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Paar am Meer bei Sonnenuntergang
Paar am Meer bei Sonnenuntergang

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Im ersten Teil unseres Artikels „14 Faktoren, die zu einer guten Ehe führen könnten“ haben Sie bereits einiges über die Liebesehe, die Bereitschaft, mit dem Partner zu kommunizieren, das soziale Umfeld, Ehrlichkeit und Intimität, gemeinsame Aktivitäten, Toleranz und emotionale Unterstützung erfahren. Es gibt aber ohne Frage noch sehr viel mehr Faktoren, die zu einer glücklichen Ehe führen könnten. Wir haben weitere 7 Aspekte herausgearbeitet, die vielleicht auch für Ihre Ehe nicht bedeutungslos sind.

Gemeinsame Ziele haben

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  1. Gemeinsame Ziele: Er will Kinder, sie nicht. Sie möchte auf ein Haus sparen, er am liebsten das gesamte Geld für Reisen investieren. Betreffen Differenzen grundsätzliche Lebensentwürfe und nicht nur (wie in Teil 1 dieses Artikels aufgezeigt) einzelne Vorlieben, gilt das Sprichwort, dass sich Gegensätze anziehen, wohl nicht mehr. Gemeinsame Ziele können für eine gute Ehe viel wert sein, da sie das Leben in Bahnen lenken könnten, die beiden Partnern gefallen. Manchmal ergeben sich die gemeinsamen Ziele aber auch erst im Laufe der Partnerschaft oder verändern sich mit der Zeit. Thema sollten die Lebensentwürfe beider Partner allerdings immer und auch immer wieder sein, damit sich nicht erst spät herausstellt, dass der eine nach A und der andere nach B möchte.
  1. Die Fähigkeit, sich selbst zu lieben: Sich selbst zu lieben, ist nicht nur die Basis dafür, auch jemanden anderen lieben zu können. Eine gesunde Portion Eigenliebe könnte auch dafür sorgen, dass man selbst zufriedener ist und sich der andere Partner nicht ständig um einen sorgen muss. Nehmen wir das Beispiel Gesundheit: Wer sich selbst wichtig genug nimmt, um bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen, leistet auch etwas für seinen Partner. Dieser kann beruhigter sein und hat hoffentlich seinen Schatz noch lange in voller Gesundheit bei sich. Ein anderes Beispiel: Wer auch seinen eigenen Bedürfnissen nachgeht – etwa dem Wunsch, ein spezifisches Hobby auszuüben, – ist sicherlich zufriedener als würde er immer zurückstecken. Diese Zufriedenheit könnte sich auch positiv auf die Beziehung ausüben – schließlich ist eine ausgeglichene oder sogar glückliche Grundstimmung viel wert.
  1. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen: Die Rolle der Ehrlichkeit in einer guten Ehe kam schon im ersten Teil dieses Artikels zur Sprache. Dass Ehrlichkeit in einer Ehe wichtig ist, steht wohl mehr oder weniger außer Frage. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Partner in jeder Situation einen Seelen-Striptease hinlegen müssen, um gut miteinander auszukommen. Kleine Geheimnisse zu bewahren, kann sogar die Ehe beflügeln: So bleibt das Gegenüber interessant. Dabei sollten aber beide Partner unterscheiden können, was ein gutes und was eher ein schlechtes Geheimnis ist. Die Zweitfamilie mit einem anderen Partner zu verschweigen ist, um es auf die Spitze zu treiben, natürlich kein gutes Geheimnis. Kleine Peinlichkeiten zu verschweigen, kann hingegen für beide Partner sinnvoll sein: Der eine muss sich nicht erneut schämen und der andere nicht unnötig mitleiden. Andere Beispiele für Geheimnisse, die von Fall zu Fall legitim sein könnten, könnten etwa harmlose Schönheitsgeheimnisse oder andere kleine Geheimnisse sein, die nicht die Beziehung an sich oder die Belange und Werte des Partners betreffen. Grundsätzlich muss jedes Paar auch hier selbst seinen Weg finden.

    Sich auf den Ehepaartner verlassen

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  1. Verlässlichkeit: In einer Ehe – erst recht in einer, in der auch Kinder eine Rolle spielen, – ist Organisation Tagesgeschäft. Wann finden wir die Zeit, gemeinsam essen zu gehen? Wer holt die Kinder ab? Wer verschickt die Steuererklärung? Die meisten organisatorischen Aufgaben in einer Ehe sind nicht sehr romantisch, aber durchaus wichtig. Ist einer der Partner unzuverlässig, entsteht schnell ein regelrechtes Desaster und beim anderen Partner das Gefühl, sich um alles selbst kümmern zu müssen. Beides provoziert nicht selten Streit und Vorwürfe, die eine Ehe natürlich nicht besser machen. Wissen beide Partner hingegen, dass sie sich aufeinander verlassen können, läuft der Alltag viel entspannter ab und es bleibt mehr Raum für die schönen Seiten des Lebens.
  1. Freiräume: Es ist ohne Frage schön, als Paar viel Zeit miteinander zu verbringen und über Gemeinsamkeiten zu verfügen. Dennoch: Auch als Paar bleiben beide Partner Individuen. Dies kann auch bedeuten, dass sich einer oder sogar beide Partner gewisse Freiräume wünschen, die nicht vom anderen Partner beschnitten werden – zum Beispiel zur Ausübung eines Hobbys. In solchen Fällen kann es wichtig sein, die gewünschten Freiräume zu gewähren und nicht zu sehr zu klammern. Schließlich wünscht sich jeder einen Partner, der glücklich ist. Sinnvoll erscheint es, mit dem Partner das Gespräch zu suchen und gemeinsam zu ergründen, welche Freiräume jeder Einzelne erstrebt. Solange die Wünsche nicht den grundsätzlichen Vorstellungen von einer guten Beziehung widersprechen, die einer der Partner hegt, sollten sich gute Lösungen und Kompromisse finden lassen.
  1. Achtung und Geduld zeigen: Sie bewundern es, wie Ihr Partner Job und Familie unter einen Hut bekommt, wie er immer wieder Zeit findet, Ihnen zuzuhören, oder einfach, wie er aus Ihrem Haus ein gemütliches Nest gemacht hat? Dann zeigen Sie, dass Sie Ihren Partner achten und seine Leistungen anerkennen – mit lieben Worten oder auf eine andere Weise, die ihm gefallen könnte. Fühlt sich das Gegenüber wertgeschätzt, stellt sich die Gewissheit ein, etwas richtig gemacht zu haben. Zufriedenheit ist dann das Resultat, das auch die Partnerschaft beleben kann. Nicht nur Anerkennung kann in einer Ehe aber wichtig sein, manchmal müssen die Partner auch Geduld unter Beweis stellen. So könnte es zum Beispiel passieren, dass einer der Partner einmal in einer Stresssituation droht, verbal überzureagieren, und Zeit benötigt, um wieder ein faires Gespräch zu führen. Wer seinem Partner in solchen Situationen mit Geduld begegnet, verhindert eventuell Wortgefechte, die später bereut werden.

    An der Ehe arbeiten

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  1. Der Wille, an der Ehe zu arbeiten und für sie zu kämpfen: Heutzutage wird es immer mehr zu einem Sport, die ideale Beziehung zu führen. Lohnt es sich noch, an der alten Beziehung zu arbeiten, oder wartet nicht dort drüben schon ein anderer potenzieller Partner, mit dem es sich dem Ideal noch viel näher kommen ließe? Zu einer guten Ehe gehört es sicherlich auch zu wissen, dass das Gras auf der anderen Seite eben nicht immer viel grüner ist. Selbst das Traumpaar von nebenan streitet ab und an und auch die verführerische Single-Frau aus dem Klub hat ihre Macken. Schmeißen Sie also nicht sofort alles hin, wenn es in der Ehe einmal hakt, sondern versuchen Sie, gemeinsam mit Ihrem Partner nach Lösungen für Ihre Probleme zu suchen. Es könnte sich lohnen! Der Wille, um eine Ehe zu kämpfen, sollte aber auch nicht so weit gehen, dass ein Partner sich selbst opfert.

Insgesamt 14 Faktoren, die eine Ehe gelingen lassen könnten, haben wir nun vorgestellt. Jetzt ist es an Ihnen: Glück und Zufriedenheit sind Kategorien, die jeder für sich mit Inhalten füllen muss. Entwickeln Sie Ihr eigenes Rezept für eine gute Ehe – vielleicht nutzen Sie ja auch die eine oder andere Zutat, die wir vorgestellt haben. So oder so: Wir wünschen Ihnen und Ihrem Partner von Herzen alles Gute!

Hochzeitspannen, Fettnäpfchen erkennen - Artikel öffnen
Brautschuhe & Brautstrauß

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Wer erfolgreich eine Hochzeit organisiert hat, fühlt sich eventuell so, als hätte er gerade das Praxis-Semster eines Eventmanagementstudiums hinter sich. Keine Frage, die Hochzeitsvorbereitungen sind komplex und es kann viel schief gehen. Zahlreiche Fettnäpfchen lassen sich aber mit etwas Geschick umgehen und manchmal hilft auch ganz auf die Schnelle ein Griff in die Notfalltasche, die am besten die Trauzeugin immer mit sich führt. Im Folgenden lernen Sie 5 Hochzeits-Pannen kennen, die vermeidbar sind.

Falsches Timing
Brautpaare meistern am Tag ihrer Eheschließung häufig diverse Etappen. Wer nicht zu wenig Zeit für das Styling haben möchte, keine Lust auf Stress auf der Fahrt zum Standesamt hat und sich auch ansonsten wünscht, dass alles wie am Schnürchen läuft, kommt um einen ausgefeilten Zeitplan nicht herum. Easy going ist bei Hochzeiten leider fehl am Platz, auch weil hier so viele Rädchen perfekt ineinandergreifen müssen. Stellen Sie also sicher, dass nicht nur Sie und Ihr Partner den Zeitplan kennen und berücksichtigen, sondern auch alle Dienstleister und helfenden Hände aus dem Freundeskreis und der Verwandtschaft. Kommunizieren Sie Ihre Pläne, damit zum Beispiel der Konditor genau weiß, wann er die Hochzeitstorte bringen muss, die Trauzeugin, wann Händchenhalten angesagt ist, und der DJ, ab wann wilde Tanzmusik gefragt ist. Lassen Sie sich die Termine und Zeitvorgaben von Dienstleistern ruhig bestätigen und fragen Sie ein paar Tage vor der Hochzeit nach, ob diese noch an Sie gedacht haben.

Zu tiefe Einblicke

Tiefe Einblicke bei der Braut

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Ein Hochzeitskleid ist mit einiger Wahrscheinlichkeit eines der festlichsten, wenn nicht sogar das festlichste Kleid, das eine Frau in ihrem Leben tragen wird. Jedoch sollten auch die Gäste der Gesellschaft auf einen bestimmten Dresscode zur Hochzeit achten. Zur Hochzeit machen sogar oft solche Frauen eine Ausnahme, die für gewöhnlich nie ein Kleid tragen, und greifen zu edlen Roben. Die häufig anzutreffende Opulenz eines Hochzeitskleides gepaart mit etwas Unerfahrenheit stellt aber häufig ein kleines Problemchen dar: Insbesondere beim Ein- und Aussteigen in das Hochzeitsauto kann es hier schnell zu tiefen Einblicken kommen, die im schlimmsten Falle auch noch auf den Erinnerungsfotos von Onkel Erwin landen. Die clevere Braut, die sich Witzeleien auf ihre Kosten ersparen möchte, beschäftigt sich also vorab damit, wie sie ihr Kleid bändigen kann, ohne dass jemand Einblicke erheischt, die dem Bräutigam vorbehalten sein sollten. Wenn das Kleid in dieser Hinsicht nicht richtig mitspielen möchte, ist es praktisch, wenn sich die Trauzeugin, die Brautmutter oder eine andere vertraute Person beim Ein- und Aussteigen so positioniert, dass sie die Braut verdeckt. Der Umgang mit dem Kleid ist auch zu proben, damit die Braut möglichst am großen Tag nirgends hängend bleibt und sich so nicht im schlimmsten Fall ebenfalls unfreiwillig entblößt. Aber nicht nur das Kleid kann für Schwierigkeiten sorgen: Sicher stellen sollten Sie als Braut unter anderem auch, dass Sie auf den ausgewählten Schuhen einen ganzen Tag durchhalten. Möchten Sie etwas mogeln, können Sie am späteren Abend aber natürlich auch unauffällig zu Ballerinas wechseln.

Ringe: Passen sie oder nicht?

Ringe könnten nicht passen

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Da haben Sie beim Juwelier sorgfältig die Eheringe ausgewählt und dann das: Nach dem Ja-Wort sollen die erlesenen Schmuckstücke angesteckt werden und passen auf einmal nicht mehr! Die Gründe hierfür können unterschiedlicher Natur sein – oft liegt es aber einfach daran, dass die Hände eines Partners ausgerechnet am Tag der Trauung etwas angeschwollen sind. Wer dieses Problem schon vor der Trauung erkennt, kann versuchen, den Ringfinger noch kurz abzukühlen, bevor es auf zum Altar geht – dies hat oft eine abschwellende Wirkung. Zusätzlich könnte es ggf. helfen, den Ringfinger mit etwas Handcreme zu bearbeiten, damit der Ring später besser über den Finger gleiten kann. Klemmt es dennoch in dem feierlichen Moment vor dem Altar, hilft nur eines: Ruhe bewahren! Durch Aufregung verursachte Hitzewallungen machen einen Finger sicherlich nicht dünner und zu starke Reibung ist auch eher hinderlich. Aufgeben zählt aber dennoch nicht: Der Partner sollte versuchen, am Ball zu bleiben, auch wenn nun insgesamt alles etwas länger dauert. Keine Angst: Es wird bestimmt klappen! Gerade wenn der Ring nicht passt, sollte der Fotograf das herzliche Lächeln des Paares aufnehmen und verewigen. Unschön ist es hingegen, wenn der Partner, bei dem es gerade klemmt, eingreifen muss und sich den Ring quasi selbst ansteckt. Bleiben Sie lieber locker – Ihr Partner wird es schon schaffen das Trauringe Fotoshooting zum Erfolg zu führen!

Missglückte Hochzeitsspielchen

Hochzeitsspielchen sind ein Thema, an dem sich die Geister scheiden. Manche Gäste finden es überaus amüsant, wenn das Brautpaar wahlweise seine Geschicklichkeit und Ehetauglichkeit unter Beweis stellen muss oder auf den Arm genommen wird. Für andere – oft für das Brautpaar selbst – ist all dies eine Zumutung, welche die Stimmung schnell in den Keller sinken lässt. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Partner, zu welcher Fraktion Sie sich zählen. Sind Hochzeitsspielchen absolut nicht willkommen, sollten Sie dieses Ihren Gästen ganz direkt mitteilen – am besten schon im Rahmen der Einladung oder in Form eines unübersehbaren Hinweises auf der Hochzeits-Website. Sind Sie dem ganzen spielerischen Trubel zugetan, möchten Sie den Ablauf der Feier aber nicht durch allzu zeitraubende Spielchen zu stark stören, briefen Sie am besten Ihre Gäste, dass diese sich vertrauensvoll mit all ihren Ideen an Ihre Trauzeugen, die natürlich informiert sind, wenden sollen. Die Gäste können mit diesen dann ihre Vorhaben abstimmen, wobei die Trauzeugen ruhig freundlich-energisch in Ihrem Sinne Einfluss nehmen.

Das Wetter macht, was es möchte

An schlechtes Wetter denken - Regenschirm

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Sie heiraten im Hochsommer und sind sich absolut sicher, dass das Wetter einfach gut sein muss? Nun ja – Garantien gibt es leider nie. Wer also unbedingt die Trauung und die Feier unter freiem Himmel begehen möchte, sollte zumindest für den Ernstfall einen Plan B entwickeln. Eventuell genügen Pavillons – vor allem, wenn nur leichte Schauer Ihre Pläne durchkreuzen. Da aber auch im Sommer ab und an Stürme über das Land ziehen, es heftige Gewitter und richtige Unwetter geben kann, sind Sie auf der sichersten Seite, falls sich die Feier bei Bedarf auch schnell in einen Saal verlegen lässt. Am besten sind Sie also für beides gerüstet – für Traum- und Albtraumwetter. Dies gilt übrigens auch für Ihr sonstige Ausstattung: Hübsche Brautschirme schützen nicht nur vor Regen auf dem Weg vom Auto zur Kirche, sondern sind auch ein schönes Accessoire für das Brautpaar-Shooting – genauso wie übrigens auch weiße edle Gummistiefel, wenn das Paar Spaß versteht. Am besten nehmen Sie die Wetterlage ohnehin mit Humor und messen ihr keine allzu hohe Bedeutung zu. Regen am Hochzeitstag soll schließlich Glück bringen!

Eheversprechen mehr als nur ein Ja-Wort - Artikel öffnen
Hände halten einen Ring und die Buchstaben L, V und O was zusammen das Wort LOVE ergibt

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Das Hochzeits-ABC geht in die nächste Runde und ist inzwischen beim Buchstaben E angelangt! Jetzt steht etwas sehr Wichtiges im Mittelpunkt, das eine Hochzeit erst zu einer Hochzeit macht: das Eheversprechen. Natürlich ist es ausreichend, – zum Beispiel auf dem Standesamt – einfach das Ja-Wort zu sprechen. Es geht aber auch noch eine Spur gefühlvoller – erst recht im Rahmen religiöser oder freier Trauungen. Das Eheversprechen, das die Partner selbst verfassen, ist dabei sicherlich eine Besonderheit, die für sehr viel Individualität und Romantik sorgt.

Im Folgenden finden Sie Informationen dazu, welche Fettnäpfchen Sie umgehen sollten, wenn Sie ein Eheversprechen eigenständig verfassen möchten. Diese Infos richten sich vor allem an solche Brautleute, die eine freie Trauung planen, und daher in der Regel auch ihrer Kreativität freien Lauf lassen dürfen. Weist Ihre Trauung einen religiösen Bezug auf, sollten Sie sich mit dem Geistlichen besprechen, ob und wie Sie persönliche Worte an Ihren Partner während der Zeremonie richten können. Fündig werden weiter unten übrigens auch die Brautleute, die sich gegen ein persönliches Eheversprechen entscheiden und eine nette Alternative suchen.

Bibel als Vorlage für das Vesprechen

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Gefühle zum Ausdruck bringen

Mit einem persönlichen Eheversprechen möchten Braut und Bräutigam sich in der Regel ihre Liebe zeigen, sich die Treue und mitunter auch vieles Andere versprechen, das die Ehe unter einen guten Stern stehen lässt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es unerlässlich, seinen eigenen Gefühlen nachzuspüren und diese dann schlussendlich in Worte zu fassen, die treffend sind. Dies ist ohne Frage eine Herausforderung, allerdings eine, die sich mit etwas Vorbereitungszeit meistern lässt. Wichtig ist vor allem, dass Sie zu dem stehen, was Sie sagen werden, die Worte zu Ihnen passen und Sie sich zudem in Ihren Partner hineinversetzen, damit dieser sich über Ihre Bekundungen von Herzen freut. Ist diese Basis gegeben, lassen sich auch die sechs großen Fauxpas, die beim Entwerfen und Vortragen des Eheversprechens lauern und die Sie im Folgenden kennenlernen, gut umschiffen.

Sechs große Fauxpas

  1. Das zu lange Eheversprechen: Ohne Frage ist es schön, wenn Sie mit Ihrem Partner schon so viel erlebt haben und ihn derart heiß und innig lieben, dass Sie einen Roman über Ihre einzigartige Beziehung schreiben könnten. Schreiben Sie diesen Roman ruhig – aber nutzen Sie ihn nicht als Eheversprechen. Die Zeit in der Zeremonie, die dem Eheversprechen zukommt, wird für lange sprachliche Exzesse sicherlich nicht genügen, und im schlimmsten Fall wird es sogar langweilig, wenn Sie zu weit ausholen. Beschränken Sie sich lieber auf ein paar klar formulierte Sätze, die Ihre Gefühle auf den Punkt bringen.
  2. Das kopierte Eheversprechen: Warum selbst ein Eheversprechen schreiben, wenn es entsprechende Vorlagen zur Genüge im Internet gibt oder man bereits schöne Worte auf anderen Hochzeiten gehört hat? Dies mag mancher denken, der sich schwertut, etwas zu Papier zu bringen. Von diesem Gedanken sollten Sie sich aber aus vielen Gründen direkt wieder verabschieden. Einmal abgesehen davon, ob der Urheber es gerne sehen würde, wenn Sie sich frei bedienen, gilt auch: Ihr Partner und Ihre Gäste sind ebenfalls in der Lage, das Internet zu durchforsten. Wer auf diese Weise im Nachhinein entlarvt wird, steht im schlimmsten Fall als herzlos da, weil er sich kaum Mühe mit dem Eheversprechen gegeben und es nicht individuell ausgerichtet hat. Das könnte gleich den ersten Ehestreit provozieren.
  3. Das zu leise oder zu theatralisch vorgetragene Eheversprechen: Wer kurz vor dem Vortrag seines Eheversprechens nicht nervös ist, muss eine echt coole Type sein. Aufregung gehört einfach dazu, sollte Sie aber nicht dazu veranlassen, ins Flüstern zu verfallen. Vor allem Ihr Partner, aber auch die Gäste möchten schließlich gerne alles mitbekommen. Schauen Sie beim Eheversprechen am besten Ihren Partner an – für diesen sind die Worte schließlich bestimmt und Ihr fokussierter Blick wird Sie sicherlich auch beruhigen und Ihnen helfen, zumindest etwas auszublenden, dass Sie mit Ihrem Schatz doch nicht ganz alleine sind. Auf der anderen Seite ist es auch nicht passend, wenn Sie aus Ihrem Vortrag eine Theaterinszenierung machen: Eine laut donnernde Stimme, ausschweifende Gesten und eine verrückt spielende Mimik können schnell absurd wirken. Versuchen Sie, natürlich zu bleiben, und zeigen Sie Ihre leichte Nervosität lieber, als sie mit großen Gesten zu überspielen. Sie ist nicht zuletzt Ausdruck dafür, dass Sie mit all Ihren Gefühlen in das Geschehen involviert sind.

    Beim Verfassen des Eheversprechens kreativ sein

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  4. Das zu private Eheversprechen: „Ich liebe dich so, weil wir auch im Bett so gut zusammenpassen!“ Ahh ja, schön und auch sehr interessant – aber was geht das Tante Charlotte und Opa Wilhelm an? Werden Sie in einem Eheversprechen also am besten nicht zu intim und denken Sie daran, dass Sie – auch wenn Sie verständlicherweise am Tag der Hochzeit einen Tunnelblick haben – nicht alleine mit Ihrem Partner sind. Alle Botschaften und Komplimente an Ihren Partner, die nicht für die Ohren Ihrer Gäste bestimmt sind, können Sie auch in anderen Situationen als während der Trauung und vor allem unter sich äußern.
  5. Das vergessene Eheversprechen: Ein sehr naheliegender Fauxpas ist es natürlich, wenn Sie Ihr Eheversprechen schlichtweg vergessen. Auch wenn die freie Rede sicherlich am schönsten ist, sollten Sie Ihr Eheversprechen also am besten auch aufschreiben und den entsprechenden Zettel nicht vergessen. Wissen Sie, dass Sie ein kleiner Schussel sind, können Sie den Zettel mit dem Eheversprechen auch Ihrem Trauzeugen (bzw. Ihrer Trauzeugin) geben, der die kleine Gedankenstütze dann im rechten Moment kurz vor oder während der Zeremonie an Sie übergibt. Wenn Sie glauben, besser mit einem kompletten Text als mit Stichpunkten zurechtzukommen, schreiben Sie Ihr Eheversprechen ruhig in Schönschrift auf hochwertiges Papier. So können Sie es im Notfall nicht nur selbst gut entziffern, sondern haben Gelegenheit, es später auch Ihrem Partner als Erinnerung zu überreichen – Worte sind schließlich sehr flüchtig.
  6. Das indirekt beleidigende Eheversprechen: Es mag zunächst verwundern, aber sogar ein eigentlich positiv gemeintes Eheversprechen könnte den Partner vor den Kopf stoßen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie lang und breit erläutern, dass Sie damals ja die Wahl zwischen zwei Partnern hatten und sich schlussendlich nun doch für den entschieden haben, der nun neben Ihnen steht. Ähnlich und auch herabwürdigend: Sie betonen zu sehr, dass Ihr Partner um Sie kämpfen und Sie erst von der Ehe überzeugen musste, oder es Gründe gibt, die Sie erst zweifeln ließen. Diese Dinge sollten wirklich hinter Ihnen liegen! Solche Äußerungen könnten schlechte Gefühle hervorrufen, ähneln dem zu privaten Eheversprechen, wirken mitunter sehr selbstbezogen, manchmal auch vorwurfsvoll und insgesamt oft peinlich. Ebenfalls nicht schön ist es, wenn Sie in Ihrem Eheversprechen lediglich auf Oberflächlichkeiten eingehen und sich Ihr Partner aufgrund dessen nicht als Mensch mit inneren Werten gewürdigt fühlt. So fühlt sich zwar jede Frau geschmeichelt, wenn Sie von ihrer Schönheit schwärmen. Bleibt es aber allein bei dieser Erklärung für die Liebe, ist dies doch sehr unbefriedigend.
Eheversprechen selbst schreiben

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Alternativen für Schüchterne

Ein individuelles Eheversprechen gehört für viele Personen zu einer romantischen Trauung einfach dazu. Dennoch: Lassen Sie sich nicht allzu sehr fremdbestimmen und üben Sie auch keinen Druck auf Ihren Partner aus, wenn dieser sich dagegen sträubt, ein persönliches Eheversprechen vorzutragen.

Für manche Menschen ist das Ganze einfach eine Nummer zu viel: Sie können eventuell schon so kaum ihre Gefühle bändigen oder aber teilen diese nicht gerne mit, wenn viele neugierige Ohren lauschen. Bei dem Versuch, dennoch allen Erwartungen zu entsprechen, könnte also das Wohlbefinden von Braut oder Bräutigam auf der Strecke bleiben und das wäre wohl das Bedauerlichste, was zur Hochzeit passieren könnte. Ein überzeugtes und gerührtes „Ja!“ reicht manchmal auch schon aus, um romantische Stimmung zu erzeugen.

Und wenn Sie sich doch was zu sagen haben, nur nicht unbedingt während der Zeremonie und auch nicht im Rahmen einer Rede am Abend? Dann könnte es eine schöne Alternative sein, anlässlich der Hochzeit einen privaten Brief an den Partner zu schreiben, in dem dann auch wirklich alles Platz findet, was das Herz bewegt. Diesen Brief können Sie sich am Tag der Hochzeit übergeben – vielleicht sogar im Rahmen der Zeremonie bei einer freien Trauung.

Paar steht im Watt und kuschelt
Paar steht im Watt und kuschelt

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Was eine Ehe wirklich zu einer guten Lebensgemeinschaft macht, ist eine sehr persönliche Frage: Dem einen ist dies wichtig, dem anderen jenes. Gedanken darüber, was eine gute Ehe ausmacht, sollte sich aber jeder machen, der bereits verheiratet ist oder mit dem Gedanken spielt, gemeinsam mit dem Partner in den Hafen der Ehe einzufahren. Auch wir haben nachgedacht und insgesamt 14 Faktoren ausgemacht, die eine Ehe gelingen lassen könnten. Natürlich besitzen die folgenden Ausführungen nicht unbedingt Allgemeingültigkeit, als Anregung könnten sie aber möglicherweise dienen. Sind Sie neugierig geworden? Sehr gut – in unserem ersten Teil des Artikels „14 Faktoren, die zu einer guten Ehe führen könnten“ lernen Sie bereits 7 Aspekte kennen, die vielleicht wichtig für das eheliche Glück sind!

Die Chemie muss stimmen: Die Liebesehe ist zwar eine durchaus moderne Erscheinung, allerdings auch eine, welche die Werte vieler Menschen heutzutage widerspiegelt. Sicherlich können auch Ehen gelingen, die nicht von einer heißen leidenschaftlichen Liebe geprägt sind, aber mal ganz ehrlich: Ist das eine Traumvorstellung? Dass die Chemie stimmt, ist also eine wesentliche Basis für eine gute Ehe. Die passende Chemie ist allerdings auch nicht der einzige Faktor, der eine Ehe glücklich macht. In einer Ehe ist der Partner idealerweise nicht nur ein Objekt der Begierde, sondern auch der beste Freund, der den eigenen Sinn für Humor teilt und mit dem es einfach schön ist, viel Zeit zu verbringen. Was unter anderem sonst noch zählen könnte, verraten die folgenden Punkte.

Kommunikation - mit dem Ehepartner reden

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Die Bereitschaft zur Kommunikation: Manche Paare fühlen sich so, als seien die einzelnen Partner miteinander verschmolzen. Auf die medizinische Sensation, dass hierbei auch zuverlässig immer alle Gedanken und Gefühle an das Gegenüber quasi teleportiert werden, müssen wir aber wohl noch warten. Das wäre auch wirklich zu schön! Es hilft also nur eines: Reden, reden, reden – wie sonst soll der Partner wissen, was das Gegenüber wirklich denkt und fühlt? Ein gängiges Klischee besagt, dass es vor allem den Herren der Schöpfung schwerfalle, über Ihre Gefühle zu sprechen. Das Kommunizieren lässt sich allerdings erlernen: Vielleicht schafft das Paar für sich diesbezüglich ja Anreize und eine Routine, indem es sich jede Woche bewusst Zeit für den partnerschaftlichen Gedankenaustausch nimmt.

Familie und Freunde: Wahre Liebe mag zwar fast alle Hürden nehmen, noch schöner ist es aber natürlich, wenn Hindernisse gar nicht erst entstehen. In dieser Hinsicht kommt auch der Familie und dem Freundeskreis beider Partner eine entscheidende Rolle zu: Tolerieren beide Partner das soziale Umfeld des anderen, kommt hoffentlich keiner der Partner jemals in die Bredouille, sich zwischen zwei lieb gewonnenen Menschen entscheiden zu müssen. Noch besser als bloße Toleranz ist natürlich die richtige Integration in die Familie und den Freundeskreis des Partners. Nicht immer ist diese Harmonie aber zu erzielen: In solchen Fällen ist es sicherlich ratsam, an einer Lösung zu arbeiten, die weder den „ausgestoßenen“ Partner belastet, noch den anderen Partner zu sehr zwischen den Stühlen sitzen lässt.

Ehrlichkeit und Intimität: Dass Kommunikation für eine gute Ehe wichtig sein kann, ist schon weiter oben angeklungen. Damit Kommunikation aber auch wirklich Früchte trägt, sollte sie natürlich von Ehrlichkeit und Intimität geprägt sein. Intimität bedeutet in dieser Hinsicht, dass beide Partner sich eine Vertrautheit erschaffen, die es auch ermöglicht, schwierige Dinge auf das Tableau zu bringen, wenn hierfür Bedarf besteht. Ehrlichkeit wiederum kann auch ein zweischneidiges Schwert sein – welche Frau hört beispielsweise schon gerne, dass sie wirklich etwas rundlich um die Hüften geworden ist. In Sachen Ehrlichkeit ist also manchmal auch etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Lügen sollten tabu sein, damit der Partner nicht in einer gänzlich anderen Welt lebt als sein Gegenüber. Wahrheiten lassen sich allerdings auch hübsch verpacken, ohne dass sie zu großen Verletzungen führen müssen.

Aktivitäten, Ausflüge - Zeit verbringen

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Gemeinsame Aktivitäten: Eine gute Ehe zu führen, ohne gemeinsam Zeit zu verbringen? Ein Paradox! Die gemeinsamen Aktivitäten sollten aber auch beiden Partnern Spaß bereiten: So sorgen sie schlicht und einfach für eine gute Stimmung und lassen gemeinsame Erinnerungen entstehen, in denen es sich noch nach Jahren zusammen schwelgen lässt. Dabei kommt es nicht nur auf die Quantität der zusammen verbrachten Zeit, sondern auch auf ihre Qualität an. Tolle gemeinsame Erlebnisse müssen nicht immer Stunden oder Tage dauern: Planen Paare ihre gemeinsame Zeit sorgfältig, lassen sich auch immer wieder kleine gemeinsame Aktivitäten in den Alltag integrieren. Wer auch in Sachen Freizeit immer wieder in einem gesunden Maße klar und deutlich Prioritäten zugunsten der Partnerschaft setzt, zeigt seinem Partner zudem, dass er ihm wirklich wichtig ist.

Toleranz: Ihr Partner hört mit Vorliebe Heavy Metall, Sie sind Klassik-Fan? Er isst gerne ein Steak, während Sie mit dem Gedanken liebäugeln, endlich Vegetarier zu werden? In manchen Situationen können gegensätzliche Vorlieben es erschweren, einen harmonischen Ehe-Alltag zu führen. Hier hilft oft nur eine ordentliche Portion Toleranz und Gelassenheit weiter, solange die Differenzen nicht den gesamten Lebens- und Partnerschaftsentwurf gefährden: Klug erscheint es, dem Partner seine Vorlieben zu lassen, nicht zum Missionar oder zum Diktator zu werden, aber auch die eigenen Vorlieben nicht zu vergessen. In manchen Dingen lassen sich Kompromisse finden, bei anderen ist es auch nicht schlimm, wenn jeder seine eigenen Wege geht, solange diese Wege sich ab und an dort gabeln, wo beide Partner sich wohlfühlen. Diese Weggablungen sind dann, um die Metaphorik zu lösen, Vorlieben, die beide teilen.

Partner unterstützen und trösten

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Emotionale Unterstützung: Auch in einer glücklichen Ehe kann es Ereignisse geben, die von außen kommen und einen Partner direkter als den anderen betreffen. Vielleicht hat einer der Partner Probleme auf der Arbeit, er verliert einen lieben Menschen oder erkrankt. Viele dieser Ereignisse sind auch für die Ehefrau oder den Ehemann des Betroffenen sehr oder gar genauso belastend. Den Partner emotional in Lebenskrisen zu unterstützen, kann schwer und manchmal sogar unmöglich sein, der Versuch ist für Liebende aber wohl eine Selbstverständlichkeit. Oft genügt es, einfach da zu sein und zuzuhören, manchmal ist der Partner aber auch gefordert, sich um Hilfe von außen für seinen Partner und ggf. auch für sich zu kümmern.

Wie die ersten 7 Faktoren zeigen, die zu einer guten Ehe führen könnten, ist es durchaus möglich, dass das Führen einer glücklichen Beziehung immer auch ein Stück Arbeit ist – allerdings eine Arbeit, für die man im Idealfall mehr als fürstlich belohnt wird. Sie möchten erfahren, welche 7 weiteren Faktoren ebenfalls einen Beitrag zu einer guten Ehe leisten könnten? Kein Problem – werfen Sie einfach einen Blick in den zweiten Teil dieses Artikels!

Hochzeitsring richtig in Szene setzten - Artikel öffnen
Eheringe auf einem Ringkissen mit Schleife

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Sie stehen für die Unendlichkeit der Liebe zwischen zwei Personen, symbolisieren Treue, werden zu ständigen Begleitern und weisen eine lange Kulturgeschichte auf: Die Rede ist natürlich von Eheringen. Sie selbst sind einer der Gegenstände, die an die Hochzeit am intensivsten erinnern. Dennoch ist es natürlich keinesfalls obsolet, die Ringe auch fotografisch während der Hochzeit zu würdigen – schließlich haben sie an diesem Tag ihren ersten richtig großen Auftritt und entfalten nun endlich ihre volle Symbolik. Ganz egal, ob Sie sich auf die Dienste eines Profi-Fotografen verlassen oder einen engagierten Hobby-Fotografen aus Ihrem Freundes- oder Verwandtenkreis als Hochzeitsfotografen gewinnen konnten: Achten Sie darauf, dass auch die kleinen Details, für welche die Eheringe natürlich das Paradebeispiel sind, dokumentiert werden. Wie dies gelingen kann, erfahren Sie im Folgenden.

Briefing des Fotografen

Unabhängig davon, ob es um die Fotos geht, welche die Eheringe zeigen, oder um die vielen anderen Hochzeitsfotos, die später Ihre Erinnerungen auffrischen sollen: Wichtig ist, dass Sie vorab mit Ihrem Fotografen ein Gespräch führen, in dem Sie ihm mitteilen, was Ihnen besonders wichtig ist. Natürlich haben vor allem professionelle Fotografen von Hause aus viele Ideen in petto und verfügen in der Regel auch über einige Erfahrungen, dennoch können Sie natürlich auf Motive, Posen und Sonstiges aufmerksam machen, das Ihnen am Herzen liegt. So kann sich der Fotograf im wahrsten Sinne des Wortes ein besseres Bild von Ihnen machen und den Stil der Hochzeitsfotografie Ihrer Persönlichkeit anpassen. Teilen Sie dem Fotografen also auch ruhig mit, wenn Ihnen viel daran liegt, dass die Eheringe eine Rolle beim Fotoshooting spielen. Im Folgenden lesen Sie, wie abwechslungsreich sich Eheringe fotografisch in Szene setzen lassen.

Beim Getting Ready

Getting Ready - Ring

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Hochzeiten werden heutzutage oft regelrecht fotografisch dokumentiert: Häufig beginnt das Fotografieren also nicht erst auf dem Standesamt oder vor der Kirche, sondern bereits beim sogenannten Getting Ready. Motive gibt es dabei zur Genüge: Der Fotograf kann einfangen, wie sich die zukünftigen Eheleute in Schale werfen und dabei ihre Vorfreude und auch den Funken Nervosität dokumentieren. Beliebt sind aber auch Detailfotos – etwa vom Brautstrauß, den Brautschuhen, den Manschettenknöpfen des Bräutigams und natürlich von den Eheringe.

Damit die Ringe dabei perfekt zur Geltung kommen, könnten sie zum Beispiel aus der Schatulle herausgenommen und auf einem schlichten Hintergrund drapiert werden. Mehr Lebendigkeit kommt ins Spiel, wenn zusätzlich im Hintergrund – eventuell leicht verschwommen – ein anderes Hochzeitsaccessoire auftaucht, zum Beispiel der Brautstrauß. Wichtig ist aber immer, dass die Ringe im Mittelpunkt stehen und möglichst nichts mit auf das Foto gelangt, das später die Komposition stören könnte. Kreativ darf es aber dennoch zugehen: Eventuell lassen sich die Ringe ja chic in einer Blüte drapieren? Findige Fotografen können übrigens zusätzlich versuchen, noch weiter ins Detail zu gehen: Vielleicht gelingt es ja, die Ringe abwechselnd so zu positionieren, dass jeweils ein Teil der Gravur sichtbar ist? Da das Getting Ready durchaus etwas dauern kann, sollte der Fotograf ausreichend Gelegenheit haben zu experimentieren.

Während der Trauung

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Während der Trauung

Während der Trauung gibt es mehrere Momente, in denen die Ringe erneut fotografische Aufmerksamkeit verdienen. Allen voran muss der Fotograf natürlich den einzigartigen Moment verewigen, in dem sich das Paar gegenseitig die Ringe ansteckt. Hier ist es wichtig, auch die Gesichter der Brautleute einzufangen, um die Rührung zu dokumentieren. Wer schnell ist, schafft es zusätzlich aber eventuell auch, ein Foto anzufertigen, das zeigt, wie die Hand des einen Partners kurz in der Hand des anderen ruht, nachdem der Ring angesteckt wurde. Auch bei kleinen Hochzeitspannen – wenn der Ring zum Beispiel nicht sofort passen sollte – ist es begrüßenswert, wenn der Fotograf immer einen Finger am Auslöser hat: Oft sind solche Szenen schlussendlich mit einem erleichterten und herzlichen Lächeln des Paares verbunden.

Während der Trauung bietet aber nicht nur der Tausch der Eheringe ein tolles Motiv mit einzigartigem Erinnerungswert. Schön ist es zum Beispiel auch, wenn Sie später über ein Foto verfügen, auf dem der Standesbeamte, der Pfarrer oder der Trauzeuge die Schatulle oder das Kissen mit den Ringen hält und dem Paar reicht. Vielleicht bringt aber auch ein Kind die Ringe – dies ist ein besonders niedlicher Moment, der fotografisch dokumentiert sein möchte.

Nach der Trauung

Nach der Trauung fällt in der Regel viel Anspannung und Nervosität von den Brautleuten ab – eine gute Basis für weitere Fotos. Mitunter steht nun ein ausgiebiges Fotoshooting an, bei dem das Paar zunächst alleine und später auch mit seinen Gästen vor die Linse tritt. Bei beiden Teilen des Fotoshootings gibt es erneut sehr viele Möglichkeiten, die Eheringe ab und an bewusst mit in Szene zu setzen.

  • Beim Brautpaar-Shooting: Hier könnte sich – vor allem, wenn die Braut ein Kleid mit atemberaubender Rückenansicht trägt, – zum Beispiel die folgende Pose lohnen: Die Braut ist von hinten zu sehen, während sie vom Bräutigam umarmt wird und dieser seine Hände um die Taille seiner Frau legt. Sind seine Hände gefaltet oder liegt die Hand mit dem Ring oben, sticht er als kleines Detail sofort ins Auge. Eine andere Möglichkeit: Die Braut legt die Hand mit dem Ehering (in Deutschland in der Regel die rechte Hand) auf die Schulter ihres Mannes und beide blicken sich tief in die Augen. Viele andere Posen und natürlich auch Detailfotos von den mit den Ringen geschmückten Händen bieten sich an, um die Ringe auch beim Brautpaar-Shooting immer mal wieder ins rechte Licht zu rücken.
  • Shooting mit dem Brautpaar und seinen Gästen: Und wie sieht das Ganze beim Teil des Fotoshootings aus, bei dem das Paar gemeinsam mit Freunden und Verwandten abgelichtet werden soll? Zunächst könnte man denken, dass die Ringe bei diesem Teil des Shootings nun wirklich nicht mehr allzu gut zur Geltung kommen könnten. Dies ist aber ein Trugschluss! Auch hier lassen sich – gerne auch zur Auflockerung – ein paar Posen einnehmen, welche den Ringen erneut Beachtung verschaffen.
    Braut und Freundinnen

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    Durchaus spaßig könnte es zum Beispiel sein, wenn sich die Braut mit allen Freundinnen fotografieren lässt, die ebenfalls bereits verheiratet sind, und dabei alle Damen stolz die Hand mit dem Ehering in Richtung Kamera strecken. Der Bräutigam könnte sich mit seinem Trauzeugen „High five“ geben, wobei der Fotograf am besten so positioniert ist, dass auch der Ring des frisch Vermählten später gut auf dem Foto zu erkennen ist. Eine sehr rührende Idee für ein Detail-Foto ist wiederum die folgende: Sind Mutter und Großmutter der Braut anwesend, könnte ein Detailfoto der drei weiblichen Hände mit Eheringen ein tolles Motiv sein – erst recht, da auch Hände eine Lebensgeschichte erzählen.

Fazit: Planen Sie Ihr Fotoshooting gut!

Wie Sie sehen, gibt es unzählige Möglichkeiten, tolle Fotos von den Eheringen anzufertigen. Überlegen Sie sich am besten bereits im Vorfeld, welche Posen und Motive Ihnen besonders wichtig sind, und briefen Sie Ihren Fotografen ausführlich, damit Sie später außergewöhnliche Hochzeitsfotos genießen können, die voll und ganz Ihrem Geschmack entsprechen!

Dresscode zur Hochzeit - Artikel öffnen
Füße eines Brautpaares in Sneakers

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Wow, wir sind bereits beim Buchstaben „D“ in unserem Hochzeits-ABC angelangt – Zeit, sich mit der Frage zu beschäftigen, welcher Dresscode für eine Hochzeit angemessen erscheint! Diese Frage ist sowohl für das Hochzeitspaar als auch für die Hochzeitsgäste relevant: Das Brautpaar sollte erwägen, ob es seinen Gästen einen konkreten Dresscode vorgeben möchte. Zu diesem Zweck steht am besten schon das Outfit des Paares. Die Gäste wiederum sind angehalten, sich an die Wünsche des Paares zu halten bzw. bei ausbleibenden Hinweisen, selbst nachzufragen oder aber möglicherweise ein Standard-Outfit zu wählen, das dem festlichen Anlass angemessen erscheint. Doch was ist heutzutage in Sachen Hochzeitsgarderobe überhaupt üblich? Wie kann das Paar dezent auf Kleidungsregeln hinweisen? Was sollten Gäste auf keinen Fall anziehen und womit gehen sie mehr oder weniger auf Nummer sicher? Fragen über Fragen, auf die Sie im Folgenden erste Antworten finden!

Ein dezenter Hinweis auf den Dresscode mit Wirkung

Hegen Braut und Bräutigam ganz konkrete Vorstellungen vom Stil ihrer Hochzeit, ist es schön, wenn auch die Kleidung der Gäste passend erscheint. Dies gilt allerdings keinesfalls nur in Hinblick auf elegante Hochzeiten: Auch bei einer Hochzeit im Hippie-Stil oder bei anderen Motto-Hochzeiten ist es toll, wenn die gesamte Hochzeitsgesellschaft auch in Sachen Kleidung harmonisch wirkt. Das Hochzeitspaar hat mehrere Möglichkeiten, auf den gewünschten Kleidungsstil hinzudeuten: Es kann zum Beispiel einen entsprechenden Hinweis auf den Einladungskarten geben oder/und die Trauzeugen hinreichend briefen und anweisen, Nachfragen zum Dresscode der Gäste zu beantworten. Beides zu kombinieren, ist sicherlich eine der bequemsten Varianten, da sie dem Brautpaar den Rücken angesichts möglicher Nachfragen frei hält, ohne dass die Gäste im Ungewissen gelassen werden.

Brautjungfern, Freundinnen

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Die Wünsche des Paares in Hinblick auf den Dresscode sind natürlich zu beachten. Damit es aber angesichts außergewöhnlicher Wünsche im Vorfeld der Hochzeit keinen zu starken Trubel unter den Gästen gibt, erscheint es für das Brautpaar ratsam, nicht zu viel zu verlangen. Es ist zum Beispiel durchaus eine nette Idee, für alle geladenen Damen eine bestimmte Kleiderfarbe vorzugeben. Das Paar sollte aber bedenken, dass es hiermit mancher Frau echten Stress bereiten könnte: Eventuell müssten sogar entferntere Freundinnen extra teure neue Kleider kaufen, einzelne Freundinnen könnten unzufrieden sein, da sie annehmen, dass ihnen genau diese Farbe überhaupt nicht steht, und, und, und. Hier ist also die Gefahr gegeben, dass sich einzelne Personen unwohl mit dem aufgezwungenen Dresscode fühlen und dies könnte sich schlimmstenfalls negativ auf die Feststimmung auswirken.einzelne Freundinnen könnten unzufrieden sein, da sie annehmen, dass ihnen genau diese Farbe überhaupt nicht steht, und, und, und. Hier ist also die Gefahr gegeben, dass sich einzelne Personen unwohl mit dem aufgezwungenen Dresscode fühlen und dies könnte sich schlimmstenfalls negativ auf die Feststimmung auswirken.

Allgemeinere Vorgaben – etwa der Wunsch nach Abendgarderobe – bieten den Gästen entschieden mehr Freiheiten. Wer mag, könnte allerdings den Farb-Code begrenzen auf die Brautjungfern, sofern diese sich mit der entsprechenden Farbe anfreunden können: Ein kleiner Kreis guter Freundinnen ist schließlich schneller für eine Fashion-Idee zu gewinnen als eine gesamte Hochzeitsgesellschaft inklusive Großtanten und flippigen Cousinen. Damit angesichts der Freiheiten, die den übrigen Gästen besser geboten werden, nichts schief läuft, sollten sich Hochzeitsgäste darüber informieren, was in Sachen Kleidung bei einer Hochzeit (fast) immer tabu ist. Mehr dazu lesen Sie in den nächsten Abschnitten.

Vorsicht: Das könnte für weibliche Hochzeitsgäste peinlich werden!

Vor allem die weiblichen Gäste können beim Versuch, den Dresscode einer Hochzeit einzuhalten, leider in viele Fettnäpfchen treten, mehr dazu im Artikel Hochzeitspannen: Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass Damenmode einfach um ein Vielfaches abwechslungsreicher ist als Herrenmode und ein allgemeiner Hinweis des Brautpaares nicht viel über die absoluten No-Gos verrät. Wichtig für die weiblichen Gäste sind mindestens zwei Grundregeln, die immer dann gelten sollten, wenn das Brautpaar nicht explizit einen widersprechenden Dresscode ausgibt:
Farbwahl: Das ausgewählte Kleid sollte in keinem Fall eine ähnliche Farbe wie das Hochzeitskleid der Braut aufweisen. In den meisten Fällen bedeutet das also, dass alle Weiß-Töne und ähnliche sehr helle Töne tabu sind. Heiratet die Braut allerdings in einer anderen Farbe, gilt die Regel analog: Trägt die Braut etwa ein rotes Kleid, ist diese Farbe für die Gäste gestorben. Auch in diesem Fall sollten die weiblichen Gäste aber besser kein Kleid in Weiß-Tönen tragen. Wer als Gast seinen Mut zur Farbe unter Beweis stellen möchte, zügelt sich bei klassischen Hochzeiten am besten ein wenig: Zwar sind farbige Kleider in der Regel durchaus sehr willkommen, Neofarben müssen es aber auch nicht sein.

Schnitt: Bei einer klassischen Hochzeit sollte die Kleidung der Gäste nicht zu sexy ausfallen – erst recht nicht, wenn auch eine kirchliche Trauung vorgesehen ist. Ist ein ideales Kleid gefunden, das allerdings noch eine Spur zu aufreizend ist, ließe es sich versuchen, diesem Kleidungsstück etwas die Schärfe zu nehmen: Zu tiefe Dekolletés und nackte Schultern lassen sich mit Tüchern, Boleros und ähnlichen zusätzlichen Kleidungsstücken verdecken. Zu kurze Röcke und zu hohe Schuhe bleiben aber besser im Schrank, da diese nicht in ähnlich einfacher Weise zu entschärfen sind. Strumpfhosen können angebracht sein (nicht zu offenen Schuhen), sind aber oft auch ein Thema, über das sich herrlich streiten lässt.

Die Grundregel zur Farbauswahl lässt sich übrigens noch erweitern: Es hält sich die Meinung, dass für weibliche Hochzeitsgäste auch schwarz tabu sei, da diese Farbgebung mit Trauer assoziiert wird. Dies ist im Wesentlichen natürlich zutreffend. Viele Frauen, die sich – aus welchem Grund auch immer – schwer mit der Auswahl eines Kleides tun, möchten aber dennoch auf ein dezentes schwarzes Kleid zurückgreifen. Ob sie dies wagt, muss letztlich jede Frau selbst entscheiden. Abmildern lässt sich das strenge Schwarz auf jeden Fall durch farbenfrohe Tücher oder andere farbige Accessoires. Entsteht so ein Gesamtbild, das von dem Schwarz des Kleides gut ablenkt, ist das schwarze Kleid zu einer Hochzeit sicherlich nicht der schlimmste Fauxpas, der sich begehen lässt. Wer sich unsicher ist, fragt aber sicherheitshalber beim Brautpaar bzw. dessen Trauzeugen nach.

Fehler, die „Mann“ in Sachen Dresscode nicht begehen sollte!

Mann, Abendgarderobe

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Nicht nur die Damen, auch die Herren können natürlich einige Fehler begehen, wenn es um die Einhaltung des Dresscodes geht. Am schlimmsten ist es dabei natürlich aufgrund falsch verstandener männlicher Lässigkeit, den Dresscode einfach zu ignorieren und zum Beispiel trotz eines Hinweises auf Abendgarderobe in Jeans und Sakko zu erscheinen. Fehltritte sind aber auch in die andere Richtung möglich: Heiratet der Bräutigam in einem „normalen“ Anzug, erscheinen die männlichen Gäste aber im Smoking oder Frack, stehlen sie dem guten Mann die Show. Noch ein Hinweis: Viele Männer empfinden nur schwarze Anzüge als wirklich elegant – dem ist jedoch nicht so: Auch ein dunkelblauer Anzug oder einer in einer ähnlich nicht allzu auffälligen Farbe kann elegant sein. Solche Anzüge passen – je nach vorgegebenem Dresscode – oft sogar besonders gut zu einer Hochzeit, da diese natürlich ein freudiges Ereignis ist, auf dem etwas Farbe auch den Herren gut zu Gesicht stehen könnte. Diese sollten aber darauf achten, dass die Farbe ihres Anzuges auch mit der Farbe des Kleides ihrer Partnerin harmoniert. Ist ein Mann erst einmal passend angezogen, sollte er es im Übrigen auch bleiben! Nicht selten legen die Herren am Abend, wenn die Party richtig losgeht, ihr Jackett ab. Wer richtig gute Manieren unter Beweis stellen möchte, wagt dieses allerdings erst, nachdem der Bräutigam sich seines Jacketts entledigt hat.

Moderne Hochzeiten, moderne Dresscodes

Auch wenn weiter oben die Rede von Peinlichkeiten und Fehlern ist, die beim Versuch, einem Dresscode zu folgen, schnell unterlaufen können: Die Schärfe, die mit Kleidungsvorschriften verbunden sein kann, ist kein Muss! Daran sollte auch das Brautpaar denken: Wer nicht gerade zu den Royals gehört, ist gut beraten, die Dresscode-Frage entspannt anzugehen. Natürlich gibt es viele Stil-Regeln, modernen Hochzeiten steht es aber selbstverständlich frei, sich auch von diesen zu lösen und ganz neue Wege zu gehen. Vielleicht sind dann plötzlich nicht mehr der Smoking und das elegante Abendkleid gefragt, sondern ein sommerliches Hippie-Outfit oder eine Rocker-Kluft. Wer Mut hat, sich von Altem zu lösen, kann seiner Hochzeit einen ganz individuellen Stempel aufdrücken – und darauf kommt es schließlich auch an!

Aber selbst dann, wenn die Hochzeit eher klassisch und elegant begangen werden soll, ist zur Entspanntheit zu raten: Sowohl das Hochzeitspaar als auch seine Gäste sollen sich wohlfühlen und nicht wie in ein Korsett geschnürt. Entspanntheit führt dann auch dazu, dass niemand Angst haben muss, sich total zu blamieren – wo kein Ankläger ist, da ist schließlich auch kein Mode-Richter. In diesem Sinne: Machen Sie sich locker, damit sich alle Beteiligten auf dem Fest wohlfühlen können!

Motto-Hochzeit im Black-and-White-Style - Artikel öffnen

Motto-Hochzeiten liegen voll im Trend. Grund genug, eine kleine Artikel-Serie ins Leben zu rufen, die sich mit diesem Thema beschäftigt! Heute steht die Hochzeit im Black-and-White-Style auf dem Plan. Lassen Sie sich überraschen, wie erfrischend abwechslungsreich das Motto „Schwarz und Weiß“ auch für eine Hochzeit sein kann, und erfahren Sie, wie es sich clever umsetzen lässt! Möglicherweise ist dieser Wahlspruch genau das Richtige für Ihre eigene Hochzeitsfeier!

„Black and White“: Das Konzept und die Herausforderungen

Black&White - Cakepops

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Ein Thema für eine Motto-Hochzeit können Brautpaare auf ganz unterschiedliche Art und Weise gewinnen: Eventuell orientieren sie sich an ihren gemeinsamen Hobbys, an der Mode eines bestimmten Jahrzehnts oder einfach an einem Farbcode. Das Motto „Black and White“ ist selbstverständlich Letzterem zuzuordnen: Nach Möglichkeit soll bei diesem Thema alles entweder schwarz oder weiß „gefärbt“ sein. So einfach, wie es zunächst klingt, ist die Umsetzung dieses Mottos allerdings gar nicht: Unter anderem ist zu überlegen, inwiefern bei dieser Parole noch der konventionelle Dresscode für Hochzeiten eine Rolle spielen soll, wie sich die Gäste zum Mitmachen anregen lassen und wie es sich vermeiden lässt, dass Hochzeitgesellschaft, Location und alles andere zu düster wirken. Antworten auf diese Fragen finden Sie im Folgenden. Zudem werfen wir abschließend noch einen Blick darauf, welche Vorteile das Motto „Black and White“ mit sich bringt.

Dresscode: Alte Konventionen oder neue Wege?

Selbstverständlich muss sich bei einer Hochzeit im Schwarz-Weiß-Stil auch die Kleidung dem Hochzeitsmotto unterwerfen. Das Brautpaar hat es dabei relativ leicht: Oft entspricht bereits die traditionelle Hochzeitsmode hierzulande dem Farbcode „Schwarz und Weiß“. Wer seiner Motto-Hochzeit allerdings die Krone aufsetzen möchte, stellt eventuell insbesondere als Braut etwas mehr Mut unter Beweis. Mittlerweile ist die Auswahl an Kleidern mit schwarzen Akzenten groß! Die Braut kann dabei je nach Geschmack durch ihre Kleidauswahl selbst steuern, wie groß der Schwarzanteil bei ihrem Kleid ausfallen soll. Noch sehr dezent ist zum Beispiel ein weißes Kleid mit einem schwarzen Taillenband, schwarze Stickereien wiederum können einen größeren Teil des ansonsten weißen Kleides überziehen oder die Braut entscheidet sich gleich für ein vollkommen schwarzes Kleid. Natürlich ist all dieses Geschmackssache und gerade bei der Wahl eines komplett schwarzen Kleides, läuft man schnell Gefahr, dass das Hochzeitspaar an dem freudigen Tag doch sehr düster wirkt. Aber gerade bei einem so wichtigen Fest wie einer Hochzeit sollte gelten: Der Geschmack der wichtigsten Personen auf dem Fest – hier des Brautpaares – zählt!

Damit sich das Motto „Schwarz und Weiß“ wirklich von A bis Z durchziehen lässt, sollten natürlich auch die Gäste entsprechende Kleidung wählen. Das größte Problem dabei: Eigentlich ist es tabu, auf einer Hochzeit etwas Weißes zu tragen. Hat sich das Brautpaar für das Motto „Black and White“ entschieden, sollte es überlegen, solchen Konventionen Ade zu sagen, um den Gästen mehr Spielraum bei der Kleidungswahl zu geben. Zudem gilt: Würden alle Gäste in Schwarz erscheinen, würde die Hochzeitsgesellschaft sehr schnell zu düster wirken, das Motto „Schwarz und Weiß“ wäre aufgrund des Weißmangels kaum erkennbar und eventuell bestünde sogar Verwechslungsgefahr zu anderen denkbaren Motto-Feiern – zum Beispiel zu einer Feier im Gothic-Stil. Sind die Gäste gebrieft, dass auch weiße Kleidungsstücke für das Brautpaar in Ordnung sind, ja vielmehr in der Mischung mit Schwarz sogar von ihm eingefordert werden, verlieren auch die Gäste schnell die Scheu vor dem vermeintlichen Tabubruch.

Gäste zum Mitmachen bewegen

Black&White - Kinder

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Wie bereits in Sachen Dresscode angeklungen ist, ist es beim Thema „Black and White“ durchaus wichtig, dass die Gäste ihren Teil zum angestrebten Hochzeits-Style beisteuern. Das Brautpaar verlässt sich dabei am besten nicht auf den Zufall, sondern kommuniziert seine Motto-Pläne idealerweise deutlich. Hierzu bieten sich bereits die Einladungskarten – natürlich auch in Schwarz-Weiß gestaltet – an. Das Design der Karten sollte aber möglichst nicht der einzige Fingerzeig sein, da dieser eventuell nicht von allen Gästen sofort richtig interpretiert wird. Das Motto findet hier besser explizit Erwähnung – genauso wie ein Hinweis auf den vorgesehenen Dresscode. Dabei empfiehlt es sich – wenn das Paar dieses wünscht – ganz konkret darauf hinzuweisen, dass für die Gäste auch weiße Kleidungsstücke nicht tabu sind.

Nicht nur mit ihrer Kleidung können Gäste einer Black-and-White-Hochzeit einen großen Teil zur gelungenen Umsetzung des Mottos beisteuern. Wer zu einer solchen Hochzeit eingeladen ist, lässt sich am besten voll und ganz auf das Motto ein: Dazu könnte es auch gehören, Geschenke im Schwarz-Weiß-Stil zu verpacken, weiße Blumen mitzubringen oder Accessoires zu tragen, die dem Motto entsprechen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt und je mehr Mühe sich die Gäste geben, desto deutlicher lässt sich das Motto auch fotografisch einfangen.

Die Details und das Gesamtbild

Eine Motto-Hochzeit ist immer dann besonders beeindruckend, wenn das zugrunde liegende Thema konsequent zu Ende gedacht wurde. Im Falle der Black-and-White-Hochzeit bedeutet dies zum Beispiel, dass auch der Brautstrauß, die Tischdeko, der Schmuck für die Festlokalität, die Hochzeitstorte und möglichst alles andere dem Farbschema unterworfen sein sollte. Nur so entsteht ein beeindruckendes Gesamtbild. Das Brautpaar hat bei der Auswahl der vielen Details die Möglichkeit, die Helligkeit des Gesamtbildes zu beeinflussen. So macht es zum Beispiel einen großen Unterschied, ob schwarze Stuhlhussen mit weißem Zierband oder weiße Stuhlhussen mit schwarzem Zierband gewählt werden. Auch beim Brautstrauß müssen es nicht schwarze Rosen sein, etwas freundlicher wirken zum Beispiel weiße Blumen, die mit schwarzen Bändern verziert sind. Wer also befürchtet, dass das Gesamtbild zu düster werden könnte, verwendet zwar dennoch beide Farben, setzt Schwarz aber etwas sparsamer und eher als Akzent ein. Insgesamt gilt es also, das Motto von A wie „Ankunft des Brautpaares“, über G wie „gestalten der Hochzeitseinladung“ bis hin Z wie „Zeremonie“ konsequent einzuhalten.

Black&White - Gästebuch

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Hiermit punktet das Motto „Black-and-White“

Konsequent umgesetzt kann das Motto „Black and White“ zu einer sehr eleganten Hochzeitsfeier führen. Zudem lässt sich auch bei diesem Motto der persönliche Stil des Brautpaares berücksichtigen: Kleidungs- und dekotechnisch kann es je nach Geschmack sehr opulent oder aber geradezu minimalistisch zugehen. Das Brautpaar wird dabei kaum Probleme haben, die passenden Accessoires – auch für Tischschmuck und Co. – zu finden, da Weiß und Schwarz für sich genommen, aber auch kombiniert gängige Farben sind. Die Gäste können – wie bei den meisten Motto-Hochzeiten – aktiv mitwirken, haben es beim Motto „Schwarz und Weiß“ allerdings besonders leicht, die passende Garderobe zu finden. Und zu guter Letzt ist das Motto quasi Garant dafür, dass atemberaubend schöne und stylische Hochzeitsbilder entstehen werden, bei denen alles miteinander harmoniert und die durch ihren klassischen Look zeitlos wirken!

Geschenkbox mit weisser Schleife
Geschenkbox mit weisser Schleife

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Hochzeitsgeschenke sind ein Thema, das Hochzeitsgäste sowie das Brautpaar gleichermaßen bewegt. Die Hochzeitsgäste grübeln ausgiebig, was auf dem Wunschzettel des Hochzeitspaares stehen könnte und womit man ihnen eine besondere Freude machen können. Das Brautpaar wiederum fragt sich möglicherweise, wie es gut gemeinte, aber nicht dem eigenen Geschmack entsprechende Geschenke vermeiden kann. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, dass sich beide Seiten im Vorfeld austauschen! Aber wie gelingt dies, ohne dass das Paar unhöflich oder gar gierig wirkt oder jeder einzelne Gast beim Paar anfragt? Nichts leichter als das! Damit Sie als Braut, Bräutigam oder aber Hochzeitsgast angesichts der Geschenkthematik in kein Fettnäpfchen treten, finden Sie in diesem Artikel ein paar wertvolle Tipps zur Angelegenheit Hochzeitsgeschenke.

Sachgeschenke vs. Geldgeschenke

Wunschzettel -Service

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Die Perspektive des Brautpaares: Als Brautpaar sollten Sie zunächst überlegen, ob Sie Sachgeschenke oder Geldgeschenke bevorzugen. Geld besticht durch seine Universalität: Sie können es später flexibel so einsetzen, wie es Ihnen gefällt, und sich zum Beispiel einen lang gehegten Wunsch wie die Finanzierung und den Antritt einer besonderen Reise erfüllen. Manche Paare verlassen sich auch auf Geldgeschenke, um im Nachhinein zumindest einen Teil der Kosten für das Fest wieder reinzubekommen. Sachgeschenke wiederum können zwar nicht mit der Universalität von Geld mithalten, sie sind aber zum Beispiel dann eine sinnvolle Lösung, wenn Ihnen als Paar noch viel für den eigenen Haushalt fehlt oder Sie zahlreiche andere ganz konkrete kleine bis mittelgroße Wünsche hegen. Die Krux bei Sachgeschenken: Damit die Freude über das Geschenk später wirklich überbordend ist, müssen Ihre Gäste genau wissen, welche Gaben Sie herbeisehnen, und es sollte zudem sichergestellt sein, dass Sie nichts doppelt erhalten. Wie sich dieses Problem lösen lässt, erfahren Sie weiter unten.

Die Perspektive der Gäste: Hat das Paar klar kommuniziert, ob es sich Geld- oder Sachgeschenke wünscht, bereiten Sie ihm eine große Freude, wenn Sie sich nach Möglichkeit an diese Vorgabe halten. Ein Sachgeschenk lässt sich notfalls zwar recht gut durch ein Geldgeschenk austauschen – auch wenn dies angesichts des Wunsches des Paares etwas unpersönlich wirkt. Beim entgegengesetzten Austausch bringen Sie das Paar aber eventuell in die Bredouille – etwa dann, wenn sich dieses (zugegebenermaßen unvernünftigerweise) auf die erhoffte Finanzspritze schon mehr oder weniger eingestellt hat oder Ihr Geschenk schlichtweg nicht benötigt. Aber auch wenn Sie „nur“ Geld schenken, müssen Sie nicht gänzlich auf eine kleine Beigabe verzichten: Sie können Ihr Geschenk nicht nur kreativ verpacken, sondern auch eine lustige, romantische oder nützliche Kleinigkeit beilegen, die ideal zum Paar passt. Auch Gebasteltes könnte dabei hoch im Kurs stehen. So müssen Sie nicht nur einen Briefumschlag übergeben und sorgen möglicherweise für etwas Abwechslung.

Wünsche kommunizieren!

Haben Sie sich als Brautpaar für Geld- oder aber Sachgeschenke entschieden, bleibt noch die Frage, wie Sie Ihre Gäste über diese Entscheidung informieren. Im engsten Freundes- und Familienkreis geht dies meist wie von allein, wirklich alle Gäste persönlich zu informieren, kann aber gerade bei großen Hochzeitsgesellschaften mühsam sein. Somit scheint es eine gute Idee zu sein, bereits auf der Einladungskarte zu vermerken, ob Sie Geld- oder Sachgeschenke bevorzugen. In welcher Form Sie dies erledigen, bleibt ganz Ihnen überlassen.

Wunschzettel-Geld

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Manche Paare setzen auf einen niedlichen gereimten Satz – vor allem, um dem Wunsch nach Geldgeschenken, der doch manchmal etwas unpersönlich wirkt, mehr Milde zu verleihen. Aber Vorsicht: Die Standardsätze, die sich auch schnell im Internet recherchieren lassen, wirken mitunter bereits etwas abgedroschen! Unschön ist es dabei, wenn Ihre Gäste ein- und denselben Satz bei allen Hochzeiten lesen müssen, zu denen sie eingeladen sind. Überlegen Sie, ob es nicht geschmackvoller wäre, etwas individueller zu formulieren. Wenn Sie Geldgeschenke wünschen, können Sie dann auch einen Verweis anführen, was Sie mit dem Geld beabsichtigen – die Hochzeitsreise finanzieren, das gemeinsame Nest aufmöbeln, eine Familienkutsche anschaffen etc. So verleihen Sie auch dem Wunsch nach Geld mehr Inhalt, sodass sich Ihre Gäste besser mit Ihrem Wunsch identifizieren können.

Ist die Entscheidung auf Sachgeschenke gefallen, kann es nützlich sein, den Gästen einen konkreten Leitfaden an die Hand zu geben und auf diesen zu verweisen. So können Sie als Brautpaar zum Beispiel eine Geschenkliste im Internet erstellen. Praktisch wäre es dabei, wenn ein Geschenkvorschlag gestrichen wird, wenn sich ein Gast für diesen entschieden hat. Setzen Sie beim Zusammenstellen der Liste idealerweise auf eine bunte Mischung in Hinblick auf den Wert der Geschenke. So gewährleisten Sie, dass alle Gäste ein Geschenk finden, das ihrem Budget entspricht, und niemand sich schlecht fühlt, falls er aus finanziellen Gründen nicht auf der Liste fündig wird. Ein No-Go ist es somit natürlich auch, ernsthaft Wünsche aufzuführen, von denen Sie insgeheim wissen, dass diese überzogen sind – den neuen Sportwagen, das Einfamilienhaus oder den Swimmingpool wird Ihnen wohl leider niemand schenken können, wenn Ihre Familienmitglieder und Freunde nicht gerade zu den sehr reichen Personen zählen.

Brautpaar unter Geschenklawine begraben! Wo bleiben die Retter?

Wunschzettel-Geschenke

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Es klingt zunächst paradox, aber Geschenke können nicht nur den Gästen, sondern auch dem Brautpar Mühe bereiten. Wer im Hochzeitsstress nicht die Muse hat, eine Geschenkliste zu betreuen (ja – diese sollte gepflegt werden, damit immer genug Geschenkideen in allen Preisklassen zu finden sind) oder Nachfragen der Gäste zu beantworten, kann diese Aufgaben auch delegieren. Hier bieten sich möglicherweise die Trauzeugen oder andere vertraute Personen an, die Sie im Vorfeld sicherheitshalber gut briefen. Teilen Sie Ihren Gästen am besten die Kontaktdaten Ihrer fleißigen Helfer mit – etwa auf der Hochzeits-Website oder sogar auf der Einladungskarte.

Auch auf dem Fest selbst kann Hilfe angesichts der Geschenke gefragt sein. Haben Sie sich für Sachgeschenke entschieden, kommt schnell ein regelrechter Geschenkberg zusammen, der in der Lokalität gut platziert, im Blick behalten und später abtransportiert werden muss. Bei Geldgeschenken ist ggf. noch intensiver darauf zu achten, dass sich keine fremden Finger an den Geschenken zu schaffen machen – ein Briefumschlag verschwindet schließlich schon einmal schneller als ein Kaffeeservice für sechs Personen! Treffen Sie also im Vorfeld geeignete Vorkehrungen: Nicht nur ein Tisch für die Präsente sollte parat stehen, es empfiehlt sich bei Bedarf auch, Vertrauenspersonen zu bitten, zerbrechliche Sachgeschenke sicher abzustellen, später alle Geschenke abzutransportieren und Geldgeschenke gewissenhaft zu verwahren.

Ein Oldtimer passiert eine paradestehende Menge von Zuschauern
Ein Oldtimer passiert eine paradestehende Menge von Zuschauern

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Die Hochzeitsplanung ist mühselig. Steht erst einmal das Wichtigste – wie etwa die Auswahl eines Termins, einer Location, die Gästeliste und ähnlich Bedeutsames –, sind noch eine Menge Detailfragen zu klären. Eine dieser Fragen bezieht sich darauf, wie das Hochzeitspaar am Tag der Feier von A nach B kommt – schließlich sind am Tag der Hochzeit häufig diverse Locations – Standesamt, Kirche, Restaurant, Hotel etc. – aufzusuchen.

Daher widmen wir den Beitrag zum Buchstaben „C“ unseres Hochzeits-ABC dem Thema „Chauffeur und mehr“! Neugierig geworden? Im Folgenden erhalten Sie Infos dazu, welche mehr oder weniger gängigen Optionen es gibt, damit das Hochzeitspaar bequem zu allen Stationen findet, die am Hochzeitstag anzusteuern sind. Eines vorweg: Bedenken Sie bei der Auswahl Ihres Gefährtes immer, wie viele Personen zu transportieren sind: nur die Braut, das Brautpaar, das Brautpaar mit Brauteltern oder aber das Brautpaar mit seinen Kindern? Nur so wissen Sie im Vorfeld exakt, wie viel Platz Ihr Gefährt bieten muss.

Mietwagen mit oder ohne Chauffeur?

Nicht jeder hat das Glück, eine Luxuskarosse in der eigenen Garage vorzufinden. Sind Sie der Überzeugung, dass Ihr in die Jahre gekommener Kleinwagen oder die eher nützliche als schicke Familienkutsche nicht zu dem eleganten Rahmen Ihrer Hochzeit passt? Das ist nicht weiter tragisch: Natürlich besteht die Möglichkeit, einen außergewöhnlichen Wagen extra für den großen Tag zu mieten. Die Auswahl ist kolossal: Sie können sich zum Beispiel für ein aktuelles Modell entscheiden, das einfach viel hermacht, oder aber für einen Oldtimer, der das Flair längst vergangener Zeiten ausstrahlt. Abhängig machen können Sie diese Entscheidung unter anderem vom gesamten angestrebten Stil Ihrer Hochzeit: Feiern Sie modern, passt auch eine moderne Limo. Feiern Sie auf sehr romantische Art und Weise oder gar eine Motto-Hochzeit im Stil der Goldenen 20er Jahre oder der Swinging Sixties, ist natürlich ein entsprechender Oldtimer ein echtes Highlight. Bedenken Sie aber immer, dass nicht jedes edle Gefährt ein großes Platzangebot vorweisen kann, und denken Sie diesbezüglich an das möglicherweise voluminöse Kleid der Braut!

Überlegen Sie auch, ob Sie einen Chauffeur benötigen – oft können diese gleich mitgebucht werden. Manchmal kommen Sie an einem Chauffeur aber auch gar nicht vorbei – dies ist zum Beispiel mitunter bei Oldtimern oder anderen außergewöhnlichen Wagen der Fall, welche die Besitzer nicht anderen Fahrern anvertrauen mögen oder können. Dies mag den Bräutigam eventuell enttäuschen (wer träumt nicht davon, einmal ein ganz besonderes Auto zu fahren?), hat aber durchaus auch seine positiven Seiten: Nicht nur, dass das Brautpaar in diesem Fall auch ein oder zwei Gläschen Sekt trinken darf, da sie nicht mehr fahren müssen, gemeinsam auf der Rückbank zu sitzen, ist auch eleganter und der aufgeregten Stimmung sicherlich angemessener.

Chauffeur - Hochzeitsauto

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Erwägen Sie zudem, wie lange Sie die Edelkarosse und ggf. einen Chauffeur wirklich benötigen und welche Fahrten Sie zurücklegen möchten. Soll lediglich die Braut abgeholt und zur Kirche gefahren werden oder soll der Wagen auch danach noch zur Verfügung stehen, um das Paar zur Fest-Location und vielleicht sogar zu später Stunde ins Hotel oder nach Hause zu bringen? Diese Entscheidung kann sich durchaus auch auf den Mietpreis auswirken, da manche Gefährte mitunter stundenweise vermietet werden, der Chauffeur ggf. auch für lange Wartezeiten zu bezahlen ist und die zurückzulegende Entfernung bei der Preisgestaltung Berücksichtigung finden könnte. Verschaffen Sie sich also am besten zunächst einen Überblick über Ihren Bedarf, damit Sie ein unverbindliches Angebot eines Anbieters einholen können. Lassen Sie sich damit nicht zu viel Zeit: Insbesondere besondere Wagen sind in der Hochzeitssaison mitunter stark gefragt!

Spartipp: Wenn Onkel, Bruder oder ein Freund Chauffeur spielen

Keine Frage: Ein besonderes Auto inklusive Chauffeur zu mieten, kann ganz schön kostspielig sein. Wenn Sie dieses Geld lieber für die eigentliche Feier investieren möchten, ist dies durchaus verständlich. Möglicherweise findet sich im Verwandten- oder Freundeskreis aber eine Person, die von Hause aus einen eleganten Wagen fährt und sich Ihnen zuliebe auch gleich noch als Chauffeur betätigen würde. Es muss schließlich nicht immer gleich der einzigartige Oldtimer oder die Strech-Limo sein. Achten Sie aber darauf, dass nicht nur das Auto geeignet ist, sondern auch sein Besitzer und somit der Chauffeur ein Musterbeispiel an Zuverlässigkeit ist. Nur so vermeiden Sie Verspätungen an Ihrem großen Tag und Zwist. Haben Sie einen zuverlässigen Freiwilligen mit schickem Wagen im Kreise Ihrer Verwandten und Freunde gefunden, besprechen Sie mit diesem unbedingt den Tagesablauf und die einzelnen Fahrten, die anstehen: So kann sich Ihr Fahrer schon im Vorfeld eine Route überlegen und sich auf seine Aufgaben einstellen, sodass Verspätungen am Hochzeitstag hoffentlich ausbleiben. Bewusst sollte dem Fahrer zudem sein, dass er so lange nicht mit Sekt oder anderen alkoholischen Getränken anstoßen kann, wie er noch einzelne Wegstrecken zurücklegen muss.

Und noch ein Tipp für Freunde und Verwandte des Paares, die noch nach einer außergewöhnlichen Geschenkidee suchen: Wissen Sie, dass das Hochzeitspaar keinen Hochzeitswagen gebucht hat, sich insgeheim aber einen wünscht, können Sie das Paar mit einem entsprechenden Gefährt in Erstaunen versetzen. Richtig gut glückt diese Überraschung natürlich, wenn das Paar schon einen Freund mit einem „normalen“ Wagen als Chauffeur eingespannt hat. Spielt dieser mit und lässt das Paar in dem Glauben, dass alles wie geplant abläuft, steht dann aber plötzlich ein schicker Oldtimer oder ein anderer toller Hochzeitswagen vor der Tür, wird das Paar zu recht große Augen machen!

Für Romantische: Die Kutsche

Der eine träumt davon, der nächste findet das Ganze einfach eine Spur zu kitschig: Die Rede ist hier von einer Fahrt in einer Hochzeitskutsche. Auffällig und etwas Besonderes ist dieses Gefährt auf jeden Fall. Auch bei der Anmietung einer Kutsche – hier sicherlich auf jeden Fall mit Fahrer – gilt es, einiges zu bedenken. Gibt es in Ihrer Region überhaupt entsprechende Anbieter? Sind die geplanten Strecken in einer angemessenen Zeit mit einer Kutsche zurückzulegen oder schmeißt die langsame Kutschfahrt Ihren gesamten Zeitplan über den Haufen? Wie sieht es mit einem Wetterschutz aus, für den Fall, dass es an Ihrem Hochzeitstag regnen sollte? Um in Hinblick auf die Wetterfrage auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich im Zweifelsfall die Anmietung einer geschlossenen Kutsche. Dass eine Kutschfahrt allerdings einiges an Zeit kosten kann, können Sie bei einer entsprechenden Entfernung zwischen zum Beispiel Kirche und Fest-Lokalität nicht verhindern. Nicht selten scheidet eine Kutschfahrt bei zu großen Entfernungen auch im Vorhinein aus.

Chauffeur - Kutsche

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Hat sich die Braut oder – (etwas ungewöhnlicher) – der Bräutigam eine Kutschfahrt sehr gewünscht, könnte es zumindest ein kleiner Trost sein, diese in einem anderen Kontext nachzuholen. Vielleicht zeigt sich der Partner ja in den Flitterwochen spendabel und unternimmt mit seinem Schatz eine Kutschfahrt ohne Termindruck! Und noch ein dezenter Hinweis: Es gab schon pferdevernarrte Bräute, die sich – sicherlich eher im ländlicheren Gebiet – auf dem Rücken eines Rosses zum Standesamt oder zur Kirche haben tragen lassen. Der Vorteil: Für den großen Auftritt genügt es, wenn die Braut die letzten paar Meter auf diese Weise zurücklegt. Das Ganze ist mit einem Hochzeitskleid und in Anbetracht dessen, dass das Pferd nach der Ankunft versorgt werden muss, zwar eine Herausforderung, für passionierte Reiterinnen mit entsprechendem Freundeskreis aber sicherlich eine lösbare.

Alternative Fortbewegungsmittel mit Spaßfaktor

Individualität ist auch bei Hochzeiten großzuschreiben! Richtig toll ist es daher, wenn das Hochzeitsgefährt so richtig gut zu dem Paar passt. Scheiden Oldtimer, Limousine und Kutsche bei Ihnen aus diesem Grunde eher aus, gilt es, kreativ zu werden. Vielleicht lässt sich aus Ihren Hobbys und denen Ihres Partners eine zündende Idee gewinnen: Es wurden schon Hochzeitspaare auf Motorrädern, Traktoren oder auf anderen eher außergewöhnlichen Gefährten gesichtet. Ein solcher Auftritt ist vielleicht nicht ganz so elegant, allerdings sicherlich ein grandioser Spaß für Sie und Ihre Gäste!

Etwas verrückt, aber warum nicht: Hundeschlittenfahrer könnten in der sommerlichen Hochzeitssaison einen Hundewagen nutzen, um sich die letzten paar Meter zur Fest-Location fahren zu lassen, passionierte Radler schrecken eventuell nicht vor ihrem heiß geliebten Drahtesel – passenderweise vielleicht zum Anlass der Hochzeit in Form eines Tandems – zurück. Eine außergewöhnliche Idee für die Ankunft der Braut oder des Brautpaares könnte auch anhand der Location auszumachen sein: Sind Sie zum Beispiel passionierter Hobbyflieger und feiern Sie im Club-Heim Ihres Vereins, ist es eventuell auch möglich, mit einem kleinen Sportflugzeug auf der angrenzenden Landebahn zu landen, an deren Rand schon alle Gäste warten. Dies alles erfordert natürlich vielfältige Vorbereitungen und Absprachen – der Effekt einer außergewöhnlichen Ankunft der Braut oder des Brautpaares ist es aber sicherlich wert! Viel Spaß beim Entwickeln weiterer Ideen!

Brautstrauss
Brautstrauß aus Rosen liegt auf der Straße

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Eine Hochzeit ohne Blumenschmuck ist nahezu undenkbar, weshalb sich der Beitrag zum Buchstaben „B“ in unserem Hochzeits-ABC unbedingt mit dem Brautstrauß und dem Blumenschmuck für Hochzeiten beschäftigen muss. Aber warum sind Blumen auf einer Hochzeit überhaupt so wichtig? Vermutlich verbinden viele von uns mit Blumen Festlichkeit und Lebensfreude, sodass die duften kleinen Glücksspender auch am schönsten Tag eines Paares nicht fehlen dürfen.

Den perfekten Brautstrauß und eine tolle Blumendeko zu finden und ansprechend zu präsentieren, ist allerdings auch eine Herausforderung: Die Auswahl ist einfach riesig und Blumen sind sorgfältig zu behandeln, damit sie ihre Strahlkraft nicht verlieren. Daher finden Sie im Folgenden ein paar Tipps zur Auswahl und zum Handling des Brautstraußes und der übrigen Blumendeko. Zudem gehen wir den Fragen nach, welche Alternativen es zum klassischen Brautstrauß gibt, was mit ihm nach der Hochzeit geschieht und welche Blumen gerade voll im Trend liegen.

Brautstrauß – Auswahl, Handling und Alternativen

Dem Brautstrauß kommt auf einer Hochzeit eine ganz besondere Bedeutung zu: Schließlich wird er samt Hochzeitspaar auf fast jedem Hochzeitsfoto verewigt. Somit erscheint es sinnvoll, zunächst eine Entscheidung darüber zu treffen, wie der Brautstrauß aussehen soll, und danach an diese Auswahl die übrige Blumendeko anzupassen. So lässt sich ein harmonisches Gesamtbild erzeugen. Dabei stellen sich in Hinblick auf den Brautstrauß zunächst vor allem die folgende Fragen:

  • Welche Blumen dürfen es für den Brautstrauß sein? Haben Sie Lieblingsblumen, geben diese Ihrem Brautstrauß einen sehr persönlichen Touch. Erkundigen Sie sich aber zuvor, ob Ihre Lieblingsblumen zu Ihrer Hochzeit Saison haben und für die Verarbeitung in einem Hochzeitsstrauß geeignet sind. Achten Sie zudem darauf, dass die Blumen für den Brautstrauß auch zu Ihrem Hochzeitskleid passen. Scheiden Ihre bevorzugten Blumen leider aus? Keine Sorge: Ihr Florist wird Ihnen andere, ebenfalls schöne Optionen aufzeigen. Zudem finden Sie weiter unten mehr Infos dazu, welche Blumen für Brautsträuße gerade richtig angesagt sind.
  • Welche Größe erscheint geeignet? Die flinken und geschickten Finger von Floristen zaubern Brautsträuße in unterschiedlichsten Größen und Formen. Versuchen Sie, bei Ihrer Größen- und Formauswahl an das Gesamtbild zu denken, das Sie, Ihr Kleid und der Strauß abgeben werden und setzen Sie dabei auf Harmonie – etwa, indem Sie zu einem ausladenden Kleid auch einen etwas größeren Strauß wählen. Sie können sich aber auch in anderen Fällen von aktuellen Trends inspirieren lassen und somit den Maximen „Mehr ist mehr!“ und „Natürlichkeit ist Trumpf!“ folgen, die sich erstaunlich gut kombinieren lassen!

    Bräutigam mit Blumen

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Tipps zum Handling:

Der Brautstrauß sollte natürlich möglichst am Morgen der Hochzeit abgeholt werden, damit er schön frisch ist. Dies erledigt üblicherweise der Bräutigam. Damit der Brautstrauß den gesamten Tag gut übersteht, stellen Sie ihn am besten zwischendurch in eine Vase mit frischem Wasser. Wichtig ist auch, dass Sie sich im Vorfeld damit beschäftigen, wie Sie den Brautstrauß tragen – zum Beispiel beim Einzug in die Kirche oder beim Fotoshooting. Üblich ist es, den Brautstrauß in Höhe des Bauchnabels vor sich herzutragen. Auf den Hochzeitsfotos lässt sich der Brautstrauß aber natürlich zusätzlich auch auf ganz andere Art und Weise in Szene setzen.

Alternativen: Sie finden klassische Brautsträuße trotz der gebotenen Vielfalt ein wenig langweilig und zu traditionell, möchten aber dennoch ein Accessoire bei sich tragen, das Sie ähnlich wie ein Strauß aus echten Blumen schmückt? Hier kommt Abhilfe! Mittlerweile gibt es Brautsträuße aus unterschiedlichsten Materialien – zum Beispiel kleine Kunstwerke aus Stoff und Schmuckstücken wie Broschen. Sie könnten aber auch in Erwägung ziehen, auf einen Brautstrauß komplett zu verzichten, und stattdessen Blumen als Haarschmuck verwenden – zum Beispiel in Form eines Kranzes oder einer opulenten Blumenkrone.

Was geschieht nach der Hochzeit mit dem Brautstrauß?

Oder sollte die Frage nicht viel besser zunächst lauten „Überlebt mein Brautstrauß die Hochzeitsfeier überhaupt?“ Schließlich ist das Brautstraußwerfen ein beliebter Brauch: Alle unverheirateten Frauen versammeln sich und hoffen, den von der Braut geworfenen Strauß zu fangen. Die Siegreiche soll – so will es das Omen – dann die nächste sein, die heiratet. Das Brautstraußwerfen löst allerdings bei manch einer Braut einen inneren Konflikt aus: Eigentlich würde sie ihren Strauß gerne behalten, um eine weitere Erinnerung an ihren Hochzeitstag zu besitzen. Lösen lässt sich dieser Konflikt, indem der clevere Bräutigam zwei Brautsträuße besorgt: Einen darf die Braut werfen, den anderen für sich bewahren. Aber wie lässt sich ein Hochzeitsstrauß auf lange Sicht konservieren? Hier gibt es unterschiedliche Optionen – zum Beispiel das Einwachsen oder Trocknen. Eine kurze Internetrecherche führt Sie zu entsprechenden Anleitungen und weiteren Alternativen.

Nicht nur die Braut lässt sich mit Blumen schmücken

Tischdeko

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Der Brautstrauß ist besonders wichtig, oftmals aber nicht der einzige Blumenschmuck auf einer Hochzeit. Dies leitet zu der Frage über, was sich alles mit Blumen angesichts einer Hochzeit verschönern lässt. Hier ein kurzer Überblick über die Personen und Gegenstände, denen Blumenschmuck gut stehen könnte:

  • Bräutigam: Der wichtigste Mann am Tag der Hochzeit hat einen besonderen Blumenschmuck verdient: Ein Anstecksträußchen oder eine einzelne Blume am Reverse kommt hier infrage. Selbstverständlich sollte dieser Blumenschmuck gut zu dem Brautstrauß passen, damit das Paar auch in dieser Hinsicht ideal miteinander harmoniert.
  • Kinder: Haben Sie selbst kleinere Kinder oder nehmen kleine Kinder von Freunden und Verwandten an der Hochzeit teil, können diese wunderbar als Blumenkinder fungieren. Hierzu benötigen Sie für jedes Kind ein Körbchen mit Blüten. Kleine Blumenmädchen wären zudem sicherlich sehr stolz, einen Blumenkranz im Haar tragen zu dürfen.
  • Trauzeugin: Eine schöne Geste ist es, auch die Trauzeugin mit einem kleinen Strauß auszurüsten. Dieser darf dem Brautstrauß durchaus ähneln, sollte aber etwas kleiner ausfallen, da schließlich die Braut die Hauptrolle spielt.
  • Tische und Location: Blumen sind auf Hochzeiten natürlich auch als Tischschmuck gerne gesehen. So fühlen sich die Gäste gleich wohl und sehr willkommen. Auch dem übrigen Raum lässt sich mit Blumen eine festliche Aura verleihen – vielleicht setzen Sie dabei auch auf ungewöhnlichere Konstruktionen wie etwa Hängegestecke? Lassen Sie sich am besten durch einen Floristen beraten und fragen Sie bei der ausgewählten Location nach, was erlaubt ist.
  • Stühle des Hochzeitspaares: Nicht nur in der Kirche oder bei der freien Trauung, auch im Festsaal steht dem Hochzeitspaar natürlich ein ganz besonderer Platz zu. Die Rückenlehnen der Stühle lassen sich bei Bedarf ebenfalls hinreißend mit Blumen schmücken.
  • Hochzeitsauto oder Kutsche: Für das Hochzeitsauto oder die Kutsche ist Blumenschmuck mehr oder weniger ein Muss. Wenn Sie das Gefährt mieten müssen, erkundigen Sie sich vorab, ob das Anbringen von eigenem Schmuck gestattet ist oder ob entsprechender Schmuck gleich mitgeliefert werden kann.

Welche Blumen liegen im Trend?

Weiße Rosen

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Wer in der letzten Hochzeitssaison das Vergnügen hatte, einer oder gar mehreren Hochzeiten beizuwohnen, wird sie sicherlich erblickt haben: Ranunkeln, Hortensien, Pfingstrosen und andere Blumen, die zum einen teilweise recht voluminös wirken, zum anderen aber auch einen sehr natürlichen Charme versprühen. Die Tendenz zu mehr Natürlichkeit (manchmal werden sogar Wiesenblumen für den Brautstrauß genutzt) scheint nach wie vor ungebrochen. Die so entstehenden Sträuße wirken sehr liebevoll – als wären sie selbst zusammengestellt worden. Der Chic, der dabei aber auch nicht gänzlich fehlen darf, lässt sich außerdem unterstreichen, indem die gebundenen Stiele zusätzlich mit farblich abgestimmten Bändern, Broschen und Co. geschmückt werden. Insgesamt ist somit mehr Freiheit ins Spiel gekommen und ein Brautstrauß muss nicht mehr unbedingt aus Rosen (obwohl diese nach wie vor natürlich gefragt sind) und anderen sehr edlen Blumen bestehen. Genießen Sie diese Freiheit!

Tipp für alle Nicht-Botaniker:

Nicht jeder kennt die Namen der Blumen, die ihm auf Anhieb gefallen. Um die eigenen Vorlieben kennenzulernen und das Identifizieren von Blumen zu erleichtern, bietet sich folgendes Vorgehen an. Begeben Sie sich zunächst auf die Suche nach Bildern von Blumenschmuck, der Ihnen besonders gut gefällt – zum Beispiel, indem Sie in Hochzeitszeitschriften stöbern. Statten Sie dann mit den ausgesuchten Bildern Ihrem Floristen einen Besuch ab: Dieser kann mit fachkundigem Blick sicherlich sofort feststellen, welche Blumen es im Detail sind, die Ihr Herz berühren. Auf dieser Basis können Sie gemeinsam mit Ihrem Floristen eigenen Blumenschmuck konzipieren – schließlich ist Ihre Individualität zu unterstreichen.