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Mode und Styling

Der Reifrock hat schon einiges an Geschichte hinter sich

Ein Reifrock ermöglicht, den Rock eines Kleides in ganz bestimmter Form von den Beinen fern zu halten und die Optik der Kleidung zu ergänzen. Ursprünglich wurde er in erster Linie dafür geschaffen, das Gewand bei sehr heißen Temperaturen luftiger zu machen. Mit Hilfe eines weiten Reifrocks war es für viele Frauen ebenfalls leichter zu laufen und bei diversen Aktivitäten nicht zu stolpern. Er wurde früher sogar bei Feld- bzw. Gartenarbeiten getragen, bevor er zur neuesten Mode avancierte. Typischerweise besteht ein Reifrock aus einem Unterrock, in den diverse Reifen eingearbeitet sind, die für die ganz bestimmte Form und den Halt sorgen. In diesen Reifen befand sich beispielsweise Holz, Weide, Fischbein, Stahl und ab Mitte des 20. Jahrhunderts auch Nylon. Ein Reifrock hat, abhängig von der jeweiligen Zeitperiode verschiedene Namen. Erstmals wurde er in Spanien in einer glockenförmigen Form aus Korbgeflecht getragen und Verdugado genannt. Im 16. Jahrhundert kam die Mode des Reifrocks nach England und verbreitete sich dann stetig in Westeuropa. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts tauchten Reifröcke auf, die konisch und nur knielang waren. Es folgten sogenannte Paniers, bei denen die Kuppel vorn und hinten kontinuierlich flacher gestaltet wurde bis in den 1740igern kaum tiefer als der eigentliche Körper war, aber dafür doppelt bis viermal so breit. In den 1780igerJahren wurden die Paniers schließlich durch Hüftpolster oder s.g. „Cul de Paris“ ersetzt. Der Reifrock als Krinoline kam erst Mitte des 19. Jahrhunderts in Mode und hatte ein mit Rosshaar verstärktes Gewebe, wodurch man die Anzahl der darunter zu tragenden Stoffröcke auf einen reduzieren konnte. In den 1950er Jahren lebte der Reifrock wieder auf, diesmal allerdings als Petticoat mit vielen Schichten aus Nylon- oder Perlon-Stoffen. Heutzutage wird ein leichtgewichtiger Reifrock beispielsweise noch auf Hochzeiten getragen.

Der Reifrock für die Hochzeit

Ein Brautkleid mit Reifrock ist sehr voluminös und wirkt daher extravagant und zugleich elegant. Falls Sie also eine auffallende Erscheinung darbieten wollen, ist dies der Look für Sie. Es gibt dabei bei einem Reifrock mehrere Größen und heutzutage meist zwei Stile. Einmal den Reifrock mit einem vergleichsweise steifen Reifengestell, dass dem Rock des Kleides eine Art A-Form verleiht. Dieser Stil ist allerdings bei Hochzeiten weniger beliebt, weil er recht unbequem ist. Lieber sollte man sich lieber für einen Petticoat entscheiden, der weitaus lockerer aussieht und auch problemloser zu tragen ist. Dieser „Reifrock“ besteht statt aus Reifen, aus mehreren Schichten Tüll, die Ihrem Kleid die gewünschte Fülle verleihen. Aufgrund der vielen Schichten kann man zudem individuell festlegen, wie viel Volumen der Rock haben soll. Für die Konzeption eines Reifrockes gilt es als allererstes den Saumumfang des Kleides festzustellen. Eine Schneiderin ist dabei mit Sicherheit hilfreich. Bei einem A-Linien Kleid, dass bereits einen schmalen Reifrock beinhaltet, ist es möglich, ein bis zwei Schichten Tüll, in Anpassung an die Saumbreite, hinzufügen. Falls man sich noch ein wenig mehr Fülle wünscht, könnte man bereits an der Hüfte Tüll anbringen, der dann bis zum Boden fällt. Volle Unterröcke dienen dazu den unteren Teil Ihres Kleids zu betonen und die Form graduell nach unten hin zu weiten. Diese Art könnten Sie bei einem Brautkleid im Stil Prinzessin oder Ballkleid auswählen. Für diejenigen, die Ihr Kleid ganz besonders hervorheben möchten, gibt es ebenfalls einen Reifrock, der bereits ab der Taille beginnt und sich dann weiter ausbreitet. Sie sind also bei Breite und Form sehr frei und können sich für den Stil entscheiden, der für Sie persönlich am besten passt.

Tipps beim Tragen eines Reifrocks

Wer einen Reifrock trägt, wird sich gleich ganz ungewohnt fühlen. Schließlich läuft, sitzt und steht man damit anders als im Alltag. Deshalb ein paar Tipps im Voraus. Testen Sie, ob die Braut mit Ihrem voluminösen Kleid überhaupt in das Hochzeitsauto passt oder ob man doch lieber ein anderes Fahrzeug in Erwägung ziehen sollte, bei dem es keine Probleme gibt. Ein bisschen Übung beim Laufen und Tanzen schadet auch nie, da man schließlich zumindest den Hochzeitstanz vor den Gästen absolvieren muss. Den richtigen Stuhl zu finden, auf dem Sie elegant sitzen können, kann auch ein paar Anläufe benötigen. Probieren geht über Studieren und deshalb werden Sie mit Sicherheit auch noch die richtige Sitzgelegenheit für den Abend finden. Mit Übung und im Voraus überlegten Situationen, können Sie den Reifrock in jedem Fall rocken und Ihrer Hochzeit den passenden Kick verleihen.
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