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Hochzeitsfeier und Hochzeitsvorbereitungen

Die Homoehe - eine gleichgeschlechtliche Ehe

Die Homoehe, oder auch gleichgeschlechtliche Ehe genannt, ist eine Verbindung zwischen zwei Frauen oder zwei Männern, die sich für ein gemeinsames Leben mit allen Rechten und Pflichten entschieden haben. Doch nicht in allen Ländern ist die Homo-Ehe erlaubt und auch die Rechte, die beide Partner nach der Eheschließung haben, unterscheiden sich von Land zu Land. Unterschiede gibt es hier zum Beispiel in den Bereichen Erbrecht, Adoption und Steuerrecht, aber auch in zahlreichen anderen Lebensbereichen. Die Paare selbst erwarten sich von der Homoehe oft, gesellschaftlich als Paar anerkennt und nicht mehr diskriminiert zu werden. Zudem wollen sie die gleichen Rechte haben wie nicht gleichgeschlechtliche Paare.

Die Homoehe in Deutschland

Auch in Deutschland möchten viele gleichgeschlechtliche Paare eine lebenslange Verbindung in Form einer Ehe eingehen, bisher bleibt ihnen dieser Wunsch allerdings verwehrt. Die Alternative ist hier die sogenannte eingetragene Partnerschaft, die ähnliche Eigenschaften wie eine normale Ehe hat. Zwar wünschen sich schon lange viele Menschen in Deutschland die Einführung der Homoehe, durchgesetzt wurde diese aber bisher nicht. Eine Hochzeit zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Partnern ist also nicht möglich. In der eingetragenen Lebenspartnerschaft können beide Partner den gleichen Namen annehmen und gegenseitige Vereinbarungen treffen für die Versorgung nach der Ehe oder wenn einer der Partner verstirbt. Beim Steuerrecht wurden gleichgeschlechtliche Paare ein Deutschland allerdings lange benachteiligt. Besteuert wurden beide in der Regel in der Steuerklasse 1 oder in der Klasse 2 für Alleinerziehende. Und auch beim Thema Adoption sind Paare in einer eingetragenen Partnerschaft klar im Nachteil, denn es dürfen nur die leiblichen Kinder des Partners adoptiert werden. Zusammen dürfen diese Paare kein Kind adoptieren.

Homoehe: Wie sieht nach der Eheschließung die Steuerklasse aus?

In der Homoehe bzw. eingetragenen Partnerschaft gab es steuerlich gesehen lange Zeit nur Nachteile, denn das sogenannte Ehegattensplitting war nicht möglich. Offiziell galten Partner in einer Homoehe als Singles, die in der höchsten oder zweithöchsten Steuerklasse eingestuft werden, obwohl sie eine lebenslange Verbindung ähnlich der Ehe eingegangen sind. Viele gleichgeschlechtliche Paare fühlen sich durch die Regelungen stark benachteiligt, einige rechtliche Klagen wurden zu diesem Thema schon erfolgreich geführt. Erst nach erfolgreicher Klage durften diese Paare das Ehegattensplitting bei der Steuererklärung anwenden. Seit dem Jahr 2013 profitieren auch offiziell schwule und lesbische Paare vom Ehegattensplitting. Für welche Steuerklasse sich dabei beide Partner entscheiden, hängt wie bei anderen Ehepaaren von verschiedenen Faktoren ab. Verdienen beide ungefähr das Gleiche, ist ein Wechsel der Steuerklasse nicht zu empfehlen. Verdient aber einer der beiden deutlich mehr als der andere, sollte man die Kombination der Steuerklasse 3 für den Besserverdienenden und die Steuerklasse 5 für denjenigen, der weniger verdient, wählen. Ob sich das Ehegattensplitting im Einzelfall wirklich lohnt, kann man sich auch von einem Steuerberater genau ausrechnen lassen.

Pro und Contra einer Homoehe

Was spricht eigentlich gegen die Homoehe? Nichts könnt man meinen, schließlich dürfen zwei Menschen sich ganz gleich welchen Geschlechts frei entscheiden, den Rest des Lebens gemeinsam zu verbringen. Beide Partner möchten füreinander einstehen und die gleichen Rechte wie andere Paare haben, zum Beispiel ein Kind adoptieren. Viele Menschen empfinden das aber leider immer noch als nicht normal und auch die katholische Kirche sträubt sich gegen den Gedanken der Homoehe. In Irland zum Beispiel ist die Homoehe erlaubt, mit allen Rechten und Pflichten wie eine „normale Ehe“ sie hat. Eine richtige Familie kann schließlich auch ganz bunt, patchworkmäßig oder eben unter gleichgeschlechtlichen Partnern völlig normal und von viel Liebe und Vertrauen geprägt sein. Für seine Liebe soll sich letztendlich auch niemand schämen müssen. Und jeder sollte das Recht haben, mit dem Partner seiner Wahl sein ganzes Leben zu verbringen, eine Familie zu gründen und sich gegenseitig gegen Tod und Scheidung abzusichern.
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