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Checkliste fürs Baby - Artikel öffnen
Schwangere Frau mit Clipboard

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Planen Sie gerade Nachwuchs oder sind Sie womöglich bereits schwanger? Dann gibt es sicherlich noch viel zu organisieren, damit alles für Ihr Kind parat steht, wenn es auf die Welt kommt! Gehen Sie solche Vorbereitungen am besten organisiert an, damit Sie nichts Wichtiges vergessen. Was dabei helfen kann? Eine Baby-Checkliste! Auf einer solchen besonderen To-do-Liste tragen Sie alle Teilaufgaben ein, die noch zu erledigen sind und die im Zusammenhang mit dem neuen Erdenbürger stehen. Sobald Sie eine einzelne Aufgabe bewältigt haben, lässt sich diese dann von der Liste streichen, was zu einem guten Überblick verhilft und zudem noch sehr motivieren und beruhigen kann. Wie alle To-do-Listen sollte auch die Baby-Checkliste allerdings in der Regel individuell angelegt werden: Schließlich wissen nur Sie bis in das letzte Detail, was in Ihrem konkreten Fall wirklich noch zu erledigen ist. Im Folgenden finden Sie Anregungen, die das Erstellen und den Umgang mit einer Checkliste für den Nachwuchs erleichtern könnten. In dem meisten Fällen ist der Name für das Baby bis zum Tag der Geburt nicht klar oder das Gegenteil das dieser schon sehr früh nach Feststellen der Schwangerschaft schon klar.

Die einzelnen Aufgaben auf Ihrer Checkliste fürs Baby

Wie umfangreich Ihre Baby-Checkliste ausfällt, hängt sowohl von dem Ziel ab, das Sie mit Ihrer Liste verfolgen, als auch von Ihrer individuellen Lage. Widmen wir uns erst einmal Ihrem anvisierten Ziel: Auf der einen Seite könnten Sie, wenn dies die einzigen noch zu erledigenden Aufgaben sind, eine Checkliste fürs Baby beispielsweise lediglich für die benötigte Ausstattung aufstellen. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich und üblich, dass der erwartete Nachwuchs zusätzlich noch sehr viel mehr Organisationsaufwand auslöst – zum Beispiel auf beruflicher, finanzieller, gesundheitlicher, versicherungstechnischer oder sonstiger Ebene.

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Werfen wir einmal einen groben Blick auf den Komplex Erstausstattung. Um halbwegs sicherzustellen, dass alle Utensilien vorhanden sind, die Ihr Kind benötigt, prüfen Sie am besten zunächst einmal die Großbereiche Kinderzimmereinrichtung, Anziehsachen, Nahrung, Transport, Sicherheit sowie Hygiene und Pflegeutensilien. Notieren Sie sich, was in diesen und ggf. weiteren Bereichen noch fehlen könnte – vielleicht eine Wickelkommode, ein paar Strampler, ein Stillkissen, eine Babydecke, Steckdosensicherungen oder ein großzügiger Windelvorrat? Insbesondere, wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten, werden relativ viele Besorgungen auf Ihrer Checkliste fürs Baby zu notieren und anschließend zu tätigen sein. Vermerken Sie also auf Ihrer Liste am besten genau, welche Dinge in welcher Menge noch anzuschaffen sind. Für den bevorstehenden Krankenhausaufenthalt bietet es sich vorher an, eine Kliniktasche zur Geburt zu packen.
Nun zum sonstigen Organisationsaufwand: Neben der Anschaffung von Babyutensilien könnte Ihre Baby-Checkliste auch noch viele weitere Punkte enthalten. Denken Sie allein an den bürokratischen Aufwand, den es zu bewältigen gilt, wenn ein neuer Erdenbürger zur Welt kommt – Versicherungsfragen, Anträge auf Gelder, Krankenhaus- und Hebammenwahl, Mitteilungen an die Arbeitgeber und das Ausloten von Betreuungsfragen sind hier nur einige von vielen Angelegenheiten, die auf Sie warten könnten. Verschaffen Sie sich unbedingt einen individuellen Überblick über Ihre weiteren Aufgaben – auch, weil diese eine Abhängigkeit von Ihren persönlichen Verhältnissen aufweisen könnten, und daher nicht voll und ganz zu verallgemeinern sind. Vergessen Sie dabei auch nicht, dass nach der Geburt noch einige Aufgaben auf Sie warten – die Ausstellung der Geburtsurkunde und die Anmeldung des Kindes beim Einwohnermeldeamt sind auch hier nur Beispiele, die stellvertretend für diesen weiteren Aufgabenkomplex zu nennen sind.

Aufgaben auf der Baby-Checkliste nach Dringlichkeit und Zeitablauf ordnen

Hatten Sie geplant, bis zur Geburt zwölf Strampler zu besorgen, liegen dann, wenn Ihr Nachwuchs zur Welt kommt, aber „nur“ zehn parat, ist dies natürlich kein Drama. Andere Besorgungen und Aufgaben teilweise zu vergessen, kann aber natürlich schon zu erheblichen Schwierigkeiten führen – stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie haben zwar ein Babybett gekauft, bei der Rückkehr aus dem Krankenhaus ist dieses aber noch nicht aufgebaut. So etwas sorgt für unnötigen Stress oder gefährdet gar das Wohl Ihres Nachwuchses. Aus diesem Grunde kann es hilfreich sein, die Aufgaben auf der Baby-Checkliste nach Dringlichkeit zu ordnen – das Besorgen von Kleidung hätte dann zum Beispiel eine höhere Priorität als die Anschaffung von Unmengen Spielzeug. Wer das wirklich Wichtige zuerst erledigt, ist auf der sicheren Seite!
Zudem ist es ggf. eine gute Idee, die einzelnen Aufgaben auf Ihrer Baby-Checkliste auch einer gewissen Chronologie zu unterwerfen. Listen Sie zum Beispiel alle Aufgaben, die schon zu Beginn der Schwangerschaft anstehen, in einem großen Komplex auf und ordnen Sie diese Aufgaben, wie oben beschrieben, nach ihrer Dringlichkeit. So verfahren Sie dann ebenfalls mit weiteren Zeitabschnitten. Auf diese Weise wissen Sie gleichzeitig, was wann zu erledigen ist und was in dem jeweiligen Zeitfenster am wichtigsten ist.

Aufgabenverteilung: Die Checkliste fürs Baby gemeinsam abarbeiten

Die Wohnung für das Baby sicher machen

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Keine Frage: Eine Baby-Checkliste kann sehr umfangreich ausfallen. Je länger Sie nachdenken, desto mehr Aufgaben, die noch vor der Geburt zu erledigen sind, fallen Ihnen wahrscheinlich ein. Haben Sie Unterstützung – durch Ihren Partner, Ihre Familie oder durch Freunde – kann es sinnvoll sein, die einzelnen Aufgaben auf Ihrer Baby-Checkliste gleich einer konkreten ausführenden Person zuzuteilen. So könnte die werdende Mutter vielleicht noch ein paar kleine Einkäufe erledigen, der Papa in spe die Wohnung kindersicher machen, Großeltern beim Aufbau der Kinderzimmermöbel helfen, und, und, und. Scheuen Sie sich auf keinen Fall, Hilfe anzunehmen, die Ihnen angeboten wird. Viele Hände schaffen einfach mehr!
Sie können übrigens auch erwägen, von Ihrer umfangreichen Checkliste kleine Ableger zu erstellen: Ein solcher Ableger würde dann alle Aufgaben enthalten, die einer konkreten Person zugewiesen sind. So hat diese Person einen exakten Leitfaden zur Hand, aus dem hervorgeht, was noch zu erledigen ist. Sie kann dann ihre eigene kleine Liste abarbeiten und Sie darüber informieren, was bereits getan ist, damit auch Sie die entsprechenden Punkte beruhigt von Ihrer Baby-Checkliste streichen können. Nach der Geburt können Sie sich mit kreativen Geburt Dankeskarten bei allen für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

Das passende Medium für Ihre Baby-Checkliste

Die Baby-Checkliste auf Papier ist natürlich der Klassiker. Vergessen Sie aber nicht, dass Papier geduldig ist und Sie nicht automatisch an zeitkritische Aufgaben erinnert, sondern immer nur dann, wenn Sie einen Blick darauf werfen. Aus diesem Grunde kann es sinnvoll sein, die Checkliste fürs Baby (ggf. zusätzlich) auch mit technischer Unterstützung zu führen, sodass Erinnerungsfunktionen verfügbar sind. So lässt sich die Baby-Checkliste eventuell auch einfacher mit anderen Personen teilen und bearbeiten. Sind Sie eher ein Anhänger der klassischen Variante, ist dies natürlich auch kein großes Problem: Sorgen Sie dann einfach dafür, dass Sie regelmäßig einen Blick auf die Baby-Checkliste auf Papier werfen und jeder Helfer, der einen Zugang zu Ihrer Liste benötigt, diesen auch erhält.

Lassen Sie sich trotz Baby-Checkliste nicht stressen!

Klar, es gibt viele Aufgaben, die vor der Geburt eines Kindes schlichtweg erledigt werden müssen. Gleichzeitig gilt aber natürlich auch, dass Stress sicherlich weder für die werdende Mutter noch für das ungeborene Kind gut ist. Achten Sie also idealerweise darauf, dass Sie sich nicht zu viel zumuten. Dies kann – wie schon angedeutet – gelingen, indem Sie sich bei Aufgaben, die nicht zwingend von Ihnen selbst zu erledigen sind, Hilfe aus Ihrem Freundes- und Verwandtenkreis besorgen. Zudem verzichten Sie ggf. besser darauf, Aufgaben auf Ihre Baby-Checkliste zu setzen, die nicht wirklich wichtig oder drängend sind. So muss zum Beispiel das Kinderzimmer zwar sicher, hygienisch und mit allen wichtigen Dingen ausgestattet, aber sicherlich nicht bis ins letzte Detail durchgestylt sein.

 

Wir haben eine praktische Checkliste vorbereitet, mit deren Hilfe Sie einen kleinen Fahrplan bis zur Geburt in den Händen halten. Unsere Checkliste gibt es in rosa falls es ein Mädchen wird, sowie in hellblau falls Sie in freudiger Erwartung eines Sohnes sind. Einfach dem Link folgen und die gewünschte Checkliste herunterladen:

 

Mädchen Checkliste neu Mädchen Checkliste neu2

Hier geht´s zum Download:

Jungen Checkliste

Mädchen Checkliste

Klinik tasche
Schwangere Frau packt Kliniktasche

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Ein Baby zu bekommen ist das größte Glück auf Erden. Ein Kind bedeutet jedoch viel Veränderung im Leben der jungen Eltern. Windeln wechseln, Fläschchen geben, zahlreiche schlaflose Nächte, ein neuer Tagesrhythmus – doch wenn man den kleinen Schatz auf dem Arm hält, ist alles vergessen und man ist wunschlos glücklich!

Sicherlich haben Sie bereits mit den Vorbereitungen für Ihren Nachwuchs begonnen: Das Kinderzimmer hergerichtet, ganz viele schöne Sachen gekauft, einen Babynamen ausgesucht oder vielleicht auch an einem Babykurs teilgenommen. Steht die Geburt Ihres Kindes kurz bevor, sollten Sie für den Fall der Fälle gut vorbereitet sein. Cirka sechs Wochen vor dem berechneten Geburtstermin wird es Zeit sich auf den Krankenhausaufenthalt vorzubereiten und die Kliniktasche zu packen. Sollten die Wehen nämlich früher einsetzen, muss es recht schnell gehen. Was in die Kliniktasche gehört verraten wir Ihnen im Folgenden!

Geschafft- das Baby ist da

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Kliniktasche packen: Das gehört hinein!

Packen Sie Ihre Kliniktasche frühzeitig, vermeiden Sie Stress und Hektik vor dem Aufbruch ins Krankenhaus. Was in die Tasche gehört und auf keinen Fall vergessen werden darf, haben wir für Sie in einer Checkliste zusammengestellt. Diese können Sie gern zum Kontrollieren ausdrucken.

Unterlagen

  • Personalausweis
  • Mutterpass
  • Krankenkassen-Karte
  • Familienstammbuch und Heiratsurkunde (direkte Anmeldung des Babys in der Klinik)

Für die Geburt

  • Eine geräumige Tasche / Sporttasche, wo alles rein kommt
  • Hausschuhe und warme, dicke Socken
  • Bademantel
  • Ein bequemes, weites Shirt oder Hemd, welches schmutzig werden darf
  • Haarband und Brille
  • Artikel zum Wohlfühlen (Massageöl, CDs oder MP´3-Player, Badesalz, ein Buch)
  • Snacks, Süßigkeiten, Getränke (Zur Stärkung und Beruhigung)
  • Pflegeartikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, Duschgel, Shampoo, Cremes, Hygienespray, Kamm und alles was Sie sonst zu Hause benutzen)

Für den Krankenhausaufenthalt

Ein Baby ist das größte Glück auf Erden

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  • Klamotten (T-Shirts, Tops, Jogginghosen, Pulli, Unterwäsche, Still-BHs, Schlafanzug, Nachthemd)
  • Kosmetiktäschchen (die nötigste Schminke um sich frisch zu machen)
  • Flipflops für die Dusche
  • Handy und Ladegerät
  • Zeitschriften und ein Buch
  • Handtuch
  • Süßigkeiten (nach der Geburt können Sie es sich gut gehen lassen)
  • Etwas Geld

Fürs Baby

  • Schnuller
  • Spucktücher 2,3 Stück
  • Dünnes Deckchen bzw. Babydecke
  • Söckchen und Babyschuhe
  • -Mützchen
  • Woll-Jäckchen (je nach Jahreszeit, auch einen warmen Anzug)
  • Strampler, Größe 52-62 (2, 3 Stück)
  • Bodys (2,3 Stück)
  • Baby-Schale für die Fahrt

Für Ihren Partner

Sicherlich möchten Sie, dass Ihr Partner Sie unterstützt und bei der Geburt sowie der ersten Nacht im Krankenhaus dabei ist. So sollten Sie auch für ihn einiges einpacken.

  • Komfortabele Schuhe
  • Pflegeartikel (Duschzeug, Zahnbürste, usw.)
  • Handtuch
  • Schlafanzug
  • Kleidung zum Wechseln für den zweiten Tag
  • Kamera (um das erste Bild Ihres kleinen Schatzes zu schießen)
  • Eine Kleinigkeit zum Feiern (Sekt oder die Lieblingssüßigkeiten)

Individuelle Kliniktasche

Man muss an vieles denken für die Kliniktasche

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Selbstverständlich ist unsere Checkliste eine gemeingültige Liste, die Sie gerne mit weiteren privaten Dingen erweitern können. Kliniken und Krankenhäuser haben jedoch unterschiedliche Vorschriften, was das Mitbringen von persönlichen Sachen angeht. Bei der Kreissaalbesichtigung einige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin haben Sie die Möglichkeit, sich nach den Richtlinien zu erkundigen. So erfahren Sie, welche Dinge Sie mitbringen können und welche nicht erlaubt sind. In manchen Krankenhäusern ist es zum Beispiel nicht gern gesehen, dass man etwas zum Feiern mitbringt (Alkohol). Grundsätzlich ist jedoch alles erlaubt, was Sie für den alltäglichen Gebrauch benötigen, sowie Duschzeug, Klamotten, Verpflegung. Dinge wie Windeln, Stilleinlagen, Binden und Handtücher werden oftmals von der Klinik zur Verfügung gestellt. Um sich eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, können Sie auch gern Ihre eigene Bettwäsche mitbringen, aber auch hier sollten Sie sich beim Personal erkundigen, ob dies erlaubt ist. Wichtig ist auch, dass Sie nicht zu viele Dinge mitbringen, denn sollten Sie kein Einzelzimmer bekommen, müssen Sie Ihre Sachen in einem kleinen Schränkchen unterbringen. Auch bietet es sich an, zwei Taschen zu packen. In die erste Tasche packen Sie somit alles ein, was Sie direkt für die Entbindung und die erste Zeit nach der Geburt benötigen. Alle anderen Dinge kommen in die zweite Tasche. So verschaffen Sie sich einen besseren Überblick und können bestimmte Gegenstände schneller finden.

Ihr Partner wird Sie in der ersten Zeit selbstverständlich unterstützen. Sprechen Sie sich aber auch mit Ihrer Mutter oder Schwester ab, diese werden Ihnen sicherlich ebenfalls gern behilflich sein. Die Geburt ist eine Belastung für jeden Frauenkörper, deshalb sollten Sie sich in der ersten Zeit schonen. Geben Sie die Hausarbeit an Ihren Partner, die Mutter oder Schwester ab. Diese können die Einkäufe für Sie erledigen, sich um den Haushalt kümmern und Ihnen auch mit dem Baby helfen. Sie können sich anschließend mit einer persönlichen Dankeskarte bei allen Angehörigen und Freunden für die Hilfe bedanken. Ruhen Sie sich einige Tage aus, damit Sie wieder zu Kräften kommen. So sollten Sie die Besuche von Verwandten und Freunden auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Vorteilhafter ist es auch, eine Besuchszeit für alle einzurichten, dies ist weniger anstrengend für Sie und Ihr Baby. Ruhen Sie sich aus und genießen Sie die einmaligen Augenblicke sowie schönen Momente mit Ihrer kleinen, glücklichen Familie!

Schwangere Braut
Hände eines Brautpaares auf dem Bauch der schwangeren Braut

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Sie erwarten Nachwuchs? Welch eine schöne Nachricht! Sicherlich haben Sie jetzt viel um die Ohren. Es muss klar sein, welche Freunde und Verwandte mit Geburtskarten über das freudige Ereignis informiert werden, schließlich will man sein Glück teilen und sollte zudem darauf achten, dass Angehörige und gute Bekannte persönlich informiert werden, um den Familienzuwachs zu feiern. So verhindert man „böses Blut“ zu diesem sehr freudigen Ereignis. Natürlich stehen auch weitere und bedeutendere Entscheidungen ins Haus, die sogar das Leben das Kindes maßgeblich beeinflussen können. Eine sehr wichtige Angelegenheit ist es für werdende Eltern & Kind unter anderem, eine Entscheidung zu fällen, welchen Vornamen der neue Erdenbürger erhalten soll. Diesbezüglich einen Entschluss zu treffen, kann durchaus kompliziert sein: Nicht immer haben Mama und Papa schließlich dieselben Vorstellungen davon, welcher Name es sein soll. Ratsam könnte es in solchen Fällen sein, dass sich jeder erst einmal alleine Gedanken macht, seine Namens-Favoriten auflistet und später die beiden Listen miteinander verglichen werden. Vielleicht gibt es ja einen Namen, den beide notiert haben? Doch wie finden Sie überhaupt heraus, welche Namen Ihnen gefallen? Tipps hierzu finden Sie im Folgenden.

Namenspaten

Brainstorming zur Namenswahl

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Manche Eltern wählen nicht irgendeinen Namen für den Nachwuchs, sondern lassen sich von Namen nahestehender Personen oder vom Namen einer Berühmtheit inspirieren. Hatten Sie zum Beispiel einen Großvater, den Sie über alles geliebt haben? Vielleicht wäre ja sein Name für den Nachwuchs geeignet – zumal alte Vornamen mittlerweile wieder sehr angesagt sind. Natürlich ist es bei der Orientierung an Namen von Verwandten auch durchaus möglich, dass sehr ungewöhnliche und vielleicht auch unpassende Namen auf das Tableau kommen. Diese Gefahr ist aber sicherlich noch präsenter, wenn Sie sich von den Namen von Stars und Sternchen inspirieren lassen. Überlegen Sie hier besonders gut, ob es unbedingt ein sehr exotischer Name sein muss, und wägen Sie ab, ob Sie Ihrem Kind später wirklich erzählen möchten, wer für seinen Namen Pate gestanden hat. Vielleicht mögen Sie die entsprechende Berühmtheit in ein paar Jahren gar nicht mehr und Ihr Kind kann ohnehin nichts mit einem Star vergangener Zeiten anfangen?

Namenslisten und No-Gos

Im Internet und auch in entsprechenden Sachbüchern können Sie Namenslisten einsehen – so erhalten Sie gleich Unmengen an Namensvorschlägen. Oftmals sind solche Listen alphabetisch geordnet angelegt, sodass Sie auch dann gezielt auf die Suche gehen können, wenn der Vorname für Ihr Kind unbedingt mit einem bestimmten Buchstaben beginnen soll – etwa, weil Sie eine Alliteration durch Vor- und Nachnamen entstehen lassen möchten. Hilfreich kann es auch sein, Listen mit den derzeit beliebteste Vornamen durchzusehen – und zwar in zweierlei Hinsicht. Wer viel Wert auf Modernität legt, findet hier trendige Namensvorschläge. Wer es lieber individueller mag, kann anhand solcher Listen zumindest herausfinden, wie sein Kind nicht heißen soll, und verhindert somit vielleicht auch, dass der eigene Sohn später der dritte Junge mit einem bestimmten Namen im Kindergarten oder in der Schulklasse sein wird.
Ebenfalls hilfreich könnte es sein, sich mit absoluten No-Gos auseinanderzusetzen: Manchen Vornamen haften unschmeichelhafte Vorurteile an, andere Vornamen könnten sogar eine politische Dimension aufweisen bzw. könnte ihnen eine solche nachgesagt werden. Nicht ausgeschlossen ist zudem zumindest theoretisch, dass der Name in einer anderen Sprache eine andere Bedeutung aufweist, als in der eigenen, oder sich die Eltern bei der Namenswahl der eigentlichen Bedeutung gar nicht bewusst sind. Recherchieren Sie also am besten gründlich! Zu den No-Gos in Sachen Namenswahl kann es auch gehören, Vornamen für die eigenen Kinder zu verwenden, mit denen Sie oder Ihr Partner bereits eine andere Person assoziieren. Dies mag zunächst in einem Widerspruch zu dem stehen, was weiter oben zu den Namenspaten gesagt wurde. Erinnert der Name einen der Partner aber nicht an einen lieben Menschen, sondern zum Beispiel an einen nervigen Kollegen oder an einen Freund, der in Ungnade gefallen ist, ist dieser Name natürlich unpassend, was auch der andere Partner akzeptieren sollte.

Namensgebungl will gut überlegt sein

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Sollen es zwei Vornamen/ein Doppelname werden?

Grundsätzlich können Doppelnamen – gemeint sollen hier erst einmal einfach nur zwei Vornamen sein – einiges erleichtern, aber auch manches erschweren. Zum einen bieten sie die Möglichkeit, für mehr Individualität zu sorgen – so ließe sich zum Beispiel ein aktuell moderner Name durch einen außergewöhnlicheren ergänzen. Eventuell lassen sich bei der Wahl eines Doppelnamens zudem die beiden Lieblingsnamen beider Elternteile kombinieren – vorausgesetzt, sie passen einigermaßen zueinander. Nachteilig an Doppelnamen könnte es unter anderem sein, dass Sie sich vorab grundsätzlich mit dem Unterschied auseinandersetzen müssen, der zwischen zwei getrennt geschriebenen Vornamen und der Variante besteht, bei der zwei Vornamen mit Bindestrich verbunden werden.

Passen Vor- und Nachname zueinander?

Nicht nur den Vornamen Ihres Kindes an sich müssen Sie natürlich schön finden – der Vorname sollte auch gemeinsam mit dem Nachnamen gut ins Ohr gehen. Ohne Zweifel ist die Frage, was hier passend erscheint, auch eine des individuellen Geschmacks. Ob Ihr Kind den Nachnamen der Mutter oder des Vaters tragen soll, sollten Sie aber zumindest wissen, bevor Sie sich auf einen bestimmten Vornamen versteifen – so können Sie viel besser abwägen, ob ein harmonischer Klang im Zusammenspiel mit dem ausgewählten Vornamen entsteht. Ebenfalls Geschmacksache ist es, für das eigene Kind einen Namen zu wählen, der einem gänzlich anderen Kulturkreis entstammt: Haben die Eltern gar keinen Bezug zu der entsprechenden Kultur, wirkt die Namensgebung eventuell etwas naiv oder auf andere Weise merkwürdig – vielleicht erst recht im Zusammenspiel mit einem deutschen Nachnamen. Irritierte Nachfragen sind – etwa, wenn Ihr Sohn einen chinesischen Vornamen trägt, seine Familie aber seit jeher aus Deutschland kommt – zudem sicherlich vorprogrammiert.

Wohl des Kindes beachten

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Was würde das Kind wollen?

Der eigene Name prägt die Identität. Eltern sollten bei der Namenswahl für ihren Nachwuchs also auch, wenn nicht sogar vor allem, daran denken, ob sich das Kind später mit seinem Namen identifizieren kann und diesen schätzen wird. Hellsehen können Eltern zwar natürlich nicht, sich ein wenig in das Kind hineinversetzen aber vielleicht schon. Sind zahlreiche zusätzliche Vornamen wirklich nötig? Werfen ungewöhnliche Vornamen zu viele Fragen auf, die das Kind später sein Leben lang immer dann beantworten muss, wenn es sich irgendwo vorstellt, oder sind sie schlichtweg etwas Bereicherndes? Könnte der Vorname dem Kind aus irgendeinem Grunde später peinlich sein? All diese und weitere Fragen müssen individuell beantwortet werden – aber zumindest vor den ganz großen Fauxpas schützen in Deutschland zum Glück weitestgehend die Standesämter, die unter anderem Namensvorschläge, die dem Kindeswohl zuwiderlaufen, ablehnen können.

Baby hand
Babyhand umklammert den Finger eines Erwachsenen

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Die Geburt eines Kindes lässt sich auf unterschiedlichste Weise feiern. Im ersten Teil Familienzuwachs feiern haben Sie unter anderem erfahren, was es mit regional geprägten Bräuchen wie dem Babypinkeln, dem Bixnmacher oder dem Weisertweckenfahren auf sich hat. Ohne Frage gibt es aber weitere Möglichkeiten, die Geburt eines Kindes gebührlich zu feiern. Vielleicht suchen Sie nach einer besinnlichen Variante oder nach einer Möglichkeit, die Geburt Ihres Kindes sehr modern zu feiern? Kein Problem! Vielleicht regen Sie ja die folgenden Sitten an, die Geburt Ihres Kindes festlich zu begehen.

Symbolträchtiger Baum für das Kind

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Ein symbolträchtiger Baum für den Familienzuwachs

Feuchtfröhlich die Geburt eines Kindes zu feiern, ist sicherlich nach dem Geschmack vieler Personen. Wer stattdessen oder zusätzlich aber auch für etwas Besinnlichkeit sorgen möchte, könnte sich an dem Spruch, dass ein Mann ein Kind gezeugt, ein Haus gebaut und einen Baum gepflanzt haben muss, orientieren. Das Kind ist da, das Haus lassen wir einmal außen vor, bleibt also der Baum. Einen solchen zur Geburt des eigenen Kindes zu pflanzen, kann auch über die besagte Redensart hinaus eine Bedeutung besitzen: Wie das Kind soll der Baum wachsen, gesund gedeihen und der Familie treu bleiben. Die Symbolik ist so oder so schön. Manche Eltern pflanzen allerdings nicht nur einfach einen Baum, sondern legen vorab in das Erdloch auch die Plazenta. So wird die symbolische Beziehung zwischen dem Gewächs und dem Kind noch intensiver zum Ausdruck gebracht. Die Pflanzstelle sollte aber immer gut ausgewählt werden, damit sicher ist, dass der Baum wirklich lange die Familie begleiten kann.

Baby-Party nach der Geburt

Eine Babyparty nach amerikanischem Vorbild wird üblicherweise schon vor der Geburt des Kindes gefeiert. Dies hat zwei entscheidende Vorteile: Zum einen kann die Mutter, soweit ihre Schwangerschaft normal verläuft, auf diese Weise an dem Fest entspannter teilhaben. Sie muss sich noch nicht von der Geburt erholen und ihr Baby noch nicht im üblichen Sinne „betreuen“. Zum anderen sind Babypartys nach amerikanischem Vorbild auch mit Geschenken verbunden, welche die Mama gut für ihren neuen Lebensabschnitt gebrauchen kann.

Klar sollte aber auch sein, dass eine Babyparty vor der Geburt nicht die Neugier von Freunden und Verwandten auf den Nachwuchs stillen kann. Jeder möchte einmal einen Blick auf das keine Wunder werfen und vielleicht auch Ähnlichkeiten zu Mama und Papa feststellen, wenn das Kind erst einmal auf der Welt ist. So ist es üblich, dass die engsten Verwandten und Freunde Mama und Kind schon im Krankenhaus einen Besuch abstatten. Wer wieder zu Hause angekommen sein Kind zum Beispiel im Rahmen einer kleinen Feier stolz einem größeren Kreis vorstellen möchte, sollte sich aber ruhig die Zeit nehmen, die er benötigt. Da die Phase nach der Geburt anstrengend sein kann, bietet es sich je nach eigener Vorliebe zum Beispiel an, erst nach der ersten Eingewöhnung Gäste und diese eventuell sogar in kleinen Gruppen einzuladen. Wer später noch einmal eine richtige und größere Feier veranstalten möchte, könnte als Anlass auch den ersten Geburtstag des Kindes wählen: Zu diesem Zeitpunkt ist die neue Familie in der Regel schon ein eingespieltes Team und Mama und Papa haben zumindest ab und an wieder etwas mehr Zeit, an entsprechende Festvorbereitungen zu denken.

Eine Babyparty mit Süßkram

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Unabhängig davon, welchen Zeitpunkt Sie als passend erachten, die folgenden Tipps könnten auch Ihnen helfen, die Baby-Party für Ihren Nachwuchs, für Ihre Gäste und für Sie möglichst angenehm zu gestalten:

  • Bewirtung: Um den Aufwand in Sachen Verköstigung gering zu halten – frischgebackene Eltern sind ohnehin schon stark eingespannt – könnten Sie einen Brunch veranstalten, die Baby-Party auf einen gemütlichen Kaffeeklatsch begrenzen oder, wenn es doch aufwendiger werden soll, ein Catering bestellen.
  • Auszeiten: Jeder ist gespannt auf das neue Familienmitglied, achten Sie aber dennoch darauf, dass es Ihrem Nachwuchs nicht zu viel wird, und halten Sie möglichst die üblichen Ruhezeiten ein. Um zu viel Stress zu vermeiden, können Sie auch klar kommunizieren, dass Sie zum Beispiel nur am Vormittag oder am Nachmittag feiern möchten.
  • Kinder der Gäste: Zu einem solch familiären Fest wie einer Babyparty laden Sie sicherlich auch die Kinder Ihrer Gäste ein. Sorgen Sie in diesem Fall am besten dafür, dass Spielzeug parat steht, damit sich die Kleinen nicht zu sehr langweilen, wenn die Großen aus dem Quatschen gar nicht mehr herauskommen.
  • Give-aways: Eine schöne Idee ist es, für die Gäste kleine Geschenke vorzubereiten, die einen Bezug zum neuen Familienmitglied aufweisen. Gerne darf es diesbezüglich auch etwas selbst Gebasteltes sein – zum Beispiel ein Farbabdruck der kleinen Babyhände auf hübschem Karton. Aber auch Fotos vom Nachwuchs sind nette Give-aways mit Erinnerungswert.
Tradition: Baby taufen lassen

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Christliche Tradition: Die Taufe

Selbstverständlich ist auch in der christlichen Religion die Geburt eines Kindes ein besonderes Ereignis. Christliche Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind schon im Babyalter taufen zu lassen. Die Taufe symbolisiert dabei die erste Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft, die später je nach Konfession noch durch Konfirmation oder aber durch Kommunion und Firmung bekräftigt werden kann. Manche Eltern überlassen die Entscheidung für eine Religion aber auch ihrem Kind, sodass eine Taufe mitunter erst im Erwachsenenalter ansteht oder schlussendlich endgültig ausbleibt, sollte sich das Kind gegen die christliche Religion entschieden haben.

Steht eine Taufe eines Babys an, ist dieses Ereignis oft das erste festliche, bei dem das neue Familienmitglied voll und ganz im Mittelpunkt steht. Somit ist in gewisser Weise auch die Taufe ein Fest, das ein neues Familienmitglied begrüßt und dieses dem engeren, durch die Einladungskarten zur Taufe geladenen Familienkreis vorstellen kann. So ist es Brauch, dass sich sowohl die Familien mit einer Taufkarte inklusive eines kleines Präsentes für die Einladung bedanken, wie auch die Familie des Täuflings sich einige Wochen im Anschluss amit einer Taufe Dankeskarte erkenntlich zeigt. Möchten Sie Ihr Kind bereits im Babyalter taufen lassen, sollten Sie die diesbezüglichen Planungen nicht auf die lange Bank schieben: Natürlich müssen Sie ggf. Ihr Kind zur Taufe anmelden und sich mit Ihrem Pfarrer besprechen. Zudem ist es üblich, dass eine Taufe auch abseits der eigentlichen Zeremonie gefeiert wird. Zu diesem Zwecke ist es je nach Bedarf zum Beispiel notwendig, rechtzeitig Einladungen an Freunde und Verwandte zu verschicken, eine Location zu buchen und sonstige Vorbereitungen zu treffen, die durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen können.

Andere Länder, andere Sitten!

In diesem zweiteiligen Artikel haben Sie vor allem Bräuche und Möglichkeiten, eine Geburt zu feiern, kennengelernt, die in Deutschland verbreitet sind. Vielleicht kam Ihnen dabei schon die eine oder andere Sitte spannend exotisch vor – etwa das im ersten Teil vorgestellte bayerische Weisertweckenfahren. Ähnlich oder sogar noch spannender könnte es aber natürlich noch werden, wenn Ihr Partner, mit dem Sie ein gemeinsames Kind erwarten, oder Ihre Freunde, die bald Eltern werden, einem anderen Kulturkreis angehören. Denn selbstverständlich gibt es auch in anderen Ländern Bräuche und Traditionen anlässlich der Geburt eines Kindes. Seien Sie also ruhig neugierig und erweitern Sie Ihren Horizont! Es sei Ihnen viel Spaß dabei gewünscht, auch diese Traditionen kennenzulernen.

Weisse Babyschuhe auf hellem Grund
Weisse Babyschuhe auf hellem Grund

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Jetzt mal ganz ehrlich: Gibt es einen schöneren Anlass zu feiern als die Geburt eines Kindes? Wohl kaum! Somit ist es nicht verwunderlich, dass diverse Bräuche existieren, mit denen neue Familienmitglieder willkommen geheißen werden und die mitunter zu einem fröhlichen Zusammensein von frischgebackenen Eltern, Verwandten und Freunden der Familie führen. Sie wissen noch gar nicht, welche Bräuche es im Detail hierzulande in dieser Hinsicht gibt? Dann wird es Zeit, sich schlauzumachen – erst recht, wenn Sie Eltern aus Ihrem Freundeskreis anlässlich der Geburt eines Kindes eine Freude bereiten möchten oder sogar selbst bald Nachwuchs erwarten. Im ersten Teil des Artikels „Familienzuwachs – Ein Baby will gefeiert werden“ stellen wir Ihnen eine Auswahl teils regional geprägter Bräuche vor!

Familienzuwachs feiern: Regionale und überregionale Bräuche

Freunde und Verwandte spielen häufig eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, den Familienzuwachs zu feiern: Sie sind oft nicht nur Gäste, sondern sorgen mitunter auch selbst für Überraschungen und festliche Stimmung. Wie Freunde und Verwandte die Freude über einen neuen Erdenbewohner kundtun, kann regional unterschiedlich ausfallen. Es gibt in dieser Hinsicht allerdings auch Bräuche, die sich nahezu flächendeckend in Deutschland verbreitet haben – sicherlich auch aus dem Grund, da sie einfach herzallerliebst sind und den frischgebackenen Eltern viel Freude bereiten. Hierzu zählt vor allem die Sitte, das Baby und seine Eltern mit Willkommensgrüßen der dekorativen Art in ihrem Zuhause zu empfangen.

Zuwachs, Babykleidung

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Das Besondere an diesen Willkommensgrüßen: Oft wird nicht einfach die Wohnung der Eltern, die kürzlich ein Kind bekommen haben, von Freunden und Verwandten geschmückt! Von der Geburt sollen vielmehr möglichst zahlreiche Leute erfahren, sodass die Dekorationen oft gut sichtbar über der Haustür, im Garten oder gar auf dem Hausdach angebracht werden. Zu einem solchen Schmuck können zum Beispiel Wäscheleinen zählen, an denen Kinderkleidung hängt, und/oder eine Figur, die einen Storch nachbildet. Bekanntlich bringt dieser großer Vogel schließlich Glück und Nachwuchs! Das Schöne an der üppigen Dekoration ist, dass sie in der Regel bereits angebracht ist, wenn Mutter und Kind aus dem Krankenhaus zurückkehren: So zeigt sie den glücklichen Eltern, dass ihre Freunde und Verwandten an sie gedacht haben und sich unbändig mit ihnen freuen. Übrigens: Manchmal lässt sich ähnlicher Schmuck auch anlässlich einer Hochzeit finden. Hier steht dann im Vordergrund, dass Freunde und Verwandte dem Paar ausgiebigen Kindersegen wünschen.

Beim Schmuck allein muss es bei der Variante, die den tatsächlichen Nachwuchs begrüßt, aber natürlich nicht bleiben: Je nach Region und Vorlieben im jeweiligen Freundeskreis kann das Schmücken des Hauses auch mit einem richtigen kleinen Fest einhergehen – etwa mit einem solch feuchtfröhlichem, über das Sie im Folgenden mehr erfahren.

Norddeutsche „lassen das Baby pinkeln“

Keine Sorge! Beim Babypinkeln spielen volle Windeln natürlich allerhöchstens im übertragenen Sinne eine Rolle! Hier geht es vielmehr um ganz andere Flüssigkeiten – nämlich um solche, die mitunter reichlich Alkohol enthalten. Aber erst einmal der Reihe nach: Wurde im Freundes- oder Familienkreis ein Baby geboren, ist es vor allem im norddeutschen Raum üblich, dieses Ereignis ordentlich zu begießen. Genau zu diesem Zweck lädt entweder der Vater des Kindes zu einem Umtrunk ein, während Mama und Kind noch im Krankenhaus sind, oder das Babypinkeln wird auf einen späteren Zeitraum verschoben, wenn auch die Mutter an dieser Feierlichkeit teilhaben kann. In der Regel läuft dabei alles relativ leger ab: Man trifft sich zum Beispiel im Garten der frischgebackenen Eltern und die besagten alkoholischen Getränke und vielleicht auch ein paar einfache Snacks machen die Runde.

Dieses nette und lockere Beisammensein hat ganz offensichtlich nicht nur im norddeutschen Raum viele Freunde gefunden: Das Babypinkeln hat – zum Teil unter anderem Namen – einen Siegeszug durch fast ganz Deutschland angetreten. Natürlich gibt es dabei aber immer noch regionale Unterschiede: Mancherorts gibt es zum Beispiel spezielle Getränke, die für diesen Anlass genutzt werden, mitunter ist das Fest dem Vater und seinen männlichen Freunden vorbehalten und manchmal wird der bildhafte Bezug von „das Baby pinkeln lassen“ ersetzt durch den ebenfalls bildhaften Bezug „das Baby baden“. Weitere regionale Eigenarten sind möglich.

Der bayerische Bixnmacher

Bixnmacherei - Familienzuwachs

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Wie Sie oben erfahren haben, können das Schmücken des Hauses der frischgebackenen Eltern und das Veranstalten eines Umtrunkes zwar regional unterschiedlich ausfallen, dennoch sind diese Bräuche in Deutschland recht weit verbreitet. Zeit, sich einmal einem Brauch zu widmen, der einen engeren regionalen Bezug aufweist. Und welche Region ist besser für ihre Eigenarten bekannt als Bayern? Nun gut: Auch in Bayern gibt es teilweise den Brauch des Babypinkelns. Etwas spezieller und von Norddeutschen sicherlich noch nicht intensiv wahrgenommen sind allerdings die Bräuche des Weisertweckenfahrens und der Bixnmacherei. Beginnen wir bei Letzterem: Bei der Bixnmacherei sind wieder zwei Aspekte relevant, die schon weiter oben angeklungen sind: 1. Wird auch hier geschmückt und 2. ist dieser „Schmuck“ in der Regel für jeden Passanten erkennbar, da er üblicherweise außen am Haus der Eltern angebracht wird. Es gibt aber auch Besonderheiten: Die Bixnmacherei wird nur dann veranstaltet, wenn ein Mädchen das Licht der Welt erblickt hat, und als Schmuck dienen für gewöhnlich zahlreiche leere Blechdosen sowie ein Schild mit der Aufschrift „Zur Bixnmacherei“. Der Hintergrund dieses Brauches ist zwar etwas uncharmant (Väter von Mädchen (die „Bixnmacher“) hatten es in vergangenen Zeiten schwer, unter andrem, da sie später die Hochzeit ihrer Töchter bezahlen mussten), ist aber in heutigen Zeiten natürlich nicht mehr wirklich relevant. Was bleibt, ist vielmehr ein Anlass, das Haus der Eltern zu schmücken, so auf die Geburt eines neuen Erdenbürgers aufmerksam zu machen und seine Freude darüber zum Ausdruck zu bringen.

Weisertwecken, Baby-Tradition

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Das bayerische Weisertweckenfahren

Natürlich müssen auch die „Buam“ in Bayern nicht darauf verzichten, gefeiert zu werden. Ein sehr spezieller, allerdings auch nicht weit in Bayern verbreiteter Brauch ist dabei das Weisertweckenfahren. Ein Weisertwecken ist ein Brot – und zwar ein ganz besonderes, das vor allem aufgrund seiner Ausmaße für Staunen sorgt: Seine Länge bestimmt sich anhand dessen, wie viel der neue Erdenbürger wiegt. Für jedes Pfund, das das Baby bei der Geburt gewogen hat, weist der Weisertwecken dann einen Meter Länge auf, sodass er schnell schon einmal sieben Meter oder – bei einem echten bayrischen Prachtbuam – auch länger ausfallen kann.

Dieses Brot muss zu den stolzen Eltern gebracht werden, sodass sich erklärt, warum das „Fahren“ bei diesem Brauch eine entscheidende Rolle spielt. Das Brot – hübsch verpackt und sicher auf einem länglichen Gegenstand platziert – wird von einer Mannschaft fleißiger Trachtler zum Beispiel auf einer Kutsche oder einem Traktor durch den Ort gefahren. Dabei halten die Helfer mitunter auch gerne, um sich auf vielerlei Weise zu stärken – natürlich mit Vorliebe auch mit etwas Alkoholischem, wenn man nicht gerade der Fahrer ist. Angekommen am Haus der Eltern muss das gigantische Brot noch ins Haus geschafft werden – dies gelingt aufgrund seiner Länge, und da er natürlich nicht brechen darf, oft nur, indem er durch ein Fenster bugsiert wird. Die Eltern dürfen das Brot dann in der Regel anbeißen, was Glück bringen soll, und sich natürlich bei den freundlichen Helfern mit Speis und Trank bedanken.

Babybauch mit darauf stehenden Babyschuhen
Babybauch mit darauf stehenden Babyschuhen

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Die Schwangerschaft ist eine Zeit, die jede Frau vollkommen genießen sollte – erst recht, da auch anzunehmen ist, dass dies ebenso dem Baby gut tut. Die neun Monate bieten für die werdenden Eltern ausreichend Raum, sich auf das neue Familienmitglied einzustellen, Pläne zu schmieden, sich Gedanken über die Namenswahl zu machen und ihre Vorfreude mit Freunden und Verwandten zu teilen. Damit die Erinnerungen an diese einmalige Zeit lange währen, könnte es sich aber durchaus lohnen, sie gezielt zu konservieren. Jede Mama und jeder Papa wird diesbezüglich ihre bzw. seine eigene Strategie entwickeln: Manchen genügt es, später einfach an diese Zeit zu denken, andere möchten zusätzlich handfeste Erinnerungsstücke besitzen, welche die Gedanken künftig noch intensiver beflügeln. Zählen Sie sich zu der letzteren Gruppe von Eltern, erfahren Sie im Folgenden, wie sich ohne viel Mühe Erinnerungsstücke an die Schwangerschaft gewinnen lassen. Viel Spaß beim Nachmachen!

Abdruck des Babybauches

Großer Bekanntheit unter den Schwangerschaftserinnerungsstücken erfreut sich der Gipsabdruck des imposanten Babybauches. Werdende Eltern können entsprechende Bastel-Sets, die alle benötigten Utensilien beinhalten, erstehen und sich ohne allzu große Vorbereitungen ans Werk machen. Hier ein paar Hinweise, was Sie abgesehen von der Anleitung des Bastel-Sets noch beachten sollten:

  • Teamarbeit: Einen Gips-Abdruck des Babybauches anzufertigen, ist eine Aufgabe, welche Sie als werdende Mama nicht alleine bewältigen können. Hier ist Teamarbeit gefragt! Also, Papas – macht euch ans Werk! Das Schöne daran: Durch die gemeinsame kreative Arbeit kann der werdende Papa noch mehr einen Bezug zu seinem ungeborenen Kind aufbauen! Hat dieser leider keine Zeit, ist es aber auch eine tolle Idee, den Abdruck gemeinsam mit einer guten Freundin anzufertigen und die Zeit, in welcher der Abdruck trocknet, für einen Plausch unter Frauen zu nutzen.
  • Formgebung: Als Schwangere überlegen Sie am besten im Vorfeld, ob Sie nur einen Abdruck des Babybauches erstellen, oder auch Ihren Busen und vielleicht sogar Ihre Schultern miteinbeziehen möchten. Steht nicht nur der Babybauch an sich im Fokus, ist das Ergebnis oftmals besonders überzeugend, da es vielmehr an den echten Körper erinnert als ein Gips-Abdruck allein vom Bauch.

    Schwangerschaftserinnerung-gips

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  • Position: Es empfiehlt sich, dass Sie als werdende Mama bei der Anfertigung des Abdruckes stehen. So wird die natürliche Formgebung Ihres Körpers nachgebildet und Ihr Babybauch kann seine volle Pracht entwickeln. Selbstverständlich sollte die stehende Position allerdings nur dann gewählt werden, wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen, diese Position für längere Zeit einzunehmen. Es dauert nämlich schon etwas, bis alles ordentlich vergipst und getrocknet ist.
  • Bemalen und Dekorieren: Eine tolle Idee ist es, den gewonnenen Abdruck später auch noch zu bemalen und als Dekoration zum Beispiel im Kinderzimmer oder im elterlichen Schlafzimmer aufzuhängen. So erhält er einen festen Platz und lässt sich jeden Tag aus ein Neues bewundern.

Fotoshooting

Kaum etwas weckt Erinnerungen so gezielt und gekonnt wie Fotos! Es ist also quasi eine Selbstverständlichkeit, dass viele zukünftige Eltern auch die Schwangerschaft fotografisch dokumentieren möchten. Dabei stehen diverse Möglichkeiten zur Auswahl: Werdende Mamas können zum Beispiel ein professionelles Fotoshooting bei einem Fotografen buchen oder aber ein nicht ganz so professionelles, aber sicherlich auch sehr spaßiges mithilfe des Papas oder guter Freundinnen improvisieren. Hier kommen ein paar Tipps und Anregungen für den Fall, dass Sie selbst zur Kamera greifen möchten:

  • Besser keine Selfies: Wer wirklich schöne Fotos aus der eigenen Schwangerschaft aufnehmen möchte, setzt am besten nicht nur auf Selfies. Bei diesen ist es nämlich durchaus schwer, den Babybauch einzufangen, und Selfies verwackeln leider viel zu schnell, zeigen selten die gesamte fotografierte Person und haben oft keinen professionellen Charakter. Bei so wichtigen Fotos wie denjenigen aus der Schwangerschaft darf es ruhig etwas aufwendiger zugehen. Selbst werdende Mamas, die gerne alles in die eigenen Hände nehmen, sollten sich also in Sachen Schwangerschaftsfotografie Unterstützung von Freunden und dem Papa holen!

    Schwangerschaftserinnerung-Bauch bemalen

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  • Familienmitglieder: Bei einem Schwangerschafts-Fotoshooting steht die Mama und ihr Bauch natürlich im Fokus, sehr schön sind aber auch Aufnahmen, die den Papa zeigen, wie er zum Beispiel stolz den Bauch seiner Frau streichelt, sie in den Arm nimmt oder an ihrem Bauch lauscht. Haben Sie bereits Kinder, dürfen auch Fotos von diesen, wie sie etwa den Babybauch bestaunen, nicht fehlen.
  • Bunter Babybauch: Vielleicht dürfen Papa und bereits vorhandene Kinder den Bauch der Mama bemalen und somit ihre Freude über das sehnlichst erwartete Kind bzw. Geschwisterkind zum Ausdruck bringen. Fotos von einem bunten Babybauch sind ein Highlight!
  • Hintergrund für schicke Bilder: Wer zu Hause in Eigenregie fotografieren möchte, ist gut beraten, einen neutralen Hintergrund für die schicken Schwangerschaftsfotos zu nutzen, sodass der Babybauch und die stolze Mama besonders gut zur Geltung kommen. Räumen Sie also alles, was stören könnte, weg aus dem Blickwinkel der Kamera.
  • Schnappschüsse: Natürlich sind auch Schnappschüsse von der Schwangeren – zum Beispiel mit Sonnenhut auf der Gartenliege – grandiose Erinnerungen. Am besten hat der Papa also immer seine Kamera griffbereit!
  • Zeitraffer: Wer später quasi im Zeitraffer bewundern möchte, wie der Bauch größer und größer wurde, beginnt idealerweise zu diesem Zweck eine eigene kleine Fotoserie. Sehr deutlich kommen die Entwicklungen dabei zur Geltung, wenn Sie sich als Schwangere im Profil fotografieren lassen und stets derselbe Hintergrund und eventuell sogar dieselbe Kleidung genutzt wird: Am Ende der Schwangerschaft rutscht so zum Beispiel das ehemals perfekt passende T-Shirt immer weiter hoch und gibt immer mehr den Blick auf das kleine Wunder frei!

Schwangerschaftstagebuch

Keine Sorge – im Folgenden soll es nicht um ein Schwangerschaftstagebuch gehen, das aus medizinischen Gründen geführt werden muss. Vielmehr könnte Ihr privates Schwangerschaftstagebuch Ihre Gefühle einfangen, sodass Sie sich beim späteren Ansehen des Buches noch intensiver an die schöne Zeit voller Vorfreude erinnern. Hier kommen ein paar Tipps zum Schwangerschaftstagebuch:

  • Über was kann ich schreiben? Einfache Antwort: Über alles, was Sie bewegt und an das Sie erinnert werden wollen bzw. wovon Sie später Ihrem Kind erzählen möchten. Highlights in einem Schwangerschaftstagebuch sind sicherlich unter anderem die Einträge, die dokumentieren, wie sehr sich die Eltern freuten, als sie die Schwangerschaft feststellten, wie Mama und dann auch Papa zum ersten Mal die Bewegungen des Kindes im Bauch der Mutter wahrnehmen konnten, und, und, und.

    Schwangerschaftserinnerung-Ultraschall

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  • Erinnerungsstücke einfügen: Manche Erinnerungsstücke an Ihre Schwangerschaft können Sie auch in das Tagebuch einkleben: zum Beispiel Ultraschallbilder oder Fotos aus Ihrem Schwangerschafts-Fotoshooting. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!
  • Gastbeiträge: Die werdende Mutter muss das Schwangerschaftstagebuch selbstverständlich nicht alleine führen. Schön ist es auch, wenn Papa, Oma und Opa oder Tante und Onkel „Gastbeiträge“ verfassen. Hierbei könnten sie zum Beispiel ihrer Freude darüber Ausdruck verleihen, das neue Familienmitglied bald kennenlernen zu dürfen. Handschriftliche Einträge wirken dabei natürlich am persönlichsten.
  • Schwangerschaftstagebuch als Geschenk an das Kind: Eventuell ist es eine gute Idee, sogar zwei Schwangerschaftstagebücher zu führen: So können Sie als Eltern später ein Erinnerungsstück für sich selbst bewahren und eines der Bücher Ihrem Kind schenken, wenn dies alt genug ist, selbst darin zu schmökern.