppe der Unverheirateten. Der Herr, der das Strumpfband fängt, ist laut Brauch auch derjenige, der als Nächstes vor den Altar treten wird.

Tipp: Strumpfband selbst nähen

Selber nähen

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Auf die Idee, ein Hochzeitskleid selbst zu nähen, werden wohl die wenigsten Bräute, Trauzeuginnen oder Angehörigen der Brautleute kommen – es sei denn, sie sind selbst grandiose (Hobby-) Schneider. Ein Strumpfband hingegen ist ein recht einfaches modisches Accessoire, das sich auch schon mit weniger Geschick mit einer Nähmaschine selbst herstellen lässt. Alles, was man hierzu benötigt, ist im Wesentlichen ein Streifen Spitze sowie Satinbänder nach Geschmack, ein Gummiband und einen Nähfaden. Wer seine Kreation noch zusätzlich aufhübschen möchte, kann natürlich noch mit weiteren dekorierenden Elementen arbeiten: etwa mit kleinen Perlen oder kleinen Schmuckanhängern. Nur zu schwer sollte das gesamte Band natürlich nicht werden: Ansonsten könnte es schnell seinen Halt am Oberschenkel verlieren.

Wer sein Strumpfband selbst näht, hat die Möglichkeit, eines zu entwerfen, das im Idealfall voll und ganz dem eigenen Geschmack und hoffentlich auch demjenigen des Bräutigams entspricht. Dabei lässt sich auch der Stil des Hochzeitskleides berücksichtigen, sodass alles schön zueinanderpasst. Ein Unikat ist ein selbst genähtes Strumpfband auf jeden Fall! Vielleicht ist es daher ja auch ein schönes Geschenk, das zum Beispiel die Trauzeugin der Braut machen könnte? Dann sollte die Trauzeugin allerdings schnell sein: Manche Braut ist vor der Hochzeit schließlich so richtig in Shopping-Laune und wird sicherlich auch bald ein Strumpfband auswählen wollen.

Hand mit Armbanduhr vor Sakkorevers
Hand mit Armbanduhr vor Sakkorevers

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Mode ist manchmal leider unberechenbar! Dies könnt ihr mitunter sogar an so kleinen Accessoires wie dem Einstecktuch erkennen, das für viele offene Fragen sorgt. Ja Jungs, es geht um euch – ein Einstecktuch ist nämlich ein Accessoire, das man in der Brusttasche eines Anzuges tragen kann. Jetzt zuckt ihr zusammen, da ihr gerade erst einen Anzug, ein Oberhemd, Schuhe, Strümpfe einen Gürtel und eine Krawatte für euren Abi-Ball besorgt habt und eigentlich dachtet, euer Outfit steht damit? Nun ja, möglicherweise ist dem auch so. Vielleicht mögt ihr aber doch noch ein Einstecktuch besorgen und sorgfältig falten, nachdem ihr diesen Artikel gelesen habt! Lasst euch überraschen!

Buntes Einstecktuch

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Ist das Einstecktuch ein Muss zum Abi-Ball?

Die Antwort auf diese Frage hängt interessanterweise von mindestens zwei Dingen ab: Zum einen davon, wen ihr fragt und zum anderen davon, was ihr selbst für angemessen haltet. Begegnet ihr im Park beispielsweise einem älteren Herrn aristokratischer Abstammung auf seinem Sonntagnachmittagsspaziergang, wird er eure Frage nach dem Einstecktuch zum Abi-Ball höflich mit einem eindeutigen „Ja – sehr wohl, mein junger Freund!“ beantworten. Eure Tante, die sich dem Hippie-Lifestyle verschrieben hat, wird irritiert fragen „Ein Einsteck-was?! Meinst du ein Taschentuch?“. Und auch eure Freunde werden vielleicht wiederum ganz unterschiedlicher Meinung sein: Eure modebewusste Freundin wird vielleicht für „Ja!“ plädieren, während die Kollegen vom Fußballverein sich möglicherweise ernsthaft fragen werden, ob es keine wichtigeren Probleme gibt.

Es lässt sich auf den folgenden Nenner bringen: viele Menschen – viele Meinungen, moderne Zeiten – mehr Modefreiheit! Das Einstecktuch galt lange Zeit als relativ spießig und wurde eher zu sehr feierlichen Anlässen getragen, ist in den letzten Jahren aber auch unter jüngeren Leuten durchaus wieder salonfähig geworden – und das sogar mitunter zu legereren Outfits. Nun ja: Ihr müsst also wohl oder übel eine eigene Entscheidung fällen! Als recht feierlicher Anlass lässt sich ein Abi-Ball auf jeden Fall klassifizieren. Als Anlass, an dem es modisch jung zugehen darf, bestimmt auch. Falls ihr euch für das Einstecktuch entscheidet, erhaltet ihr im Folgenden ein paar Tipps zur Auswahl und zum Umgang mit selbigen!

Das Einstecktuch – genau passend zur Krawatte oder eben gerade nicht?

Habt ihr euch für ein Einstecktuch entschieden, sind damit leider noch nicht alle Fragen vom Tisch. Vielmehr wird es jetzt erst richtig wild! Anders als man nämlich erwarten könnte, haben feine Herren vergangener Zeiten ihr Einstecktuch nämlich ganz bewusst nicht im exakt gleichen Design ihrer Krawatte  gewählt. Nein – das wäre ja auch wirklich zu einfach! Es durfte durchaus etwas raffiniert sein, sodass die Herren ihr Einstecktuch die frohe Kunde verlautbaren ließen: „Hallo – schaut her! Ich bin individuell!“ Natürlich waren aber auch in diesem Fall keine zu ausgefallenen Kombinationen gefragt: Das Gesamtbild musste harmonisch bleiben! Dann gab es eine lange Phase, in der es offenbar zumindest die Masse nicht mehr allzu genau mit der althergebrachten Mode nahm und Krawatte und Einstecktuch mitunter sogar genau das gleiche Design aufwiesen oder Letzteres einfach in der Schublade liegen blieb. Noch heute lästern manche Modefreaks über ein solches Verhalten und halten die ursprüngliche Tradition hoch.

Dennoch: Heute könnte man fast sagen, dass so gut wie alles geht. Der eine möchte sein Einstecktuch außergewöhnlich falten und vielleicht sogar eine mehr oder weniger auffällige Farbe wählen, der nächste orientiert sich an der Mode der alten Herren und fühlt sich somit modisch überlegen und der übernächste hat sich von seiner Frau einfach ein mehr oder weniger geschmackvolles Set aus Krawatte und farblich passendem Einstecktuch zu Weihnachten schenken lassen. Falls ihr es ganz genau wissen möchtet, was in Sachen Einstecktuch falten gerade der letzte Schrei ist, lasst euch im Modegeschäft eures Vertrauens beraten oder werft einen Blick in Modezeitschriften oder Werbekataloge – auch wenn euch das vielleicht ein wenig unmännlich vorkommen mag. Die Mode ist einfach enorm schnelllebig, sodass wir euch leider an dieser Stelle keinen ultimativen Tipp geben können, mit dem ihr für den Rest eures Lebens auskommt.

Zumindest in den letzten Jahren war (und ist es bestimmt auch noch heute) ein guter Rat, bei der Auswahl des Einstecktuches nicht nur an sein eigenes Outfit zu denken, sondern auch an das einer etwaigen weiblichen Begleitung. Stimmt ihr die Farbe des Einstecktuches (und der Krawatte) auf die Farbe des Kleides eurer Freundin ab, sendet ihr modisch das eindeutige Signal, dass ihr zusammengehört!

Weißes Einstecktuch

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Ein Einstecktuch falten: Zahlreiche Variationen stehen zur Verfügung!

Habt ihr euch ein Einstecktuch besorgt, könnt ihr es natürlich nicht einfach irgendwie in die Brusttasche eures Anzuges bugsieren. Es gilt, das Einstecktuch sorgsam zu falten – oder aber zu „bauschen“. Genauso wie es sehr viele Krawattenknoten gibt, gibt es auch unzählige Methoden, ein Einstecktuch zu falten. Richtige Modeexperten werden dabei ihre ganz eigenen Vorstellungen davon haben, welche Faltung zu welchem Anlass und zu welchem Outfit passt.

Seid ihr selbst eher Modelaien, überlegt euch am besten zunächst, ob ihr mit eurem Einstecktuch wirklich das volle Programm fahren wollt – also wirklich enorm chic aussehen mögt – oder ob ihr es trotz Tuch lieber etwas schlichter angehen wollt. Zu den recht eleganten Varianten, ein Einstecktuch zu falten, zählt ohne Frage die Dreiecksfaltung (1 Spitze lugt aus der Brusttasche hervor). Mit einer Doppelspitzfaltung (2 Spitzen schauen hervor) oder gar einer Kronenfaltung (3 Spitzen sind zu erkennen) könnt ihr die Eleganz aber durchaus wortwörtlich noch weiter auf die Spitze treiben. Fragt sich nur, ob dies für einen Abi-Ball unbedingt notwendig ist. Wer es minimalistischer und weniger aufwendig mag, könnte zum Beispiel auf die Rechteckfaltung setzen, wobei das Einstecktuch lediglich als schmaler Streifen aus der Brusttasche hervorschaut. Diese Faltung besitzt ganz nebenbei den Vorteil, dass sie recht einfach umzusetzen ist.

Neben den benannten Techniken, mit deren Hilfe sich ein Einstecktuch falten lässt, gibt es noch unzählige weitere, sodass sicherlich eine ganze Fußballmannschaft zum Abi-Ball erscheinen könnte, ohne dass zwei der Herren dieselbe Faltung ihres Tuches gewählt haben müssen. Ist euch das alles zu kompliziert, lasst ihr euch am besten gleich beim Kauf des Einstecktuches beraten, welche Faltung für euren Zweck am besten geeignet erscheint. Lasst euch dabei idealerweise auch gleich die Falttechnik zeigen und bringt das Einstecktuch schon ein paar Tage vor eurem Abi-Ball in Form, damit das Ganze am großen Tag nicht in eine leidige Pflichtaufgabe ausartet!

Und noch ein kleiner Tipp: Zwar streiten sich modebewusste Menschen auch durchaus darüber, ob man ein Einstecktuch auch mal hervorholen und benutzen darf (natürlich nicht fürs Nase putzen oder andere Ekeligkeiten!), auf der sicheren Seite seid ihr allerdings, wenn ihr das tunlichst unterlasst! Nicht nur, dass mancher dies stillos finden könnte, denkt auch daran, dass ein Einstecktuch natürlich sauber bleiben sollte und ihr nach dem Hervorholen das Problem haben könntet, das Einstecktuch wieder schön zu falten und an seinen eigentlichen Platz zurückzubringen. Die sichere Devise lautet also: Einstecktuch falten, einstecken und dann in Ruhe lassen!

Bild einer Hochzeitsfrisur
Bild einer Hochzeitsfrisur

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Am Tag der Hochzeit möchte sich wohl jede Braut und jeder Bräutigam vom Scheitel bis zur Sohle von ihrer bzw. seiner besten Seite zeigen. Nicht nur dem Outfit kommt dabei eine außerordentlich hohe Bedeutung zu: Auch das Styling muss stimmen! Und weil schon gerade das Wort „Scheitel“ fiel: Beim Styling geht es nicht nur um das Braut-Make-Up, sondern natürlich auch um die Frisuren von Braut und Bräutigam. Im Folgenden erhalten Sie ein paar Tipps zu den Themen Hochzeitsfrisuren für Bräutigame und Brautfrisuren!

Ein Friseur kann eine traumhafte Brautfrisur kreiren

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Brautfrisuren: Unendliche Möglichkeiten

Wie beim restlichen Styling und Outfit sind auch in Sachen Hochzeitsfrisuren Bräute oft mehr gefordert als Bräutigame. Dies liegt sicherlich zu einem Großteil daran, dass zumindest viele Frauen keinen praktischen Kurzhaarschnitt tragen, der sich in fünf Minuten pfiffig stylen ließe. Bei langen Haaren stellt sich dann schnell die grundsätzliche Frage, ob diese offen oder hochgesteckt als Blickfang dienen sollen. Brautfrisuren, die auf Hochstecktechniken zurückgreifen, sind durchaus beliebt: Sie besitzen die Vorteile, in der Regel einen eindeutig feierlichen Kontrast zu der Alltagsfrisur herzustellen und gleichzeitig (hoffentlich!) unverwüstlich zu sein und somit auch einer langen Party standzuhalten. Natürlich gibt es aber auch Bräute, die sich dafür entscheiden, ihre langen Haare offen zu tragen: Vor allem bei Hochzeiten im Hippie-Stil ist dies eine wunderschöne Option.

Tipp: Grundsätzlich ist bei Hochzeitsfrisuren mehr oder weniger alles erlaubt, was gefällt. Achten sollte die stilbewusste Braut aber natürlich darauf, dass die ausgewählte Frisur möglichst gut zu ihr und ihrem Kleid passt, ihre Vorzüge unterstreicht, auch ihrem Bräutigam gefällt und nicht zum Störfaktor bei den geplanten Aktivitäten wird. Wer sich beispielsweise an einem windigen Ort trauen lässt, ist möglicherweise mit einer Hochsteckfrisur besser beraten als mit offenem Haar. Zudem lässt sich mit der passenden Brautfrisur ein etwaiges Hochzeitsmotto unterstreichen: Auch Frisuren können Romantik, kühle Eleganz und vieles andere ausstrahlen.

Wenn Hilfe bei Brautfrisuren gefragt ist

Lange Haare mit Haarschmuck ist eine Idee für eine Brautfrisur

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Brautfrisuren stellen auf jeden Fall mehr dar als ein flüchtiges Styling, wie wir es jeden Morgen vornehmen. Sogar Brautfrisuren, bei denen die Haare größtenteils offen getragen werden, weisen die eine oder andere Raffinesse auf: Vielleicht möchte die Braut Locken tragen oder möglicherweise ein kleines Flechtdetail in ihre Frisur integrieren. Da Hochzeitsfrisuren also schlichtweg etwas Besonderes sind, greifen viele Bräute auf die Hilfe professioneller Stylisten oder Friseure zurück. Sinnvoll ist dies mitunter sogar für Bräute, die selbst viel Talent in Sachen Styling aufweisen: Der Morgen der Hochzeit ist in aller Regel von viel Nervosität geprägt. Hapert es dann auch noch mit der Frisur, weil die Finger zittern, ist ein Drama quasi schon vorprogrammiert.

Tipp: Wer sich aus gutem Grunde beim Haarstyling Unterstützung bei einem Profi holen möchte, hat mehrere Optionen, von denen zwei wohl am bedeutendsten sind. Zum einen kann die Braut für den Morgen der Hochzeit einen Termin bei ihrem Friseur vereinbaren. Zum anderen besteht die Möglichkeit, einen Friseur oder Stylisten, der sich gut mit Hochzeitsfrisuren auskennt, zu sich nach Hause oder ins Hotel zu bestellen. Letzteres Vorgehen könnte der Braut unnötigen Stress am Tag der Hochzeit ersparen. Warum es aber schon vor dem Tag der Hochzeit einmal zum Stylisten oder Friseur gehen sollte, erfahren Sie im Folgenden.

Welche der vielen Brautfrisuren passt zu mir?

Brautfrisuren gibt es in den unterschiedlichsten Varianten – leider ist es aber sehr schwer, sich die verschiedenartigen Frisuren auf dem eigenen Kopf vorzustellen und somit eine Auswahl zu treffen. Aus diesem Grund ist die Entscheidung für eine spezifische Frisur zur Hochzeit für Bräute oftmals ein Prozess. Dieser könnte in drei Schritten ablaufen:

  1. Schritt: Ganz zu Anfang, wenn noch keine konkreten Vorstellungen bestehen, ist es sinnvoll, die Optionen zu sichten – sprich: Die Braut holt sich Inspirationen in Bezug auf Brautfrisuren – zum Beispiel aus Magazinen, bei Freundinnen, aus dem Fernsehen etc.
  2. Schritt: Nun geht es an das Experimentieren: Mit etwas Geschick lässt sich sogar in Eigenregie grob herausfinden, welche grundsätzliche Frisurenart besonders gut passen könnte. Bei etwas komplizierteren Hochzeitsfrisuren, die angetestet werden sollen, könnten vielleicht Freundinnen hilfreich Hand anlegen.
  3. Schritt: Mit einer Auswahl an Ideen für mögliche Brautfrisuren kann es dann schon einige Zeit vor der Hochzeit zu dem Friseur gehen, den die Braut für ihre Hochzeit buchen möchte: Diesem schildert sie ihre Vorstellungen und es kann ein Probestyling stattfinden. In diesem Zuge kann ein professioneller Friseur oder Stylist zusätzlich Anregungen geben und beratend unterstützen, bis schlussendlich die Traumfrisur gefunden ist, die dann am Hochzeitstag auf den Kopf der Braut gezaubert wird.

Ein Probestyling ist übrigens wirklich viel wert: Die Braut hat Gelegenheit, sich von den Fähigkeiten des Friseurs zu überzeugen, und sieht – wenn alles zur vollsten Zufriedenheit läuft – dem Tag der Hochzeit sicherlich entspannter entgegen, da sie das Frisurenthema von ihrer Liste streichen kann.

Tipp: Je nachdem, auf welche Frisur die Wahl fällt, müssen eventuell noch kurz vor der Hochzeit ein paar grundsätzliche „Vorarbeiten“ wie etwa das Nachfärben eines Ansatzes oder das Schneiden der Haarspitzen vom Friseur erledigt werden. Von einer Komplettveränderung kurz vor der Hochzeit ist aber wohl eher abzuraten: Wer weiß schon, ob es Braut und Bräutigam schlussendlich wirklich gefallen würde, wenn aus einer langen blonden Mähne, die typisch für die Braut war, plötzlich eine braune Kurzhaarfrisur wird. Denken Sie daran: Ihre Brautfrisurwird auf den Hochzeitsfotos, die eine lebenslange Erinnerung darstellen, verewigt!

Brautfrisur und Brautmakeup sollten zusammenpassen

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Hochzeitsfrisuren für die Herren der Schöpfung

Die lieben Männer haben es in der Regel ein ganzes Stück leichter, wenn es um Hochzeitsfrisuren geht. Dies bedeutet aber auf keinen Fall, dass sie dieses Thema komplett von ihrer Liste streichen können. Auch sie sind gut beraten, ihre Hochzeitsfrisuren zu planen und es nicht auf den Zufall ankommen zu lassen. Also: Am besten frühzeitig ab vor den Spiegel und etwas experimentieren! Natürlich kann in dieser Hinsicht auch für Männer die Unterstützung und Beratung eines Friseurs oder Stylisten hilfreich sein. Möglicherweise möchte auch die Braut ein Wörtchen mitreden und unterbreitet ihrem Zukünftigen ein paar Vorschläge. Schließlich ist es besonders schön, wenn das Paar auch in Hinblick auf die Hochzeitsfrisuren gut zueinanderpasst – dies wäre beispielsweise bei der Kombi aus klassischer Hochsteckfrisur für sie und elegant gegelter Kurzhaarfrisur für ihn ebenso der Fall wie bei der Kombi lange Hippie-Mähne mit Blumenschmuck bei ihr und Kurzhaarwuschelfrisur bei ihm. Der Bräutigam, der schon exakt weiß, welche Frisur er tragen wird, und zudem auch noch in der Lage ist, diese selbst zu stylen, sollte zumindest noch daran denken, dass vielleicht auch er seine Haare noch eins, zwei Wochen vor der Hochzeit nachschneiden lassen sollte. Wichtig ist auch, dass ein eventuell vorhandener Bart rechtzeitig in Form gebracht wird. Lästige Haare, die an Stellen im Gesicht und im Nacken wachsen, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben, sollten zudem natürlich entfernt werden. Weitere Informationen zu Brautfrisuren »

Hochzeitsring richtig in Szene setzten - Artikel öffnen
Eheringe auf einem Ringkissen mit Schleife

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Sie stehen für die Unendlichkeit der Liebe zwischen zwei Personen, symbolisieren Treue, werden zu ständigen Begleitern und weisen eine lange Kulturgeschichte auf: Die Rede ist natürlich von Eheringen. Sie selbst sind einer der Gegenstände, die an die Hochzeit am intensivsten erinnern. Dennoch ist es natürlich keinesfalls obsolet, die Ringe auch fotografisch während der Hochzeit zu würdigen – schließlich haben sie an diesem Tag ihren ersten richtig großen Auftritt und entfalten nun endlich ihre volle Symbolik. Ganz egal, ob Sie sich auf die Dienste eines Profi-Fotografen verlassen oder einen engagierten Hobby-Fotografen aus Ihrem Freundes- oder Verwandtenkreis als Hochzeitsfotografen gewinnen konnten: Achten Sie darauf, dass auch die kleinen Details, für welche die Eheringe natürlich das Paradebeispiel sind, dokumentiert werden. Wie dies gelingen kann, erfahren Sie im Folgenden.

Briefing des Fotografen

Unabhängig davon, ob es um die Fotos geht, welche die Eheringe zeigen, oder um die vielen anderen Hochzeitsfotos, die später Ihre Erinnerungen auffrischen sollen: Wichtig ist, dass Sie vorab mit Ihrem Fotografen ein Gespräch führen, in dem Sie ihm mitteilen, was Ihnen besonders wichtig ist. Natürlich haben vor allem professionelle Fotografen von Hause aus viele Ideen in petto und verfügen in der Regel auch über einige Erfahrungen, dennoch können Sie natürlich auf Motive, Posen und Sonstiges aufmerksam machen, das Ihnen am Herzen liegt. So kann sich der Fotograf im wahrsten Sinne des Wortes ein besseres Bild von Ihnen machen und den Stil der Hochzeitsfotografie Ihrer Persönlichkeit anpassen. Teilen Sie dem Fotografen also auch ruhig mit, wenn Ihnen viel daran liegt, dass die Eheringe eine Rolle beim Fotoshooting spielen. Im Folgenden lesen Sie, wie abwechslungsreich sich Eheringe fotografisch in Szene setzen lassen.

Beim Getting Ready

Getting Ready - Ring

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Hochzeiten werden heutzutage oft regelrecht fotografisch dokumentiert: Häufig beginnt das Fotografieren also nicht erst auf dem Standesamt oder vor der Kirche, sondern bereits beim sogenannten Getting Ready. Motive gibt es dabei zur Genüge: Der Fotograf kann einfangen, wie sich die zukünftigen Eheleute in Schale werfen und dabei ihre Vorfreude und auch den Funken Nervosität dokumentieren. Beliebt sind aber auch Detailfotos – etwa vom Brautstrauß, den Brautschuhen, den Manschettenknöpfen des Bräutigams und natürlich von den Eheringe.

Damit die Ringe dabei perfekt zur Geltung kommen, könnten sie zum Beispiel aus der Schatulle herausgenommen und auf einem schlichten Hintergrund drapiert werden. Mehr Lebendigkeit kommt ins Spiel, wenn zusätzlich im Hintergrund – eventuell leicht verschwommen – ein anderes Hochzeitsaccessoire auftaucht, zum Beispiel der Brautstrauß. Wichtig ist aber immer, dass die Ringe im Mittelpunkt stehen und möglichst nichts mit auf das Foto gelangt, das später die Komposition stören könnte. Kreativ darf es aber dennoch zugehen: Eventuell lassen sich die Ringe ja chic in einer Blüte drapieren? Findige Fotografen können übrigens zusätzlich versuchen, noch weiter ins Detail zu gehen: Vielleicht gelingt es ja, die Ringe abwechselnd so zu positionieren, dass jeweils ein Teil der Gravur sichtbar ist? Da das Getting Ready durchaus etwas dauern kann, sollte der Fotograf ausreichend Gelegenheit haben zu experimentieren.

Während der Trauung

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Während der Trauung

Während der Trauung gibt es mehrere Momente, in denen die Ringe erneut fotografische Aufmerksamkeit verdienen. Allen voran muss der Fotograf natürlich den einzigartigen Moment verewigen, in dem sich das Paar gegenseitig die Ringe ansteckt. Hier ist es wichtig, auch die Gesichter der Brautleute einzufangen, um die Rührung zu dokumentieren. Wer schnell ist, schafft es zusätzlich aber eventuell auch, ein Foto anzufertigen, das zeigt, wie die Hand des einen Partners kurz in der Hand des anderen ruht, nachdem der Ring angesteckt wurde. Auch bei kleinen Hochzeitspannen – wenn der Ring zum Beispiel nicht sofort passen sollte – ist es begrüßenswert, wenn der Fotograf immer einen Finger am Auslöser hat: Oft sind solche Szenen schlussendlich mit einem erleichterten und herzlichen Lächeln des Paares verbunden.

Während der Trauung bietet aber nicht nur der Tausch der Eheringe ein tolles Motiv mit einzigartigem Erinnerungswert. Schön ist es zum Beispiel auch, wenn Sie später über ein Foto verfügen, auf dem der Standesbeamte, der Pfarrer oder der Trauzeuge die Schatulle oder das Kissen mit den Ringen hält und dem Paar reicht. Vielleicht bringt aber auch ein Kind die Ringe – dies ist ein besonders niedlicher Moment, der fotografisch dokumentiert sein möchte.

Nach der Trauung

Nach der Trauung fällt in der Regel viel Anspannung und Nervosität von den Brautleuten ab – eine gute Basis für weitere Fotos. Mitunter steht nun ein ausgiebiges Fotoshooting an, bei dem das Paar zunächst alleine und später auch mit seinen Gästen vor die Linse tritt. Bei beiden Teilen des Fotoshootings gibt es erneut sehr viele Möglichkeiten, die Eheringe ab und an bewusst mit in Szene zu setzen.

  • Beim Brautpaar-Shooting: Hier könnte sich – vor allem, wenn die Braut ein Kleid mit atemberaubender Rückenansicht trägt, – zum Beispiel die folgende Pose lohnen: Die Braut ist von hinten zu sehen, während sie vom Bräutigam umarmt wird und dieser seine Hände um die Taille seiner Frau legt. Sind seine Hände gefaltet oder liegt die Hand mit dem Ring oben, sticht er als kleines Detail sofort ins Auge. Eine andere Möglichkeit: Die Braut legt die Hand mit dem Ehering (in Deutschland in der Regel die rechte Hand) auf die Schulter ihres Mannes und beide blicken sich tief in die Augen. Viele andere Posen und natürlich auch Detailfotos von den mit den Ringen geschmückten Händen bieten sich an, um die Ringe auch beim Brautpaar-Shooting immer mal wieder ins rechte Licht zu rücken.
  • Shooting mit dem Brautpaar und seinen Gästen: Und wie sieht das Ganze beim Teil des Fotoshootings aus, bei dem das Paar gemeinsam mit Freunden und Verwandten abgelichtet werden soll? Zunächst könnte man denken, dass die Ringe bei diesem Teil des Shootings nun wirklich nicht mehr allzu gut zur Geltung kommen könnten. Dies ist aber ein Trugschluss! Auch hier lassen sich – gerne auch zur Auflockerung – ein paar Posen einnehmen, welche den Ringen erneut Beachtung verschaffen.
    Braut und Freundinnen

    © 123rf.com/profile_alenazamotaeva

    Durchaus spaßig könnte es zum Beispiel sein, wenn sich die Braut mit allen Freundinnen fotografieren lässt, die ebenfalls bereits verheiratet sind, und dabei alle Damen stolz die Hand mit dem Ehering in Richtung Kamera strecken. Der Bräutigam könnte sich mit seinem Trauzeugen „High five“ geben, wobei der Fotograf am besten so positioniert ist, dass auch der Ring des frisch Vermählten später gut auf dem Foto zu erkennen ist. Eine sehr rührende Idee für ein Detail-Foto ist wiederum die folgende: Sind Mutter und Großmutter der Braut anwesend, könnte ein Detailfoto der drei weiblichen Hände mit Eheringen ein tolles Motiv sein – erst recht, da auch Hände eine Lebensgeschichte erzählen.

Fazit: Planen Sie Ihr Fotoshooting gut!

Wie Sie sehen, gibt es unzählige Möglichkeiten, tolle Fotos von den Eheringen anzufertigen. Überlegen Sie sich am besten bereits im Vorfeld, welche Posen und Motive Ihnen besonders wichtig sind, und briefen Sie Ihren Fotografen ausführlich, damit Sie später außergewöhnliche Hochzeitsfotos genießen können, die voll und ganz Ihrem Geschmack entsprechen!

Dresscode zur Hochzeit - Artikel öffnen
Füße eines Brautpaares in Sneakers

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Wow, wir sind bereits beim Buchstaben „D“ in unserem Hochzeits-ABC angelangt – Zeit, sich mit der Frage zu beschäftigen, welcher Dresscode für eine Hochzeit angemessen erscheint! Diese Frage ist sowohl für das Hochzeitspaar als auch für die Hochzeitsgäste relevant: Das Brautpaar sollte erwägen, ob es seinen Gästen einen konkreten Dresscode vorgeben möchte. Zu diesem Zweck steht am besten schon das Outfit des Paares. Die Gäste wiederum sind angehalten, sich an die Wünsche des Paares zu halten bzw. bei ausbleibenden Hinweisen, selbst nachzufragen oder aber möglicherweise ein Standard-Outfit zu wählen, das dem festlichen Anlass angemessen erscheint. Doch was ist heutzutage in Sachen Hochzeitsgarderobe überhaupt üblich? Wie kann das Paar dezent auf Kleidungsregeln hinweisen? Was sollten Gäste auf keinen Fall anziehen und womit gehen sie mehr oder weniger auf Nummer sicher? Fragen über Fragen, auf die Sie im Folgenden erste Antworten finden!

Ein dezenter Hinweis auf den Dresscode mit Wirkung

Hegen Braut und Bräutigam ganz konkrete Vorstellungen vom Stil ihrer Hochzeit, ist es schön, wenn auch die Kleidung der Gäste passend erscheint. Dies gilt allerdings keinesfalls nur in Hinblick auf elegante Hochzeiten: Auch bei einer Hochzeit im Hippie-Stil oder bei anderen Motto-Hochzeiten ist es toll, wenn die gesamte Hochzeitsgesellschaft auch in Sachen Kleidung harmonisch wirkt. Das Hochzeitspaar hat mehrere Möglichkeiten, auf den gewünschten Kleidungsstil hinzudeuten: Es kann zum Beispiel einen entsprechenden Hinweis auf den Einladungskarten geben oder/und die Trauzeugen hinreichend briefen und anweisen, Nachfragen zum Dresscode der Gäste zu beantworten. Beides zu kombinieren, ist sicherlich eine der bequemsten Varianten, da sie dem Brautpaar den Rücken angesichts möglicher Nachfragen frei hält, ohne dass die Gäste im Ungewissen gelassen werden.

Brautjungfern, Freundinnen

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Die Wünsche des Paares in Hinblick auf den Dresscode sind natürlich zu beachten. Damit es aber angesichts außergewöhnlicher Wünsche im Vorfeld der Hochzeit keinen zu starken Trubel unter den Gästen gibt, erscheint es für das Brautpaar ratsam, nicht zu viel zu verlangen. Es ist zum Beispiel durchaus eine nette Idee, für alle geladenen Damen eine bestimmte Kleiderfarbe vorzugeben. Das Paar sollte aber bedenken, dass es hiermit mancher Frau echten Stress bereiten könnte: Eventuell müssten sogar entferntere Freundinnen extra teure neue Kleider kaufen, einzelne Freundinnen könnten unzufrieden sein, da sie annehmen, dass ihnen genau diese Farbe überhaupt nicht steht, und, und, und. Hier ist also die Gefahr gegeben, dass sich einzelne Personen unwohl mit dem aufgezwungenen Dresscode fühlen und dies könnte sich schlimmstenfalls negativ auf die Feststimmung auswirken.einzelne Freundinnen könnten unzufrieden sein, da sie annehmen, dass ihnen genau diese Farbe überhaupt nicht steht, und, und, und. Hier ist also die Gefahr gegeben, dass sich einzelne Personen unwohl mit dem aufgezwungenen Dresscode fühlen und dies könnte sich schlimmstenfalls negativ auf die Feststimmung auswirken.

Allgemeinere Vorgaben – etwa der Wunsch nach Abendgarderobe – bieten den Gästen entschieden mehr Freiheiten. Wer mag, könnte allerdings den Farb-Code begrenzen auf die Brautjungfern, sofern diese sich mit der entsprechenden Farbe anfreunden können: Ein kleiner Kreis guter Freundinnen ist schließlich schneller für eine Fashion-Idee zu gewinnen als eine gesamte Hochzeitsgesellschaft inklusive Großtanten und flippigen Cousinen. Damit angesichts der Freiheiten, die den übrigen Gästen besser geboten werden, nichts schief läuft, sollten sich Hochzeitsgäste darüber informieren, was in Sachen Kleidung bei einer Hochzeit (fast) immer tabu ist. Mehr dazu lesen Sie in den nächsten Abschnitten.

Vorsicht: Das könnte für weibliche Hochzeitsgäste peinlich werden!

Vor allem die weiblichen Gäste können beim Versuch, den Dresscode einer Hochzeit einzuhalten, leider in viele Fettnäpfchen treten, mehr dazu im Artikel Hochzeitspannen: Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass Damenmode einfach um ein Vielfaches abwechslungsreicher ist als Herrenmode und ein allgemeiner Hinweis des Brautpaares nicht viel über die absoluten No-Gos verrät. Wichtig für die weiblichen Gäste sind mindestens zwei Grundregeln, die immer dann gelten sollten, wenn das Brautpaar nicht explizit einen widersprechenden Dresscode ausgibt:
Farbwahl: Das ausgewählte Kleid sollte in keinem Fall eine ähnliche Farbe wie das Hochzeitskleid der Braut aufweisen. In den meisten Fällen bedeutet das also, dass alle Weiß-Töne und ähnliche sehr helle Töne tabu sind. Heiratet die Braut allerdings in einer anderen Farbe, gilt die Regel analog: Trägt die Braut etwa ein rotes Kleid, ist diese Farbe für die Gäste gestorben. Auch in diesem Fall sollten die weiblichen Gäste aber besser kein Kleid in Weiß-Tönen tragen. Wer als Gast seinen Mut zur Farbe unter Beweis stellen möchte, zügelt sich bei klassischen Hochzeiten am besten ein wenig: Zwar sind farbige Kleider in der Regel durchaus sehr willkommen, Neofarben müssen es aber auch nicht sein.

Schnitt: Bei einer klassischen Hochzeit sollte die Kleidung der Gäste nicht zu sexy ausfallen – erst recht nicht, wenn auch eine kirchliche Trauung vorgesehen ist. Ist ein ideales Kleid gefunden, das allerdings noch eine Spur zu aufreizend ist, ließe es sich versuchen, diesem Kleidungsstück etwas die Schärfe zu nehmen: Zu tiefe Dekolletés und nackte Schultern lassen sich mit Tüchern, Boleros und ähnlichen zusätzlichen Kleidungsstücken verdecken. Zu kurze Röcke und zu hohe Schuhe bleiben aber besser im Schrank, da diese nicht in ähnlich einfacher Weise zu entschärfen sind. Strumpfhosen können angebracht sein (nicht zu offenen Schuhen), sind aber oft auch ein Thema, über das sich herrlich streiten lässt.

Die Grundregel zur Farbauswahl lässt sich übrigens noch erweitern: Es hält sich die Meinung, dass für weibliche Hochzeitsgäste auch schwarz tabu sei, da diese Farbgebung mit Trauer assoziiert wird. Dies ist im Wesentlichen natürlich zutreffend. Viele Frauen, die sich – aus welchem Grund auch immer – schwer mit der Auswahl eines Kleides tun, möchten aber dennoch auf ein dezentes schwarzes Kleid zurückgreifen. Ob sie dies wagt, muss letztlich jede Frau selbst entscheiden. Abmildern lässt sich das strenge Schwarz auf jeden Fall durch farbenfrohe Tücher oder andere farbige Accessoires. Entsteht so ein Gesamtbild, das von dem Schwarz des Kleides gut ablenkt, ist das schwarze Kleid zu einer Hochzeit sicherlich nicht der schlimmste Fauxpas, der sich begehen lässt. Wer sich unsicher ist, fragt aber sicherheitshalber beim Brautpaar bzw. dessen Trauzeugen nach.

Fehler, die „Mann“ in Sachen Dresscode nicht begehen sollte!

Mann, Abendgarderobe

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Nicht nur die Damen, auch die Herren können natürlich einige Fehler begehen, wenn es um die Einhaltung des Dresscodes geht. Am schlimmsten ist es dabei natürlich aufgrund falsch verstandener männlicher Lässigkeit, den Dresscode einfach zu ignorieren und zum Beispiel trotz eines Hinweises auf Abendgarderobe in Jeans und Sakko zu erscheinen. Fehltritte sind aber auch in die andere Richtung möglich: Heiratet der Bräutigam in einem „normalen“ Anzug, erscheinen die männlichen Gäste aber im Smoking oder Frack, stehlen sie dem guten Mann die Show. Noch ein Hinweis: Viele Männer empfinden nur schwarze Anzüge als wirklich elegant – dem ist jedoch nicht so: Auch ein dunkelblauer Anzug oder einer in einer ähnlich nicht allzu auffälligen Farbe kann elegant sein. Solche Anzüge passen – je nach vorgegebenem Dresscode – oft sogar besonders gut zu einer Hochzeit, da diese natürlich ein freudiges Ereignis ist, auf dem etwas Farbe auch den Herren gut zu Gesicht stehen könnte. Diese sollten aber darauf achten, dass die Farbe ihres Anzuges auch mit der Farbe des Kleides ihrer Partnerin harmoniert. Ist ein Mann erst einmal passend angezogen, sollte er es im Übrigen auch bleiben! Nicht selten legen die Herren am Abend, wenn die Party richtig losgeht, ihr Jackett ab. Wer richtig gute Manieren unter Beweis stellen möchte, wagt dieses allerdings erst, nachdem der Bräutigam sich seines Jacketts entledigt hat.

Moderne Hochzeiten, moderne Dresscodes

Auch wenn weiter oben die Rede von Peinlichkeiten und Fehlern ist, die beim Versuch, einem Dresscode zu folgen, schnell unterlaufen können: Die Schärfe, die mit Kleidungsvorschriften verbunden sein kann, ist kein Muss! Daran sollte auch das Brautpaar denken: Wer nicht gerade zu den Royals gehört, ist gut beraten, die Dresscode-Frage entspannt anzugehen. Natürlich gibt es viele Stil-Regeln, modernen Hochzeiten steht es aber selbstverständlich frei, sich auch von diesen zu lösen und ganz neue Wege zu gehen. Vielleicht sind dann plötzlich nicht mehr der Smoking und das elegante Abendkleid gefragt, sondern ein sommerliches Hippie-Outfit oder eine Rocker-Kluft. Wer Mut hat, sich von Altem zu lösen, kann seiner Hochzeit einen ganz individuellen Stempel aufdrücken – und darauf kommt es schließlich auch an!

Aber selbst dann, wenn die Hochzeit eher klassisch und elegant begangen werden soll, ist zur Entspanntheit zu raten: Sowohl das Hochzeitspaar als auch seine Gäste sollen sich wohlfühlen und nicht wie in ein Korsett geschnürt. Entspanntheit führt dann auch dazu, dass niemand Angst haben muss, sich total zu blamieren – wo kein Ankläger ist, da ist schließlich auch kein Mode-Richter. In diesem Sinne: Machen Sie sich locker, damit sich alle Beteiligten auf dem Fest wohlfühlen können!