Die Hochzeit – ein ganz besonderer Tag im Leben
Da die Hochzeit zum schönsten Tag im Leben zählt, muss sie sorgfältig geplant und organisiert werden. Für jede Braut ist es wichtig, dass alles glatt läuft und die Feier perfekt ist. Vom Hochzeitskleid, über die Dekoration bis hin zum Essen sollte alles stimmen.
In unserer Rubrik „Hochzeit“ bekommen Sie sowohl als Braut als auch als Bräutigam diverse nützliche Informationen und Vorschläge. Neben verschiedenen Ratschlägen und Beispielen, wie man eine Hochzeit gestalten kann, haben wir auch zahlreiche Tipps für die Trauzeugin. Das Hochzeits-ABC liefert Ihnen viele interessante Fakten die Sie über eine Hochzeit, als Brautpaar aber auch als Gast, wissen sollten.

Die Sitzordnung für eine Hochzeit durchdenken und planen - Artikel öffnen
Festliche Tischdekoration

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Es ist eine Detailfrage, die allerdings einiges zum Erfolg einer wunderbaren Hochzeitsfeier beitragen kann: Wie sollen die Gäste im Festsaal platziert werden? Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich von Ihren eigenen Vorlieben und dem ab, was Sie erreichen möchten. Doch über die eigenen Präferenzen und Ziele muss man sich auch erst einmal klar werden. Informieren Sie sich also in diesem Artikel darüber, was überhaupt für eine ausgeklügelte Sitzordnung auf einer Hochzeit spricht, welche klassischen und spielerischen Varianten es gibt, wie Sie Fauxpas vermeiden und Ihre Gäste gekonnt auf die Sitzordnung bei einer Hochzeit aufmerksam machen!

Was spricht für, was gegen eine Sitzordnung auf der Hochzeit?

Kaum sind die Hochzeitskarten verschickt, schon muss man sich Gedanken über eine Sitzordnung machen. Vielleicht sind Sie sich noch unsicher, ob Sie überhaupt eine Sitzordnung auf Ihrer Hochzeit vorgeben möchten? Bei der Entscheidungsfindung könnte es Ihnen helfen, einen Blick auf die Vor- und Nachteile einer Sitzordnung zu werfen. Zu den Vorteilen zählt vor allem, dass eine Sitzordnung Ihnen die Chance bietet, auf vieles Einfluss zu nehmen: Platzieren Sie etwa Gäste an einem gemeinsamen Tisch, die gut zueinanderpassen, langweilt sich sicherlich niemand während des Essens und es gibt viel Gesprächsstoff. Ergo kann eine Sitzordnung auf einer Hochzeit auch verhindern, dass Leute in unmittelbarer Nähe zueinander sitzen müssen, die sich nicht ganz grün sind.

Zudem könnte die Sitzordnung auch die Organisation des Festes erleichtern und diesem einen noch persönlicheren Touch verleihen. Bei einem Hochzeitsmenü am Tisch etwa könnten die Kellner vorab informiert werden, an welchen Plätzen Vegetarier oder Veganer sitzen, und so gleich ohne viel Suchen und Fragen die passenden Gerichte bringen. Setzt sich einfach jeder dorthin, wo er möchte, wird dies schon schwieriger. Für den persönlichen Touch kann eine Sitzordnung sorgen, indem Sie die Gastgeschenke an den Plätzen der Gäste bereits mit deren Namen verzieren. Wer freut sich nicht, wenn er seinen Namen liest und damit herzlich an seinem Platz begrüßt wird?

Gegen eine Sitzordnung auf einer Hochzeit spricht im Grunde nur eines: Manch ein Gast könnte sich von ihr etwas eingeschränkt fühlen und die vorgegebene Platzverteilung eventuell als etwas spießig oder nicht in seinem Sinne empfinden. Da bei einer Hochzeitsfeier nach dem Essen in der Regel allerdings Bewegung in die Gästeschar kommt, wird es zumindest sicherlich dann Gelegenheiten geben, sich auch einmal an einen anderen Tisch zu setzen und so mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.

Hochzeitstisch

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Klassische Sitzordnungen auf der Hochzeit

Je nach den räumlichen Gegebenheiten werden Sie eine Sitzordnung für einzelne Tische oder aber für eine wie auch immer geartete zusammenhängende Festtafel erstellen müssen. Die folgenden Ausführungen beziehen sich lediglich auf einzelne Tische, sie können in abgewandelter Form aber natürlich auch auf die Sitzordnung für eine lange Tafel übertragen werden.

Traditionen bei der Sitzordnung für eine Hochzeit betreffen vor allem den Tisch, an dem Braut und Bräutigam Platz nehmen werden. Es ist unter anderem üblich, dass an diesem Tisch auch die Eltern und die Großeltern beider Partner sitzen. Auch andere nahestehende Personen wie die Trauzeugen können bei der klassischen Variante einen Platz am Brauttisch einnehmen. Wie die einzelnen Personen konkret am Brauttisch sitzen, kann sich unterscheiden: Mitunter sitzen die Trauzeugen neben dem Brautpaar oder aber die Eltern. Letztere Variante ist wohl der wirkliche Klassiker, bei dem zudem zu beachten ist, dass neben der Braut der Vater des Bräutigams und neben dem Bräutigam die Mutter der Braut sitzt.

An den übrigen Tischen lässt sich eine Sitzordnung ebenfalls klassisch angehen: eventuell, indem an einem Tisch Verwandte sitzen, am nächsten Freunde der Braut, am übernächsten Freunde des Bräutigams usw. Dabei werden aber klassischerweise natürlich keine Pärchen getrennt. Vergessen Sie nicht, dass Sie die beschriebenen Traditionen natürlich nicht zwingend umsetzen müssen. Sie als Brautpaar können natürlich selbst entscheiden, ob Sie nicht für etwas mehr Abwechslung sorgen – etwa mit der spielerischen Variante, die Sie im Folgenden kennenlernen.

Spielerisch die Sitzordnung für die Hochzeit aufpeppen

Spielerisch darf es bei einer Sitzordnung auf einer Hochzeit vor allem dann zugehen, wenn es um die Gäste geht, die nicht am Brauttisch sitzen werden. Das Brautpaar selbst sollte schließlich immer den Mittelpunkt einnehmen und mit seinen Liebsten an einem Tisch sitzen. Platzieren Sie die übrigen Gäste so, dass ebenfalls nur solche Personen zusammensitzen, die miteinander verwandt sind oder die sich einfach so schon gut kennen, durchmischt sich die Gästeschar allerdings leider nicht sehr gut und es besteht die Gefahr, dass jedes Grüppchen unter sich bleibt. Um dies zu umgehen, könnten Sie die Sitzordnung auf Ihrer Hochzeit folgendermaßen umgestalten: Denken Sie sich für jeden Tisch ein Thema aus, das auf einer Gemeinsamkeit der Gäste beruht, die dort platziert werden. Setzen Sie zum Beispiel an einen Tisch Tierfreunde, an einen anderen Sportbegeisterte oder Eltern mit Babys im ersten Jahr, und so weiter und so fort. Die Gäste kennen sich eventuell noch gar nicht und müssen dann im Laufe des Abends herausfinden, was sie verbindet. So gibt es von vornherein eine Menge ungewöhnlichen Gesprächsstoff an jedem Tisch. Da es allerdings recht kompliziert sein kann, diese Sitzordnung auf einer Hochzeit umzusetzen, sollten Sie sich auch kompromissbereit zeigen: Pärchen sollten auch bei dieser Sitzordnung nicht getrennt werden und so sollten Sie eventuell die Gäste darüber informieren, dass die gesuchte Gemeinsamkeit möglicherweise nur einen des Duos betrifft. Mitraten muss und kann aber natürlich jeder!

Hochzeitsgäste

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Fauxpas beim Erstellen der Sitzordnung vermeiden

Natürlich lassen sich auch bei der Planung einer Sitzordnung für eine Hochzeit eine Menge Fehler begehen, welche im schlimmsten Fall die gute Stimmung auf der Feier gefährden. Wie Sie drei sehr wesentliche Fehler vermeiden, erfahren Sie jetzt:

  • Keine Gäste benachteiligen: Auf mancher Hochzeit gibt es Gäste, die es noch gerade so auf die Gästeliste geschafft haben. Das Brautpaar hat vielleicht nicht allzu viel mit diesen Gästen zu tun, wollte aber dennoch an seinem großen Tag nicht auf sie verzichten. Lassen Sie solche Gäste auf keinen Fall durch die Sitzordnung auf der Hochzeit spüren, dass sie nicht zu Ihren Lieblingsgästen zählen – richten Sie etwa keinen Tisch mit Gästen ein, die beim Planen der Sitzordnung irgendwie übrig geblieben sind. Integrieren Sie diese Gäste hingegen am besten an den übrigen Tischen, sodass kein offensichtlich erkennbarer Katzentisch entsteht.
  • Gäste ohne Begleitung integrieren: Auch Gäste ohne Begleitung – seien sie nun Singles oder nicht – sind mitunter schwer in die Sitzordnung auf einer Hochzeit zu integrieren. Begehen Sie hier ebenfalls nicht den Fehler, einen „Restetisch“ einzuplanen: Die Gäste, die hier Platz nehmen müssen, könnten sich gebrandmarkt fühlen. Setzen Sie auch hier besser auf eine gute Verteilung auf die übrigen Tische – am besten, indem Sie jeweils ein paar Personen ohne Begleitung an die übrigen Tische mit Pärchen setzen. So fühlt sich niemand total verloren.
  • Abneigungen kennen: Machen Sie sich schlau, welche Abneigungen Ihre Gäste aufweisen! Ältere Leute beispielsweise sollten natürlich nicht unbedingt an einer zugigen oder besonders lauten Stelle des Saales sitzen. Überlegen Sie zudem, welche Gäste sich nicht grün sein könnten, und platzieren Sie nicht unbedingt den begeisterten Vegetarier neben dem Metzger, nicht den Ex-Mann Ihrer Tante neben deren neuem Lover und nicht den Freund, der mit Kindern nichts anfangen kann, inmitten von Kids.

Wie auf die Sitzordnung bei der Hochzeit aufmerksam machen?

Schön ist es, wenn an jedem Platz liebevoll gestaltete Platzkärtchen mit den Namen der Gäste auf selbige warten. Eventuell stellen Sie sogar ein kleines Gastgeschenk dazu? Da es auf mancher Hochzeit allerdings sehr viele Plätze gibt, ist es mitunter etwas mühsam, wenn die Gäste ihren Platz selbst finden und in diesem Zuge von Tisch zu Tisch wandern und die vielen Namensschildchen studieren müssen. Informieren Sie über die Sitzordnung auf Ihrer Hochzeit also am besten auch vor dem Saal – etwa mit einem Plakat, auf dem alle Tische und Namen verzeichnet sind. So wissen die Gäste beim Betreten des Saales zumindest schon einmal, in welche Richtung sie sich halten müssen, um ihren Platz zu finden. Wer es lieber etwas kreativer mag, kann natürlich aus der Platzsuche auch ein Spiel machen. Dies hat zudem den Vorteil, dass sich die Gäste ein wenig die Zeit vertreiben können, während das Brautpaar noch mit anderen Dingen beschäftigt ist.

 

Polterabend: Getöse und Scherben als Glücksboten - Artikel öffnen
Zerbrochene Tasse

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Manchmal scheint es so, als sei der Polterabend in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen. Manches Paar feiert vor der Hochzeit lieber getrennt voneinander einen ausgelassenen Junggesellen- und einen ebenso lustigen Junggesellinnenabschied. Dennoch gehört der Polterabend noch lange nicht zum alten Eisen. Der gute alte Polterabend ist nämlich durchaus eine Feier, die sehr viel zu bieten hat und die sich mit etwas Geschick auch ganz leicht an modere Vorstellungen anpassen lässt. Neugierig geworden? In diesem Artikel erfahren Sie viel zum Polterabend und seiner Organisation.

Herz aus Scherben

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Eigenarten und Vorteile des Polterabends

Der Name Polterabend kommt natürlich nicht von ungefähr: Die Gäste bringen zu diesem Fest altes Porzellan mit, das alleine dazu bestimmt ist, zerschmettert zu werden. Scherben bringen bekanntlich Glück und das laute Gepolter vertreibt böse Geister. Für das Brautpaar, welches das Fest ausrichtet, bedeutet das bunte Treiben aber noch mehr: Sie geraten am Polterabend ganz schon ins Schwitzen, müssen sie doch die ganzen Scherben zusammenkehren und entsorgen. Den Gästen wiederum bereitet genau diese Mühe, die sich die Brautleute machen müssen, Vergnügen: Anderen beim Arbeiten zuzusehen, während man selbst gegen die gute Kinderstube verstößt und Geschirr zerschmeißt, ist doch mal etwas anderes! Aber Vorsicht liebe Gäste: Natürlich sollte trotz des Brauches, altes Geschirr zu zerschmettern, auch bei einem Polterabend alles im Rahmen bleiben. Ansonsten sind Braut und Bräutigam eventuell später nicht mehr so glücklich, wie sie es eigentlich sein sollten! Dank des spendierfreudigen Brautpaares, das Getränke und Snacks für seine Gäste bereithält, wandelt sich das Fest früher oder später aber ohnehin in der Regel zu einer normalen Party, bei der viel geredet und eventuell auch getanzt und nicht den gesamten Abend über gepoltert wird.

Vergleicht man den Polterabend mit einem Junggesellenabschied (JGA), fällt natürlich sofort auf, dass es beim Polterabend keine Trennung nach Geschlechtern gibt: Sie als Braut und Bräutigam können mit Freunden, Freundinnen, Nachbarn und der gesamten Verwandtschaft gemeinsam feiern. Dieses Merkmal kann insbesondere für Paare, die ohnehin dazu neigen, am liebsten alles gemeinsam mit dem Partner zu erleben, ein klarer Vorteil sein. Zudem ist ein JGA häufig an eine etwas jüngere Zielgruppe gerichtet, die richtig Party – vielleicht auch in Diskotheken – machen möchte. Auf einem Polterabend hingegen sind auch Tanten und Onkels, Oma und Opa und mitunter auch Kinder, die natürlich Abstand zum kaputten Geschirr halten sollten, gerne gesehen. So ist der Polterabend ein Fest, das für die ganze Familie geeignet sein kann.

Wann sollte der Polterabend stattfinden?

Der alten Tradition zu folgen und den Polterabend am Vorabend der Hochzeit zu veranstalten, ist wohl nur etwas für die Brautpaare, die wirklich hart im Nehmen sind. Ein Polterabend könnte sich durchaus – je nach Feierlaune der Gäste – in die Länge ziehen und somit den notwendigen Schlaf vor dem großen Tag auf ein unerträgliches Minimum reduzieren. Vernünftiger erscheint es da, den Polterabend bereits ein paar Wochen vor der Hochzeit abzuhalten: So haben Sie als Brautpaar mehr Spaß an der Feier und vor allem mehr Zeit und Muse, den Scherbenhaufen zu entsorgen. Neigen Sie trotz allem eher zu dem traditionellen Termin am Vorabend der Hochzeit, sollten Sie sich zumindest eine Deadline setzen, zu der Sie sich von der Feier verabschieden und Ihren wohlverdienten Schlaf antreten. In diesem Fall ist es praktisch, wenn Sie auf Verwandte und Freunde zählen können, welche den Polterabend bis zum Ende begleiten.

Der Polterabend als legeres Fest

Während der Dresscode sich bei einer Hochzeit in aller Regel als sehr chic auszeichnet, ist beim Polterabend eher ein legerer Stil angesagt. Dies gilt gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen wird niemand auf einem Polterabend in Anzug oder Abendkleid erscheinen, zum anderen ist oft auch die Bewirtung eher einfach. Letzteres bedeutet aber natürlich nicht, dass Gäste auf einem Polterabend hungern oder sich nur mit Knabbergebäck zufriedengeben müssen. Es darf zum Beispiel gerne gegrillt oder auf Partyklassiker wie kalte Platten, Salate, Fingerfood und Co. zurückgegriffen werden. Möchten Sie es sich als Brautpaar besonders einfach machen, können Sie für den Polterabend auch auf ein Catering ausweichen. Ist Ihnen das zu kostspielig, benötigen Sie aber Unterstützung bei der Vorbereitung, fragen Sie einfach ein paar besonders enge Freunde, ob diese einzelne Salate und Ähnliches mitbringen könnten. Ihrer Bitte wird sicherlich entsprochen, sodass schnell ein ansehnliches Partybuffet zusammenkommen sollte.

Freunde im Garten

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Polterabend mit modernem Touch

Vielleicht wird der Polterabend scheinbar nicht mehr so oft wie früher gefeiert, da er an Hauspartys in Garagen und Partykellern erinnert, die inklusive Käse-Igel manchmal einen doch etwas spießigen Eindruck hinterlassen. Ein Polterabend kann aber durchaus auch moderne Züge annehmen: Aufpeppen lässt er sich zum Beispiel, wenn man ihn als Gartenparty zelebriert, bei der hübsche Dekorationen wie Lampions und Blumen ihren Einsatz finden. Oder indem man neben dem Poltern ein kleines weiteres Highlight einplant – etwa den Auftritt einer Band oder das abendliche Entzünden eines Lagerfeuers, falls dies am Ort des Geschehens gestattet ist. Dass man mit einem Polterabend altbacken wirkt, müssen Sie nicht befürchten: Es kommt ganz darauf an, was Sie aus diesem besonderen Ereignis machen! Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und wandeln Sie das traditionelle Konzept je nach Lust und Laune ab!

Zum Polterabend einladen?

Vor allem früher war es eigentlich nicht nötig, zu einem Polterabend offiziell einzuladen: Die Familie wusste ohnehin Bescheid, und dass es etwas zu feiern gibt, hat sich auch schnell in der Nachbarschaft und im Freundeskreis herumgesprochen. Heutzutage wohnen aber vielleicht nicht mehr alle Personen, die Sie gerne auf Ihrem Polterabend begrüßen würden, in unmittelbarer Nähe. Und überhaupt hat heute fast jeder ständig Termine. Vor diesem Hintergrund kann es also schon angebracht sein, das Einladen der Gäste organisiert anzugehen. Informieren Sie Ihre Gäste am besten schon ein paar Wochen vor dem Polterabend über den Termin, den Sie gewählt haben: So stehen die Chancen gut, dass möglichst viele Personen auch wirklich auf die Einladungen zusagen und nicht bereits verhindert sind. Zudem haben Sie so einen besseren Überblick darüber, wie viele Gäste wirklich kommen, was alle weiteren Vorbereitungen ungemein erleichtert. Bleibt uns nur noch, Ihnen viele fröhliche Gäste und Ihnen allen zusammen viel Spaß auf dem Polterabend zu wünschen!

Gesellschaft vor einer Hochzeitslocation
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Eine standesamtliche Trauung kann beides sein: ein eher formaler bürokratischer Akt, aber auch eine Zeremonie, die zu Tränen rührt. In welche dieser doch sehr unterschiedlichen Richtungen sich eine standesamtliche Trauung entwickelt, hängt von mindestens zwei Faktoren ab: zum einen von dem Stil, der am jeweiligen Standesamt gepflegt wird, zum anderen vom Paar selbst, das mitunter durchaus etwas Einfluss auf die Gestaltung der standesamtlichen Trauung nehmen kann. Was Sie selbst tun können, um Ihre Trauung zu einem Ereignis mit Gänsehautfeeling zu machen, erfahren Sie in diesem kleinen Artikel.

Hochzeit in der Natur

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Welchen Stil pflegt Ihr Standesamt?

Möchten Sie, dass Ihre standesamtliche Trauung zu einem ganz besonderen Ereignis wird, erkundigen Sie sich in einem ersten Schritt vielleicht im Freundes- und Verwandtenkreis darüber, wie bisherige Trauungen an Ihrem zuständigen Standesamt gestaltet wurden. Auch bei der Anmeldung der Eheschließung können Sie in Erfahrung bringen, ob die Standesbeamten sich bereit zeigen, die Trauung individuell auszurichten. Heutzutage ist diese Bereitschaft an vielen Standesämtern durchaus vorhanden und Paare können ein Vorgespräch mit dem Standesbeamten führen oder ihn anderweitig briefen, sodass dieser unter anderem eine individuell ausgerichtete Rede entwerfen kann.

Es mag aber auch das eine oder andere Amt geben, das es dem Brautpaar nicht ermöglicht, Einfluss auf die standesamtliche Trauung zu nehmen. In einem solchen Fall haben Sie noch eine andere Option: Sie könnten erwägen, die Eheschließung durch ein anderes Standesamt als durch das an Ihrem Wohnort vornehmen zu lassen. Bei der Auswahl eines anderen Amtes legen Sie dann natürlich idealerweise Wert darauf, dass hier ein anderer, etwas romantischerer Wind auf den Amtsfluren weht. Sollten Sie sich für den Wechsel entscheiden, müssen Sie zwar ein paar bürokratische Hürden nehmen. Solange Sie aber dann sichergehen können, dass Ihre standesamtliche Trauung mehr als ein nüchterner Rechtsakt ist, lohnt sich der Aufwand eventuell.

Möchten Sie nicht an Ihrem Wohnort heiraten, ergeben sich möglicherweise auch abseits der eigentlichen Zeremonie neue Möglichkeiten, an die Sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben: Manche Standesämter unterhalten nämlich auch sehr außergewöhnliche Außenstellen, an denen eine standesamtliche Trauung durchgeführt werden kann – zum Beispiel auf Leuchttürmen oder in besonders schmucken Sälen. Auch die Wahl einer Trauung an einem besonderen Ort kann eine standesamtliche Hochzeit enorm aufwerten. Bedenken sollten Sie aber natürlich auch, dass durch den etwaigen Ortswechsel Schwierigkeiten in Bezug auf die sonstige Organisation der Feier entstehen könnten: So könnte es beispielsweise recht aufwendig sein, die gesamte Hochzeitsgesellschaft von Süd- nach Norddeutschland oder aber umgekehrt zu bringen. Erkundigen Sie sich also am besten im Vorfeld, ob ihr Familie und alle wichtigen Personen, die an der standesamtlichen Trauung teilnehmen sollen, auch ausreichend Reisebereitschaft an den Tag legen. Zugunsten einer außergewöhnlichen Location auf viele Gäste zu verzichten, ist schließlich nicht jedermanns Sache.

Individuelle Elemente bei der standesamtlichen Trauung

Die Bereitschaft des zuständigen Standesamtes, in die standesamtliche Trauung auch individuelle Elemente einfließen zu lassen, ist natürlich nur die halbe Miete. Nun sind Sie gefordert, den Standesbeamten notwendige Informationen zukommen zu lassen und ggf. mit ihm abzusprechen, welche Elemente Sie selbst einbringen möchten. Hellsehen kann schließlich auch der beste Standesbeamte nicht!

Beginnen wir bei den Informationen, die ein Standesbeamter benötigen könnte, um seine Rede individuell an Sie als Paar anzupassen. Schön und rührend ist es in der Regel immer, wenn der Beamte in seiner Rede aufgreifen kann, wie Sie sich kennengelernt haben, wie lange Sie schon zueinandergehören und wie der Entschluss fiel, Ihre Liebe mit der Eheschließung zu besiegeln. Sie könnten auch über besondere Ereignisse in Ihrer Beziehung informieren – einen besonders schönen Urlaub, die Geburt eines Kindes etc. – oder aber über Gemeinsamkeiten und Stärken, die Sie als Paar auszeichnen.

Mitunter haben Sie – wie oben erwähnt – auch die Möglichkeit, Ihre standesamtliche Trauung durch weitere Elemente zu individualisieren. Dabei kommt es zum Beispiel infrage, bei Ein- und Auszug aus dem Trausaal ein Lied zu spielen, beim Ringtausch persönliche Worte oder ein ganzes Eheversprechen an den Partner zu richten, einen Freund ein Gedicht vortragen zu lassen und, und, und. Fragen Sie aber unbedingt vorab bei Ihrem Standesamt nach, was möglich ist und was nicht. Ihr Standesbeamter sollte zudem über alle Aktionen informiert sein, damit die standesamtliche Trauung reibungslos abläuft und nichts vergessen wird, was Ihnen wichtig ist.

Hochzeitspaar mit Sneaker

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Kleidung für die standesamtliche Trauung

Ohne Frage ist die standesamtliche Trauung ein feierlicher Anlass, auch wenn zu ihr immer ein paar bürokratische Formalien wie etwa die Feststellung der Personalien und das Leisten von Unterschriften zählen. Daher darf es natürlich auch auf modischer Ebene ruhig sehr chic bei einer standesamtlichen Trauung zugehen, was durchaus auch einen Effekt auf das erhoffte Gänsehautfeeling haben kann. Wie chic genau, ist dabei allerdings wohl oft auch abhängig davon, ob das Paar nach der standesamtlichen Trauung noch eine andere Eheschließung – sei es in einem religiösen Kontext oder im Rahmen einer freien Trauung – plant. Ist dies der Fall, geht es auf dem Standesamt oft nicht ganz so prunkvoll zu wie beispielsweise bei der späteren kirchlichen Hochzeit: Die Braut trägt dann vielleicht ein schönes Kostüm, ein elegantes Kleid oder einen Hosenanzug, der Bräutigam einen klassischen Anzug ohne allzu viel Tamtam.

Für viele Paare ist die standesamtliche Trauung aber auch die einzige Zeremonie zur Hochzeit: In diesem Fall ist es mittlerweile durchaus häufig zu sehen, dass die Braut in einem weißen Hochzeitskleid beim Standesamt erscheint, während auch der Bräutigam in Sachen Anzugswahl größere Geschütze auffährt. Wie dem auch sei: Natürlich gibt es für eine standesamtliche Trauung keinen konkreten Hochzeit Dresscode, der über das Maß, was in der Öffentlichkeit üblich ist, hinausgeht. Somit bleibt auch im modischen Bereich viel Platz für Individualität.

Nach der standesamtlichen Trauung

Zu etwas Besonderem wird eine standesamtliche Trauung ohne Frage auch dann, wenn es nach ihrer Durchführung individuell und fröhlich weitergeht. So könnte das Hochzeitspaar etwa vor dem Standesamt von seinen Gästen beschwingt und heiter in Empfang genommen werden. Ob dabei unter anderem auch das Werfen von Reis, Blüten etc. erlaubt ist, sollte allerdings im Vorfeld erfragt werden: Nicht jedes Standesamt sieht solche Bräuche gerne. Mitunter gibt es in unmittelbarer Nähe zum Standesamt auch einen Platz oder einen Raum, der extra für einen Sektempfang und die vielen Gratulationen der Gäste vorgesehen ist. Enge Freunde des Paares könnten einen solchen Sektempfang vorbereiten und durchführen, um dem Paar eine Freude zu machen. Wie es danach weitergeht, hängt ganz von der Planung des Hochzeitspaares ab. War die standesamtliche Trauung die einzige Hochzeitszeremonie, steigt sicherlich später noch eine Feier mit Freunden und Verwandten! Vielleicht steht allerdings selbige auch erst in ein paar Tagen oder Wochen an, nachdem das Paar auch eine religiöse Trauzeremonie oder eine freie Trauung nach eigenem Geschmack absolviert hat. Oder aber, die religiöse oder freie Trauung schließt sich der standesamtlichen mehr oder weniger direkt am selben Tag an. Eine standesamtliche Trauung kann also sowohl ein guter Auftakt als auch eine Zeremonie sein, die für sich alleine eine Ehe individuell und wunderschön begründet!

Die standesamtliche Trauung - Artikel öffnen
Hochzeitsgesellschaft

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Sind Sie sich noch unsicher, ob Sie als Hochzeitspaar Kennenlernspiele auf Ihrer Feier integrieren möchten, oder Sie überlegen als Gast, ob Sie diesbezüglich die Initiative ergreifen sollten? Wir haben einmal versucht, abwechselnd die Perspektiven von Befürwortern und Gegnern solcher Spiele einzunehmen, und erläutern beide denkbaren Sichtweisen. Zudem geben wir ein paar Tipps, was unbedingt zu beachten ist, wenn Sie sich für Kennenlernspiele entscheiden.

Personen lernen sich kennen

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Das spricht für Kennenlernspiele

„Welcher der jungen Herren ist denn nun der Bruder der Braut?“ Solche und ähnliche Fragen stellen sich vor allem Hochzeitsgäste, die nicht allzu gut mit der Familie und dem Freundeskreis des Brautpaares vertraut sind. Und es sind oft auch genau diese Fragen, die – bleiben sie unbeantwortet – für manches Missverständnis sorgen.

Wer Kennenlernspiele befürwortet, könnte also den Standpunkt vertreten, dass sich dank dieser Spiele viele Unklarheiten vermeiden lassen. Hinzu kommt, dass Kennenlernspiele mitunter auch für viel Spaß sorgen: Gerade bei kreativen Spielen wird es sicherlich den einen oder anderen Gast geben, der mit seinem Humor die halbe Gesellschaft zum Lachen bringt. Schön ist es zudem, wenn Kennenlernspiele dazu beitragen, dass sich die Hochzeitsgesellschaft unabhängig von den Tischkarten bunt mischt und die Gäste mit Personen ins Gespräch kommen, die sie von sich aus vielleicht aus Schüchternheit gar nicht angesprochen hätten. Möglicherweise lassen sich so ja witzige Gemeinsamkeiten entdecken, die für einen regen Austausch und vielleicht sogar neue Freundschaften sorgen.

Um Zeiten auf der Feier zu überbrücken, für die keine großen Ereignisse wie das Tortenanschneiden, der Hochzeitstanz oder Ähnliches eingeplant sind, könnten Kennenlernspiele ebenfalls dienen. Ist das Paar beispielsweise zu Beginn der Feier noch damit beschäftigt, sich ausgiebig fotografieren zu lassen, könnten die Gäste durch Kennenlernspiele unterhalten werden. So kommt weniger schnell Langeweile auf.

Das spricht gegen Kennenlernspiele

„Oh nein – dank der anberaumten Kennenlernspiele muss ich jetzt jedem erklären, dass ich die Ex-Freundin des Bräutigams bin!“ Solche Befürchtungen sind nicht ganz unberechtigt: Zwar täte es bei diesem Beispiel vielleicht auch eine etwas unverfänglichere Erklärung, manchmal können Kennenlernspiele aber auch durchaus zu kleinen Peinlichkeiten führen. Dies ist immer auch abhängig davon, wie schlagfertig die Gäste sind und wie die Kennenlernspiele konzipiert sind. So mag es eventuell auch Witzbolde geben, die Kennenlernspiele auf Hochzeiten veranstalten, durch die unfreiwillig mehr über die einzelnen Gäste verraten wird, als denen lieb ist – frei nach dem Motto „Ratet mal, wer der Onkel der Braut ist, kleiner Tipp: Er hat sich gerade von seiner vierten Frau scheiden lassen!“ Davon einmal ganz abgesehen mag es auch Gäste geben, die einfach nicht allzu viel Wert darauf legen, gezwungenermaßen zum Beispiel mit der Großtante der Braut zu tanzen oder lange Unterhaltungen mit dieser führen zu müssen. Manche Personen lassen lieber alles ganz natürlich auf sich zukommen und sind froh, wenn sie selbst entscheiden können, welche Kontakte sie auf der Feier knüpfen.

Auf organisatorischer Ebene gibt es eventuell auch ein paar Gründe, die gegen Kennenlernspiele sprechen könnten. Hier besteht unter anderem die Gefahr, dass die Spiele ausufern und somit die Zeit beschneiden, die für sehr viel wichtigere Dinge reserviert war. Auch Hochzeits-Pannen sind nicht schön, wenn die Kennenlernspiele mittendrin scheitern, da etwa in der Hektik der Hochzeitsvorbereitungen wichtige Utensilien für diese vergessen wurden.

Zwischenfazit: Es kommt darauf an!

Bei der Entscheidung für oder gegen Kennenlernspiele kommt es auf vieles an – vor allem darauf, mit welcher Hochzeitsgesellschaft zu rechnen ist, wie die Spiele konzipiert sind und darauf, ob der Zeitplan Raum für Kennenlernspiele lässt. Wer als Freund oder Verwandter des Paares Kennenlernspiele auf der Hochzeit veranstalten möchte, sollte zudem am besten das Paar fragen, ob es mit diesem Vorhaben einverstanden ist. Schließlich sollte das Hochzeitspaar immer Maß aller Dinge bleiben! Wer keine Überraschung verraten möchte, fragt einfach etwas verklausuliert nach.

Equipment für Kennenlernspiele

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Tipps für die Durchführung von Kennenlernspielen

Wer zu dem Schluss kommt, dass die möglichen Vorteile von Kennenlernspielen für ihn überwiegen, sollte sicherstellen, dass die Spiele auch möglichst reibungslos ablaufen. Hier kommen ein paar Tipps:

  • Unterstützung: Es stellt sich die Frage, wer die Kennenlernspiele überhaupt „betreuen“ soll – schließlich müssen die Gäste zum Spielen angeregt und je nach Komplexität des Spieles auch angeleitet werden. Es mag Brautpaare geben, die auch dies in die eigenen Hände nehmen möchten. Praktischer ist es mitunter aber, diese Aufgabe an einen guten Freund oder einen nahen Verwandten zu übertragen: So hat das Brautpaar Zeit, während der Kennenlernspiele andere Aufgaben (Stichwort: Fotoshooting!) zu erledigen oder einfach einmal etwas durchzuschnaufen.
  • Equipment: Für manche Kennenlernspiele wird ein fein abgestimmtes Equipment benötigt. Die „Spielleiter“ sollten dementsprechend schon einige Tage vor der Hochzeit sicherstellen, dass alle notwendigen Utensilien in ausreichender Stückzahl vorhanden sind. Hierzu könnte es auch wichtig sein, beim Brautpaar die exakte Gästeanzahl zu erfragen.
  • Timing: Kennenlernspiele sind nach Möglichkeit natürlich zu Beginn der Feier durchzuführen: So lässt sich der mögliche positive Effekt (eine lockere und vertraute Grundstimmung auf der Feier) im besten Fall den ganzen Tag genießen. Im Idealfall werden im Vorfeld auch Überlegungen angestellt, wie lange das entsprechende Spiel dauert: Es sollte natürlich auf keinen Fall zu kurz und somit zu oberflächlich, aber auch nicht zu lang ausfallen.
  • Motivatoren: Für den Fall, dass sich die Gäste nicht sofort eifrig an den Spielen beteiligen, sollten die durchführenden Personen eventuell für zusätzliche Motivation sorgen. Dies gelingt zum Beispiel, indem enge Freunde den Vorreiter geben und sich auf die Kennenlernspiele voll und ganz einlassen. Dies nimmt manchem Gast sicherlich die Scheu. Je nach Spiel könnten auch kleine Preise ausgelobt werden – am besten solche, die mit dem fröhlichen Anlass einer Hochzeit oder mit dem Hochzeitspaar zu tun haben.
  • Feingefühl: Der Grundsatz bei Kennenlernspielen sollte lauten: Jeder kann, aber niemand muss teilnehmen! Denn wie die obigen Ausführungen auch zeigen, könnte es durchaus Hochzeitsgäste geben, die der Spielerei wenig abgewinnen können. Auf keinen Fall sollte man solche Personen zu einer Teilnahme zwingen: Dies könnte sich negativ auf die Festtagsstimmung auswirken. Ebenfalls unangebracht ist es, eine bestimmte Gästegruppe von der Spielteilnahme (indirekt) auszuschließen. Grundsätzlich sollten die Spielleiter zudem sicherstellen, dass durch die Kennenlernspiele keine Peinlichkeiten entstehen und niemand gekränkt wird. Je nach Hochzeitsgesellschaft ist dabei eventuell auch auf kulturelle und religiöse Feinheiten zu achten.
Fürbitten zur Hochzeit - Artikel öffnen
Zwei Eheringe liegen in aufgeschlagener Bibel

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Bei Hochzeiten spielen Wortbeiträge eine besondere Rolle: Die Liebenden möchten vielleicht persönliche Worte mit einem Eheversprechen aneinander richten. Bei kirchlichen Hochzeiten hält der Pfarrer eine Predigt in der Kirche, bei einer standesamtlichen der Beamte eine Rede im Trausaal. Vielleicht geben das Brautpaar, der Brautvater oder andere nahestehende Personen sogar eine kleine Ansprache an der Festtafel zum Besten. Auf Hochzeiten gibt es einfach viel zu sagen, da es um Emotionen geht, und wir diese gerne in Worte fassen, um andere Personen an ihnen teilhaben zu lassen.
Zu den Wortbeiträgen, die bei einer Hochzeit eine Rolle spielen können, zählen übrigens auch Fürbitten. Sie können ihren großen Auftritt in die Hochzeitszeremonie selbst finden. Falls Sie bald heiraten und sich noch nicht mit Fürbitten auseinandergesetzt haben, sollten Sie dies bald nachholen. Gelegenheit hierzu bietet dieser Artikel! Als Leser kommen Sie aber auch dann auf Ihre Kosten, wenn Sie – zum Beispiel als Trauzeuge – vom Hochzeitspaar gebeten wurden, eine Fürbitte für die Trauung vorzubereiten.

Mit Fürbitten Verwandte und Freunde in die Zeremonie miteinbeziehen

Die Tradition, Fürbitten in eine Hochzeitszeremonie zu integrieren, entstammt der Religion. Dennoch gibt es auch hier Möglichkeiten, diesen schönen Brauch in andere Trauzeremonien wie zum Beispiel in eine freie Trauung zu integrieren. Hierzu aber später mehr. Bei einer kirchlichen Trauung dienen Fürbitten vereinfacht ausgedrückt dazu, Gott zu bitten, etwas Gutes für andere Menschen zu tun. Verwandte und Freunde sind bei kirchlichen Hochzeiten oft die Sprecher der Fürbitten: Sie bitten um Gottes Beistand für das Hochzeitspaar, können mit ihren Fürbitten aber auch an bereits verstorbene Menschen erinnern, die dem Paar nahe standen, und ihre guten Wünsche zum Beispiel zusätzlich auf die Familien des Paares, auf die Hochzeitsgesellschaft oder einen noch größeren Adressatenkreis beziehen.

Fürbitten bei der Trauung in der katholischen Kirche

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Spricht Sie die Tradition an, Fürbitten in eine kirchliche Trauung zu integrieren, haben Sie grundsätzlich zwei Optionen. Zum einen können Sie Ihren Verwandten und Freunden Fürbitten vorgeben, damit viel von dem zur Sprache kommt, was Ihnen wichtig ist. Dies wäre vielleicht dann sinnvoll, wenn es in den Fürbitten nicht ausschließlich direkt um Sie, sondern auch um andere Menschen gehen soll – etwa um verstorbene Personen, die Ihnen viel bedeuten, welche die Fürbittensprecher aber nicht kennen. Toll ist es jedoch auch, wenn Sie den Sprechern selbst die Wahl in Sachen Fürbitteninhalt lassen (können): So haben diese Gelegenheit, die Fürbitte individueller auszurichten und Ihnen mit ihren selbst erwählten Wünschen eine Überraschung zu bereiten.
Wie oben bereits angedeutet, können Sie auch dann Fürbitten in eine Trauzeremonie integrieren, wenn Sie eine freie Trauung vollziehen. Gute Wünsche, ob sie nun als Bitte an Gott gerichtet sind oder nicht, sind schließlich immer eine schöne Geste Ihrer Freunde und Verwandten. Im Falle einer freien Trauung können Fürbitten möglicherweise auch eine lockerere Form annehmen als bei einer kirchlichen Trauung. In jedem Fall bieten sie auch hier eine tolle Gelegenheit, Verwandte und Freunde in die Zeremonie mit einzubeziehen.

Tipps für Sprecher von Fürbitten

Wurden Sie von einem Hochzeitspaar gebeten, für die Trauung eine Fürbitte vorzubereiten? Keine Sorge: Natürlich ist diese Aufgabe verantwortungsvoll, aber keine, die sich nicht stemmen ließe. Freuen Sie sich, dass das Paar Ihnen so viel Vertrauen und Zuneigung entgegenbringt! Nun aber zu Ihrer Aufgabe: Im Folgenden haben wir ein paar Hinweise und Tipps für Sprecher von Fürbitten zusammengestellt, damit Sie in kein Fettnäpfchen treten und auch keine Hochzeitspanne passiert.

Fürbitten besiegeln auf schöne Weise die Ehe

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• Der Rahmen: Grundsätzlich sollten Sie wissen, ob Ihre Fürbitte im Rahmen einer kirchlichen oder aber einer freien Trauung vorzutragen ist. Im zuerst benannten Fall könnte es ggf. leicht engere sprachliche und inhaltliche Vorgaben geben. Erkundigen Sie sich, ob und inwiefern solche einzuhalten sind!

• Persönlich Formuliertes: Schön ist es, wenn Sie – soweit erwünscht – Ihre Fürbitte persönlich formulieren und nicht die erst beste wählen, die Ihnen zum Beispiel bei einer Internetrecherche in die Augen fällt. Um persönliche Fürbitten zu entwickeln, versetzen Sie sich am besten in das Hochzeitspaar und die Hochzeitsgesellschaft: Was würde sich das Paar wohl selbst wünschen und was ist ihm wichtig? Was passt zu der Hochzeitsgesellschaft? So lassen Sie auch Ihre Persönlichkeit einfließen – schließlich hat jeder einen anderen Blick auf seine Freunde und Verwandten.

• Keine Wiederholungen: Sprechen Sie sich mit den anderen Personen ab, die ebenfalls Fürbitten vorbereiten. So vermeiden Sie, dass jeder mehr oder weniger dasselbe sagt. Es könnte auch sein, dass der Pfarrer oder freie Theologe Entwürfe der Fürbitten vorab einsehen möchte. Fragen Sie ggf. das Hochzeitspaar, ob dies vom Pfarrer oder Redner erwünscht ist, und lassen Sie sich ggf. die entsprechende Kontaktadresse geben.

• Emotionen: Natürlich sollte eine Fürbitte immer freundlich und gefühlvoll sein: Lassen Sie sich also nicht dazu hinreißen, unterschwellige Kritik in oberflächlich schön klingende Worte zu verpacken. Das würde einem solch schönen Tag wie einer Hochzeit nicht gerecht werden. Für Fürbitten eignen sich im Übrigen auch keine allzu weltlichen Wünsche, die etwa Materielles betreffen. Wünschen Sie dem Paar also besser nicht eine Villa mit Swimmingpool, sondern zum Beispiel, dass sie sich ein gemeinsames Heim schaffen können, das von Glück und Liebe erfüllt ist und auch für Freunde und Familie immer offensteht.

• Ihr Vortrag: Beim Vortragen der Fürbitten kommt es zudem darauf an, klar und deutlich zu sprechen. Üben Sie dieses am besten im Vorfeld – so können Sie ggf. auch kleine sprachliche Stolperfallen in Ihrer Fürbitte entdecken und noch rechtzeitig eliminieren. Häufig werden Fürbitten so vorgetragen, dass die versammelte Hochzeitsgemeinschaft angesprochen wird. Gerade bei freien Trauungen könnte es, falls erwünscht, aber auch schön sein, sich dem Hochzeitspaar direkter zuzuwenden. Zu leise sollten Sie dann aber auch nicht sprechen – schließlich möchte auch in diesem Fall die Hochzeitsgesellschaft alles mitbekommen.

Bild einer Hochzeitsfrisur
Bild einer Hochzeitsfrisur

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Am Tag der Hochzeit möchte sich wohl jede Braut und jeder Bräutigam vom Scheitel bis zur Sohle von ihrer bzw. seiner besten Seite zeigen. Nicht nur dem Outfit kommt dabei eine außerordentlich hohe Bedeutung zu: Auch das Styling muss stimmen! Und weil schon gerade das Wort „Scheitel“ fiel: Beim Styling geht es nicht nur um das Braut-Make-Up, sondern natürlich auch um die Frisuren von Braut und Bräutigam. Im Folgenden erhalten Sie ein paar Tipps zu den Themen Hochzeitsfrisuren für Bräutigame und Brautfrisuren!

Ein Friseur kann eine traumhafte Brautfrisur kreiren

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Brautfrisuren: Unendliche Möglichkeiten

Wie beim restlichen Styling und Outfit sind auch in Sachen Hochzeitsfrisuren Bräute oft mehr gefordert als Bräutigame. Dies liegt sicherlich zu einem Großteil daran, dass zumindest viele Frauen keinen praktischen Kurzhaarschnitt tragen, der sich in fünf Minuten pfiffig stylen ließe. Bei langen Haaren stellt sich dann schnell die grundsätzliche Frage, ob diese offen oder hochgesteckt als Blickfang dienen sollen. Brautfrisuren, die auf Hochstecktechniken zurückgreifen, sind durchaus beliebt: Sie besitzen die Vorteile, in der Regel einen eindeutig feierlichen Kontrast zu der Alltagsfrisur herzustellen und gleichzeitig (hoffentlich!) unverwüstlich zu sein und somit auch einer langen Party standzuhalten. Natürlich gibt es aber auch Bräute, die sich dafür entscheiden, ihre langen Haare offen zu tragen: Vor allem bei Hochzeiten im Hippie-Stil ist dies eine wunderschöne Option.

Tipp: Grundsätzlich ist bei Hochzeitsfrisuren mehr oder weniger alles erlaubt, was gefällt. Achten sollte die stilbewusste Braut aber natürlich darauf, dass die ausgewählte Frisur möglichst gut zu ihr und ihrem Kleid passt, ihre Vorzüge unterstreicht, auch ihrem Bräutigam gefällt und nicht zum Störfaktor bei den geplanten Aktivitäten wird. Wer sich beispielsweise an einem windigen Ort trauen lässt, ist möglicherweise mit einer Hochsteckfrisur besser beraten als mit offenem Haar. Zudem lässt sich mit der passenden Brautfrisur ein etwaiges Hochzeitsmotto unterstreichen: Auch Frisuren können Romantik, kühle Eleganz und vieles andere ausstrahlen.

Wenn Hilfe bei Brautfrisuren gefragt ist

Lange Haare mit Haarschmuck ist eine Idee für eine Brautfrisur

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Brautfrisuren stellen auf jeden Fall mehr dar als ein flüchtiges Styling, wie wir es jeden Morgen vornehmen. Sogar Brautfrisuren, bei denen die Haare größtenteils offen getragen werden, weisen die eine oder andere Raffinesse auf: Vielleicht möchte die Braut Locken tragen oder möglicherweise ein kleines Flechtdetail in ihre Frisur integrieren. Da Hochzeitsfrisuren also schlichtweg etwas Besonderes sind, greifen viele Bräute auf die Hilfe professioneller Stylisten oder Friseure zurück. Sinnvoll ist dies mitunter sogar für Bräute, die selbst viel Talent in Sachen Styling aufweisen: Der Morgen der Hochzeit ist in aller Regel von viel Nervosität geprägt. Hapert es dann auch noch mit der Frisur, weil die Finger zittern, ist ein Drama quasi schon vorprogrammiert.

Tipp: Wer sich aus gutem Grunde beim Haarstyling Unterstützung bei einem Profi holen möchte, hat mehrere Optionen, von denen zwei wohl am bedeutendsten sind. Zum einen kann die Braut für den Morgen der Hochzeit einen Termin bei ihrem Friseur vereinbaren. Zum anderen besteht die Möglichkeit, einen Friseur oder Stylisten, der sich gut mit Hochzeitsfrisuren auskennt, zu sich nach Hause oder ins Hotel zu bestellen. Letzteres Vorgehen könnte der Braut unnötigen Stress am Tag der Hochzeit ersparen. Warum es aber schon vor dem Tag der Hochzeit einmal zum Stylisten oder Friseur gehen sollte, erfahren Sie im Folgenden.

Welche der vielen Brautfrisuren passt zu mir?

Brautfrisuren gibt es in den unterschiedlichsten Varianten – leider ist es aber sehr schwer, sich die verschiedenartigen Frisuren auf dem eigenen Kopf vorzustellen und somit eine Auswahl zu treffen. Aus diesem Grund ist die Entscheidung für eine spezifische Frisur zur Hochzeit für Bräute oftmals ein Prozess. Dieser könnte in drei Schritten ablaufen:

  1. Schritt: Ganz zu Anfang, wenn noch keine konkreten Vorstellungen bestehen, ist es sinnvoll, die Optionen zu sichten – sprich: Die Braut holt sich Inspirationen in Bezug auf Brautfrisuren – zum Beispiel aus Magazinen, bei Freundinnen, aus dem Fernsehen etc.
  2. Schritt: Nun geht es an das Experimentieren: Mit etwas Geschick lässt sich sogar in Eigenregie grob herausfinden, welche grundsätzliche Frisurenart besonders gut passen könnte. Bei etwas komplizierteren Hochzeitsfrisuren, die angetestet werden sollen, könnten vielleicht Freundinnen hilfreich Hand anlegen.
  3. Schritt: Mit einer Auswahl an Ideen für mögliche Brautfrisuren kann es dann schon einige Zeit vor der Hochzeit zu dem Friseur gehen, den die Braut für ihre Hochzeit buchen möchte: Diesem schildert sie ihre Vorstellungen und es kann ein Probestyling stattfinden. In diesem Zuge kann ein professioneller Friseur oder Stylist zusätzlich Anregungen geben und beratend unterstützen, bis schlussendlich die Traumfrisur gefunden ist, die dann am Hochzeitstag auf den Kopf der Braut gezaubert wird.

Ein Probestyling ist übrigens wirklich viel wert: Die Braut hat Gelegenheit, sich von den Fähigkeiten des Friseurs zu überzeugen, und sieht – wenn alles zur vollsten Zufriedenheit läuft – dem Tag der Hochzeit sicherlich entspannter entgegen, da sie das Frisurenthema von ihrer Liste streichen kann.

Tipp: Je nachdem, auf welche Frisur die Wahl fällt, müssen eventuell noch kurz vor der Hochzeit ein paar grundsätzliche „Vorarbeiten“ wie etwa das Nachfärben eines Ansatzes oder das Schneiden der Haarspitzen vom Friseur erledigt werden. Von einer Komplettveränderung kurz vor der Hochzeit ist aber wohl eher abzuraten: Wer weiß schon, ob es Braut und Bräutigam schlussendlich wirklich gefallen würde, wenn aus einer langen blonden Mähne, die typisch für die Braut war, plötzlich eine braune Kurzhaarfrisur wird. Denken Sie daran: Ihre Brautfrisurwird auf den Hochzeitsfotos, die eine lebenslange Erinnerung darstellen, verewigt!

Brautfrisur und Brautmakeup sollten zusammenpassen

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Hochzeitsfrisuren für die Herren der Schöpfung

Die lieben Männer haben es in der Regel ein ganzes Stück leichter, wenn es um Hochzeitsfrisuren geht. Dies bedeutet aber auf keinen Fall, dass sie dieses Thema komplett von ihrer Liste streichen können. Auch sie sind gut beraten, ihre Hochzeitsfrisuren zu planen und es nicht auf den Zufall ankommen zu lassen. Also: Am besten frühzeitig ab vor den Spiegel und etwas experimentieren! Natürlich kann in dieser Hinsicht auch für Männer die Unterstützung und Beratung eines Friseurs oder Stylisten hilfreich sein. Möglicherweise möchte auch die Braut ein Wörtchen mitreden und unterbreitet ihrem Zukünftigen ein paar Vorschläge. Schließlich ist es besonders schön, wenn das Paar auch in Hinblick auf die Hochzeitsfrisuren gut zueinanderpasst – dies wäre beispielsweise bei der Kombi aus klassischer Hochsteckfrisur für sie und elegant gegelter Kurzhaarfrisur für ihn ebenso der Fall wie bei der Kombi lange Hippie-Mähne mit Blumenschmuck bei ihr und Kurzhaarwuschelfrisur bei ihm. Der Bräutigam, der schon exakt weiß, welche Frisur er tragen wird, und zudem auch noch in der Lage ist, diese selbst zu stylen, sollte zumindest noch daran denken, dass vielleicht auch er seine Haare noch eins, zwei Wochen vor der Hochzeit nachschneiden lassen sollte. Wichtig ist auch, dass ein eventuell vorhandener Bart rechtzeitig in Form gebracht wird. Lästige Haare, die an Stellen im Gesicht und im Nacken wachsen, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben, sollten zudem natürlich entfernt werden. Weitere Informationen zu Brautfrisuren »

Hochzeit Tipps für Aktivitäten und gegen das Vergessen - Artikel öffnen
Zwei siberne Eheringe auf hellem Grund

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Sehr berühmte Hochzeitstage sind unter anderem natürlich die Silberhochzeit (nach 25 Jahren), die Goldhochzeit (nach 50 Jahren) und die Diamanthochzeit (nach 60 Jahren). Heißt das jetzt aber auch, dass Sie mindestens 25 Jahre warten müssen, bis Sie einen besonderen Hochzeitstag feiern können? Nein – natürlich nicht! Jeder Hochzeitstag ist etwas Besonderes und sogar „krumme“ Jubiläen der Hochzeit haben im Volksmund manchmal spezifische Namen. So etwa der dritte Jahrestag, der manchmal Lederne Hochzeit genannt wird, oder der achte Jahrestag, teilweise bekannt als Blecherne Hochzeit.

Also ganz egal, welchen Hochzeitstag Sie dieses Jahr feiern: Verbringen Sie ihn auf jeden Fall angenehm und begehen Sie auf keinen Fall die Missetat, ihn zu vergessen! Tipps, wie Sie Ihren Hochzeitstag gemeinsam mit Ihrem Schatz verbringen könnten, und Tipps gegen das lästige Vergessen des Jahrestages finden Sie im Folgenden.

Den Hochzeitstag nicht vergessen

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So verpassen Sie keine Hochzeitstage mehr

Einen Hochzeitstag zu vergessen, ist zwar kein Verbrechen, könnte aber die Harmonie in der Beziehung zumindest zeitweise beeinträchtigen. Schließlich könnte Ihr Partner angesichts Ihrer Vergesslichkeit den Verdacht hegen, dass er Ihnen nicht mehr wichtig ist. Damit ein solch ungutes Gefühl nicht aufgrund einfachster Schusseligkeit entsteht, sorgen Sie am besten gleich für mehrere Erinnerungsstützen. Sinnvoll ist es unter anderem, den Hochzeitstag in den Kalender einzutragen – am besten nicht nur in einen aus Papier, sondern auch in einen auf Ihrem Handy oder Computer, sodass Sie ggf. auch durch akustische oder sonstige Signale erinnert werden. Stellen Sie die Erinnerung aber idealerweise nicht nur für den Tag selbst ein, sondern zusätzlich schon ein paar Tage zuvor, damit Sie auch noch ein schönes Geschenk mit passendem Spruch für Ihren Hochzeitstag vorbereiten können.

Für den Fall, dass Sie sich grundsätzlich das Datum des Jahrestages nicht gut merken können, legen Sie sich am besten eine Eselsbrücke zurecht, durch welche Sie das Datum jederzeit ableiten können. So sind Sie auch dann auf der sicheren Seite, wenn Sie einmal nach Ihrem Hochzeitstag gefragt werden, dieser aber noch in weiter Ferne liegt. Geben Sie sich hingegen die Bloße, das Datum nicht sofort parat zu haben, und ist dabei auch noch Ihr Schatz anwesend, ist dies doch recht unschön. Für die ganz Vergesslichen: Viele Paare lassen sich das Datum auch in die Eheringe eingravieren. Also einfach ab und an einmal nachgucken! Vor allem das Jahr der Eheschließung kann man schon einmal vergessen, sodass die Gravur viel wert sein kann.

Geschenke zum Hochzeitstag

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Hochzeitstage angenehm verbringen

Hochzeitstage lassen sich natürlich hervorragend in trauter Zweisamkeit feiern. Zu besonderen Jubiläen – wie der Silber- oder Goldhochzeit – darf es aber natürlich gerne auch einmal etwas mehr sei. Mitunter lädt das Paar zu solchen Jahrestagen sogar viele Freunde und Verwandte mit persönlichen Einladungskarten zum Hochzeitsjubiläum ein, was sehr unterhaltsam sein kann. Doch was könnten Sie unternehmen, wenn Sie einen Ihrer Hochzeitstage alleine mit Ihrem Schatz verbringen möchten? Schließlich ist ein schlichter Restaurantbesuch auch nicht immer eine Lösung. Hier kommen ein paar Tipps:

  • Zeitreise: Insbesondere, wenn Sie schon ein paar Jahre ein Paar sind, könnte es eine schöne Idee sein, Ihren Partner an einem Hochzeitstag auf eine kleine Zeitreise zu entführen. Fahren Sie zum Beispiel all die Orte ab, die für Ihre Beziehung eine wichtige Rolle spielen, gehen Sie in das Café, in dem Sie sich kennengelernt haben, besuchen Sie die Kirche, in der Sie getraut wurden, und, und, und. Das gemeinsame Erinnern schweißt zusammen!

 

  • Urlaub: Legen Sie doch einmal Ihren Urlaub genau so, dass Ihr Hochzeitstag in diesen fällt. Verreisen Sie dann gemeinsam mit Ihrem Partner, können Sie an Ihrem Hochzeitstag vielleicht etwas ganz Neues erleben: Möglicherweise erklimmen Sie gemeinsam einen hohen Gipfel oder entdecken eine einsame Meeresbucht? An den gemeinsamen schönen Erlebnissen werden Sie noch lange zehren: Diese werden zu wertvollen Erinnerungen!

 

  • Wohlfühltag: Sie können aus Ihrem Hochzeitstag natürlich auch einen gemütlichen Wohlfühltag machen. Dies muss nicht zwingend bedeuten, Massagen und andere Anwendungen außer Haus zu buchen. Sie können auch Entspannung und Wohlbehagen in die eigenen vier Wände holen. Lassen Sie Ihrem Partner doch ein Rosenblütenbad ein, kochen Sie ihm etwas Schönes, kuscheln Sie sich auf dem Sofa zusammen und schauen Sie einen Liebesfilm oder Ihr Hochzeitsvideos an.

 

  • Gemeinsame Hobbys: Sie und Ihr Partner haben ein gemeinsames Hobby? Dann könnten Sie einen Ihrer Hochzeitstage doch einmal damit verbringen, sehr intensiv Ihrem Hobby zu frönen. Vielleicht gibt es hierzu im Alltag ja kaum Gelegenheit und Sie beide sehnen sich regelrecht danach, wieder einmal gemeinsam Zeit bei der Beschäftigung mit Ihrem Steckenpferd zu verbringen. Aber nicht vergessen: Für die Gestaltung eines Hochzeitstages eignen sich natürlich wirklich nur Hobbys, die beide Partner lieben.

    Blumen zum Hochzeitstag

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Wie Sie schon an den Tipps für mögliche Aktivitäten am Hochzeitstag erkannt haben, ist es für einen schönen Hochzeitstag in der Regel Voraussetzung, dass Sie und Ihr Partner füreinander genug Zeit haben. Fallen Hochzeitstage allerdings in die Arbeitswoche wird es nicht selten schwer, etwas wirklich Tolles und Außergewöhnliches zu arrangieren und zu unternehmen. In solchen Fällen könnte es eine gute Idee sein, den Hochzeitstag ein paar Tage später am Wochenende intensiver zu feiern. So nehmen Sie sich ganz bewusst Zeit füreinander, was hoffentlich für noch mehr Spaß und Zuneigung sorgt. Wer Kinder hat und wirklich einmal für einen Tag die traute Zweisamkeit genießen möchte, sollte dann aber ggf. auch an einen Babysitter denken.

Hochzeitstag vergessen?

Haben alle Erinnerungsstützen nicht geholfen, sodass Sie den Hochzeitstag wirklich vergessen haben, sollten Sie ggf. überlegen, wie Sie dieses Missgeschick wieder gut machen. Versuchen Sie zunächst einmal herauszufinden, ob sich Ihr Partner durch Ihre Vergesslichkeit gekränkt fühlt, und suchen Sie das Gespräch. Nicht jeder nimmt sich das Vergessen eines Hochzeitstages sehr zu Herzen, manchen ist dieses Jubiläum allerdings sehr wichtig. Wie dem auch sei: Ein Wiedergutmachungsversuch ist wohl in vielen Fällen angebracht – erst recht, wenn Ihr Partner den Hochzeitstag nicht vergessen hat. Wie dieser Wiedergutmachungsversuch ausfällt, können Sie ganz individuell entscheiden: Vielleicht holen Sie einfach eine schöne Aktivität nach, die auch zum Hochzeitstag gepasst hätte? So zeigen Sie Ihrem Partner, dass Sie ihn noch immer lieben und Ihre Schusseligkeit nichts mit Gefühlskälte oder Ähnlichem zu tun hat. Umschmeicheln Sie Ihren Partner beim nachgeholten Hochzeitstag ruhig besonders, falls er etwas verstimmt ist: Dies könnte Balsam für das gekränkte Seelchen sein.

Trau-Pavillon am Strand
Trau-Pavillon mit Bestuhlung am Maar mit Palme

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Heute geht es im Hochzeits-ABC um das Thema „Freie Trauung“! Im Gegensatz zu früheren Zeiten scheint die freie Trauung heute sehr bedeutend zu sein. Schließlich ist anzunehmend, dass früher aufgrund mangelnder Mobilität und der gegebenen Verwurzlung in einer bestimmten Kultur und Tradition, oft Gleich und Gleich vor den Altar traten: Der katholische bayerische Bergbauer heiratete ein Madl aus dem benachbarten Dorf, das ebenfalls katholisch war. Und auch der norddeutsche evangelische Hirte entdeckte seine Liebe – welch eine Überraschung – zu einer Deern, die seinem kulturellen und religiösen Background teilte.
Heutzutage mischt sich hingegen alles frei und fröhlich, was eine Bereicherung ist: Die Berlinerin, die einmal evangelisch getauft wurde, heiratet möglicherweise einen buddhistischen Inder, der Junge aus dem Pott vielleicht eine Muslima oder aber beide Partner – egal ob gebürtig aus Deutschland oder nicht – sind Atheisten. In solchen Fällen ist es oft ausgeschlossen – sei es aufgrund der Vorschriften einer Religion oder aufgrund des individuellen Wunsches eines oder beider Partner – eine Hochzeit mit eindeutig religiösem Gepräge zu feiern. Die freie Trauung kann dann eine Option sein, die dennoch eine Zeremonie ermöglicht, der es nicht an Feierlichkeit fehlt.

Freie Trauung und Eheringe

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Das Verhältnis von freier und standesamtlicher Trauung

Möchte ein Paar in Deutschland rechtskräftig heiraten, führt kein Weg an der standesamtlichen Trauung vorbei. Ob diese Trauung neben einem bürokratischen Akt auch Gänsehautmomente bietet, hängt allerdings ganz von dem im jeweiligen Standesamt gepflegten Stil und von dem jeweiligen Standesbeamten ab. Manche standesamtliche Trauungen beschränken sich nur auf das Sachliche. Es geht aber auch anders: Manche Standesämter zeigen sich offen und bieten die Möglichkeit, dem Standesbeamten individuelle Informationen zu dem Paar und seiner Geschichte zukommen zu lassen. Dann kann der Standesbeamte neben den bürokratischen Angelegenheiten auch eine sehr rührende Rede vortragen, die auf das Paar abgestimmt ist. Insbesondere für Paare, die nicht das Glück haben, auf einen kreativen Standesbeamten zu treffen, kann die freie Trauung eine tolle Ergänzung zur standesamtlichen Trauung sein. Von ihr geht zwar keine rechtliche Wirkung aus, dafür stehen hier die Gefühle und die Wünsche des Paares ganz und gar im Mittelpunkt. Das Attribut „frei“ lässt sich hier auf mehreren Ebenen deuten: Das Paar ist frei, die Gestaltung einer solchen Trauung selbst zu beeinflussen, es ist in gewissem Maße frei, einen Ort für die Zeremonie zu bestimmen, frei, sich von einzelnen religiösen Elementen inspirieren zu lassen, frei, zu bestimmen, wer die Trauung durchführt, und, und, und. Übrigens: Eine freie Trauung steht natürlich auch gleichgeschlechtlichen Paaren offen.

Wer führt eine freie Trauung durch?

Freie Trauung im Park

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Da eine freie Trauung keine rechtliche Dimension aufweist, ist erst einmal davon auszugehen, dass sie ein jeder durchführen könnte. Dies bedeutet aber selbstverständlich nicht, dass auch jeder der Durchführung einer solchen Zeremonie gewachsen ist. So sollte man diese Aufgabe sicherlich besser nicht dem guten Freund aufbürden, der zwar mit beiden Partnern eng verbunden und auch ansonsten ein echter Schatz ist, aber leider eine Heidenangst vor dem Schwingen einer Rede hat. Auch anderen Laien könnte es an Kernkompetenzen fehlen, die für eine Durchführung einer freien Trauung unerlässlich sind – im schlimmsten Fall zum Beispiel an Zuverlässigkeit, Einfühlungsvermögen und sprachlichem Geschick.
Bestimmt auch aus diesem Grund kommen bei einer freien Trauung nicht selten Profis ins Spiel. Diese haben in der Regel einen beruflichen Background, der sie befähigt, eine stimmungsvolle Zeremonie durchzuführen. Allen voran sind hier natürlich Freie Theologen zu nennen, aber auch Redner bzw. Sprecher betätigen sich in diesem Feld. Paare sind gut beraten, die Auswahl ihres „Zeremonienmeisters“ gewissenhaft zu betreiben – es sein denn, sie legen es darauf an, neue Hochzeitspannen-Videos zu produzieren. Scherz beiseite! Natürlich sollte das Paar vorab das Gespräch mit dem Redner suchen und ihn kennenlernen. So lässt sich feststellen, ob es auch auf menschlicher Ebene funkt. Ist die Entscheidung für einen Redner gefallen, geht es an die konkrete Planung der Zeremonie, bei der sich das Paar natürlich nichts aufdrängen lassen sollte. Auch nicht ganz unwichtig: Freie Theologen und andere Hochzeitsredner mögen zwar im Idealfall über hervorragende zwischenmenschliche Kompetenzen verfügen und sich in einem Bereich betätigen, bei dem es um Liebe geht, soviel Nächstenliebe, dass sie auf ein Honorar für ihre Leistungen verzichten, können sie sich aber in aller Regel natürlich auch nicht leisten. Das Paar, das sich für das Engagement eines Redners entscheidet, sollte also auch die Kostenfrage ganz am Anfang klären.

Gestaltung einer freien Trauung

Über die Grenzen der Religionen hinweg

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Muss eine freie Trauung zwangsläufig immer ohne religiöse Elemente auskommen? Ganz klar nein! Natürlich kann sich das Paar bei der Gestaltung ihrer Zeremonie von religiösen Gepflogenheiten inspirieren lassen. Gehören die Partner unterschiedlichen Religionen an, kann es also auch zu einem Verschmelzen unterschiedlicher Traditionen kommen. Auch darüber hinaus ist bei der Gestaltung einer freien Trauung vieles möglich. Mittlerweile schon recht klassisch ist es etwa, dass die Partner während der Zeremonie auch die Gelegenheit haben, ein individuelles Eheversprechen vorzutragen. Oft ist dies der Moment, an dem die Gäste vor Rührung kräftig in ihre Taschentücher schnäuzen und auch Braut und Bräutigam von der Flut der Emotionen ergriffen werden. Das Paar muss bei einer freien Trauung aber natürlich nicht die einzige Rolle spielen – auch nahestehende Personen wie Eltern, Geschwister und gute Freunde – lassen sich einbeziehen. Sie könnten zum Beispiel je nach individuellen Fähigkeiten die Trauung durch das Vortragen von Wünschen, durch das liebreizende Trällern eines Liedes oder durch symbolische Handlungen aufpeppen. Eine freie Trauung lässt sich nahezu überall durchführen, wo dies keine Gesetze verhindern (eine Verkehrsinsel oder der Garten des unwissenden Nachbarn wären also sicherlich eher schlechte Ideen), der Ort muss aber auch zu der allgemeinen Gestaltung der Trauung passen. So könnte es zum Beispiel erwünscht sein, dass das Paar die Möglichkeit hat, Hand in Hand zu seinen Plätzen zu gehen und dabei von allen Gästen bewundert zu werden. Auch für die Besonderheiten der Zeremonie – wenn Tante Erna etwa zum Mikrofon greifen soll, um ein Liebesgedicht vorzutragen – sind Vorkehrungen etwa in Hinblick auf Equipment zu treffen. Auch für die Einladungskarten gelten keine besonderen Regeln, hier kann das Brautpaar natürlich auf gewohnte Hochzeitseinladungen zurückgreifen. Als Location für eine romantische Trauung bieten sich als Alternative zur Kirche zum Beispiel Gärten an, für lässige Trauungen eventuell sogar Clubs. Wichtig ist somit bei einer freien Trauung vor allem eines: eine gute Organisation!

Paar am Meer bei Sonnenuntergang
Paar am Meer bei Sonnenuntergang

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Im ersten Teil unseres Artikels „14 Faktoren, die zu einer guten Ehe führen könnten“ haben Sie bereits einiges über die Liebesehe, die Bereitschaft, mit dem Partner zu kommunizieren, das soziale Umfeld, Ehrlichkeit und Intimität, gemeinsame Aktivitäten, Toleranz und emotionale Unterstützung erfahren. Es gibt aber ohne Frage noch sehr viel mehr Faktoren, die zu einer glücklichen Ehe führen könnten. Wir haben weitere 7 Aspekte herausgearbeitet, die vielleicht auch für Ihre Ehe nicht bedeutungslos sind.

Gemeinsame Ziele haben

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  1. Gemeinsame Ziele: Er will Kinder, sie nicht. Sie möchte auf ein Haus sparen, er am liebsten das gesamte Geld für Reisen investieren. Betreffen Differenzen grundsätzliche Lebensentwürfe und nicht nur (wie in Teil 1 dieses Artikels aufgezeigt) einzelne Vorlieben, gilt das Sprichwort, dass sich Gegensätze anziehen, wohl nicht mehr. Gemeinsame Ziele können für eine gute Ehe viel wert sein, da sie das Leben in Bahnen lenken könnten, die beiden Partnern gefallen. Manchmal ergeben sich die gemeinsamen Ziele aber auch erst im Laufe der Partnerschaft oder verändern sich mit der Zeit. Thema sollten die Lebensentwürfe beider Partner allerdings immer und auch immer wieder sein, damit sich nicht erst spät herausstellt, dass der eine nach A und der andere nach B möchte.
  1. Die Fähigkeit, sich selbst zu lieben: Sich selbst zu lieben, ist nicht nur die Basis dafür, auch jemanden anderen lieben zu können. Eine gesunde Portion Eigenliebe könnte auch dafür sorgen, dass man selbst zufriedener ist und sich der andere Partner nicht ständig um einen sorgen muss. Nehmen wir das Beispiel Gesundheit: Wer sich selbst wichtig genug nimmt, um bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen, leistet auch etwas für seinen Partner. Dieser kann beruhigter sein und hat hoffentlich seinen Schatz noch lange in voller Gesundheit bei sich. Ein anderes Beispiel: Wer auch seinen eigenen Bedürfnissen nachgeht – etwa dem Wunsch, ein spezifisches Hobby auszuüben, – ist sicherlich zufriedener als würde er immer zurückstecken. Diese Zufriedenheit könnte sich auch positiv auf die Beziehung ausüben – schließlich ist eine ausgeglichene oder sogar glückliche Grundstimmung viel wert.
  1. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen: Die Rolle der Ehrlichkeit in einer guten Ehe kam schon im ersten Teil dieses Artikels zur Sprache. Dass Ehrlichkeit in einer Ehe wichtig ist, steht wohl mehr oder weniger außer Frage. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Partner in jeder Situation einen Seelen-Striptease hinlegen müssen, um gut miteinander auszukommen. Kleine Geheimnisse zu bewahren, kann sogar die Ehe beflügeln: So bleibt das Gegenüber interessant. Dabei sollten aber beide Partner unterscheiden können, was ein gutes und was eher ein schlechtes Geheimnis ist. Die Zweitfamilie mit einem anderen Partner zu verschweigen ist, um es auf die Spitze zu treiben, natürlich kein gutes Geheimnis. Kleine Peinlichkeiten zu verschweigen, kann hingegen für beide Partner sinnvoll sein: Der eine muss sich nicht erneut schämen und der andere nicht unnötig mitleiden. Andere Beispiele für Geheimnisse, die von Fall zu Fall legitim sein könnten, könnten etwa harmlose Schönheitsgeheimnisse oder andere kleine Geheimnisse sein, die nicht die Beziehung an sich oder die Belange und Werte des Partners betreffen. Grundsätzlich muss jedes Paar auch hier selbst seinen Weg finden.

    Sich auf den Ehepaartner verlassen

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  1. Verlässlichkeit: In einer Ehe – erst recht in einer, in der auch Kinder eine Rolle spielen, – ist Organisation Tagesgeschäft. Wann finden wir die Zeit, gemeinsam essen zu gehen? Wer holt die Kinder ab? Wer verschickt die Steuererklärung? Die meisten organisatorischen Aufgaben in einer Ehe sind nicht sehr romantisch, aber durchaus wichtig. Ist einer der Partner unzuverlässig, entsteht schnell ein regelrechtes Desaster und beim anderen Partner das Gefühl, sich um alles selbst kümmern zu müssen. Beides provoziert nicht selten Streit und Vorwürfe, die eine Ehe natürlich nicht besser machen. Wissen beide Partner hingegen, dass sie sich aufeinander verlassen können, läuft der Alltag viel entspannter ab und es bleibt mehr Raum für die schönen Seiten des Lebens.
  1. Freiräume: Es ist ohne Frage schön, als Paar viel Zeit miteinander zu verbringen und über Gemeinsamkeiten zu verfügen. Dennoch: Auch als Paar bleiben beide Partner Individuen. Dies kann auch bedeuten, dass sich einer oder sogar beide Partner gewisse Freiräume wünschen, die nicht vom anderen Partner beschnitten werden – zum Beispiel zur Ausübung eines Hobbys. In solchen Fällen kann es wichtig sein, die gewünschten Freiräume zu gewähren und nicht zu sehr zu klammern. Schließlich wünscht sich jeder einen Partner, der glücklich ist. Sinnvoll erscheint es, mit dem Partner das Gespräch zu suchen und gemeinsam zu ergründen, welche Freiräume jeder Einzelne erstrebt. Solange die Wünsche nicht den grundsätzlichen Vorstellungen von einer guten Beziehung widersprechen, die einer der Partner hegt, sollten sich gute Lösungen und Kompromisse finden lassen.
  1. Achtung und Geduld zeigen: Sie bewundern es, wie Ihr Partner Job und Familie unter einen Hut bekommt, wie er immer wieder Zeit findet, Ihnen zuzuhören, oder einfach, wie er aus Ihrem Haus ein gemütliches Nest gemacht hat? Dann zeigen Sie, dass Sie Ihren Partner achten und seine Leistungen anerkennen – mit lieben Worten oder auf eine andere Weise, die ihm gefallen könnte. Fühlt sich das Gegenüber wertgeschätzt, stellt sich die Gewissheit ein, etwas richtig gemacht zu haben. Zufriedenheit ist dann das Resultat, das auch die Partnerschaft beleben kann. Nicht nur Anerkennung kann in einer Ehe aber wichtig sein, manchmal müssen die Partner auch Geduld unter Beweis stellen. So könnte es zum Beispiel passieren, dass einer der Partner einmal in einer Stresssituation droht, verbal überzureagieren, und Zeit benötigt, um wieder ein faires Gespräch zu führen. Wer seinem Partner in solchen Situationen mit Geduld begegnet, verhindert eventuell Wortgefechte, die später bereut werden.

    An der Ehe arbeiten

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  1. Der Wille, an der Ehe zu arbeiten und für sie zu kämpfen: Heutzutage wird es immer mehr zu einem Sport, die ideale Beziehung zu führen. Lohnt es sich noch, an der alten Beziehung zu arbeiten, oder wartet nicht dort drüben schon ein anderer potenzieller Partner, mit dem es sich dem Ideal noch viel näher kommen ließe? Zu einer guten Ehe gehört es sicherlich auch zu wissen, dass das Gras auf der anderen Seite eben nicht immer viel grüner ist. Selbst das Traumpaar von nebenan streitet ab und an und auch die verführerische Single-Frau aus dem Klub hat ihre Macken. Schmeißen Sie also nicht sofort alles hin, wenn es in der Ehe einmal hakt, sondern versuchen Sie, gemeinsam mit Ihrem Partner nach Lösungen für Ihre Probleme zu suchen. Es könnte sich lohnen! Der Wille, um eine Ehe zu kämpfen, sollte aber auch nicht so weit gehen, dass ein Partner sich selbst opfert.

Insgesamt 14 Faktoren, die eine Ehe gelingen lassen könnten, haben wir nun vorgestellt. Jetzt ist es an Ihnen: Glück und Zufriedenheit sind Kategorien, die jeder für sich mit Inhalten füllen muss. Entwickeln Sie Ihr eigenes Rezept für eine gute Ehe – vielleicht nutzen Sie ja auch die eine oder andere Zutat, die wir vorgestellt haben. So oder so: Wir wünschen Ihnen und Ihrem Partner von Herzen alles Gute!

Hochzeitspannen, Fettnäpfchen erkennen - Artikel öffnen
Brautschuhe & Brautstrauß

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Wer erfolgreich eine Hochzeit organisiert hat, fühlt sich eventuell so, als hätte er gerade das Praxis-Semster eines Eventmanagementstudiums hinter sich. Keine Frage, die Hochzeitsvorbereitungen sind komplex und es kann viel schief gehen. Zahlreiche Fettnäpfchen lassen sich aber mit etwas Geschick umgehen und manchmal hilft auch ganz auf die Schnelle ein Griff in die Notfalltasche, die am besten die Trauzeugin immer mit sich führt. Im Folgenden lernen Sie 5 Hochzeits-Pannen kennen, die vermeidbar sind.

Falsches Timing
Brautpaare meistern am Tag ihrer Eheschließung häufig diverse Etappen. Wer nicht zu wenig Zeit für das Styling haben möchte, keine Lust auf Stress auf der Fahrt zum Standesamt hat und sich auch ansonsten wünscht, dass alles wie am Schnürchen läuft, kommt um einen ausgefeilten Zeitplan nicht herum. Easy going ist bei Hochzeiten leider fehl am Platz, auch weil hier so viele Rädchen perfekt ineinandergreifen müssen. Stellen Sie also sicher, dass nicht nur Sie und Ihr Partner den Zeitplan kennen und berücksichtigen, sondern auch alle Dienstleister und helfenden Hände aus dem Freundeskreis und der Verwandtschaft. Kommunizieren Sie Ihre Pläne, damit zum Beispiel der Konditor genau weiß, wann er die Hochzeitstorte bringen muss, die Trauzeugin, wann Händchenhalten angesagt ist, und der DJ, ab wann wilde Tanzmusik gefragt ist. Lassen Sie sich die Termine und Zeitvorgaben von Dienstleistern ruhig bestätigen und fragen Sie ein paar Tage vor der Hochzeit nach, ob diese noch an Sie gedacht haben.

Zu tiefe Einblicke

Tiefe Einblicke bei der Braut

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Ein Hochzeitskleid ist mit einiger Wahrscheinlichkeit eines der festlichsten, wenn nicht sogar das festlichste Kleid, das eine Frau in ihrem Leben tragen wird. Jedoch sollten auch die Gäste der Gesellschaft auf einen bestimmten Dresscode zur Hochzeit achten. Zur Hochzeit machen sogar oft solche Frauen eine Ausnahme, die für gewöhnlich nie ein Kleid tragen, und greifen zu edlen Roben. Die häufig anzutreffende Opulenz eines Hochzeitskleides gepaart mit etwas Unerfahrenheit stellt aber häufig ein kleines Problemchen dar: Insbesondere beim Ein- und Aussteigen in das Hochzeitsauto kann es hier schnell zu tiefen Einblicken kommen, die im schlimmsten Falle auch noch auf den Erinnerungsfotos von Onkel Erwin landen. Die clevere Braut, die sich Witzeleien auf ihre Kosten ersparen möchte, beschäftigt sich also vorab damit, wie sie ihr Kleid bändigen kann, ohne dass jemand Einblicke erheischt, die dem Bräutigam vorbehalten sein sollten. Wenn das Kleid in dieser Hinsicht nicht richtig mitspielen möchte, ist es praktisch, wenn sich die Trauzeugin, die Brautmutter oder eine andere vertraute Person beim Ein- und Aussteigen so positioniert, dass sie die Braut verdeckt. Der Umgang mit dem Kleid ist auch zu proben, damit die Braut möglichst am großen Tag nirgends hängend bleibt und sich so nicht im schlimmsten Fall ebenfalls unfreiwillig entblößt. Aber nicht nur das Kleid kann für Schwierigkeiten sorgen: Sicher stellen sollten Sie als Braut unter anderem auch, dass Sie auf den ausgewählten Schuhen einen ganzen Tag durchhalten. Möchten Sie etwas mogeln, können Sie am späteren Abend aber natürlich auch unauffällig zu Ballerinas wechseln.

Ringe: Passen sie oder nicht?

Ringe könnten nicht passen

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Da haben Sie beim Juwelier sorgfältig die Eheringe ausgewählt und dann das: Nach dem Ja-Wort sollen die erlesenen Schmuckstücke angesteckt werden und passen auf einmal nicht mehr! Die Gründe hierfür können unterschiedlicher Natur sein – oft liegt es aber einfach daran, dass die Hände eines Partners ausgerechnet am Tag der Trauung etwas angeschwollen sind. Wer dieses Problem schon vor der Trauung erkennt, kann versuchen, den Ringfinger noch kurz abzukühlen, bevor es auf zum Altar geht – dies hat oft eine abschwellende Wirkung. Zusätzlich könnte es ggf. helfen, den Ringfinger mit etwas Handcreme zu bearbeiten, damit der Ring später besser über den Finger gleiten kann. Klemmt es dennoch in dem feierlichen Moment vor dem Altar, hilft nur eines: Ruhe bewahren! Durch Aufregung verursachte Hitzewallungen machen einen Finger sicherlich nicht dünner und zu starke Reibung ist auch eher hinderlich. Aufgeben zählt aber dennoch nicht: Der Partner sollte versuchen, am Ball zu bleiben, auch wenn nun insgesamt alles etwas länger dauert. Keine Angst: Es wird bestimmt klappen! Gerade wenn der Ring nicht passt, sollte der Fotograf das herzliche Lächeln des Paares aufnehmen und verewigen. Unschön ist es hingegen, wenn der Partner, bei dem es gerade klemmt, eingreifen muss und sich den Ring quasi selbst ansteckt. Bleiben Sie lieber locker – Ihr Partner wird es schon schaffen das Trauringe Fotoshooting zum Erfolg zu führen!

Missglückte Hochzeitsspielchen

Hochzeitsspielchen sind ein Thema, an dem sich die Geister scheiden. Manche Gäste finden es überaus amüsant, wenn das Brautpaar wahlweise seine Geschicklichkeit und Ehetauglichkeit unter Beweis stellen muss oder auf den Arm genommen wird. Für andere – oft für das Brautpaar selbst – ist all dies eine Zumutung, welche die Stimmung schnell in den Keller sinken lässt. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Partner, zu welcher Fraktion Sie sich zählen. Sind Hochzeitsspielchen absolut nicht willkommen, sollten Sie dieses Ihren Gästen ganz direkt mitteilen – am besten schon im Rahmen der Einladung oder in Form eines unübersehbaren Hinweises auf der Hochzeits-Website. Sind Sie dem ganzen spielerischen Trubel zugetan, möchten Sie den Ablauf der Feier aber nicht durch allzu zeitraubende Spielchen zu stark stören, briefen Sie am besten Ihre Gäste, dass diese sich vertrauensvoll mit all ihren Ideen an Ihre Trauzeugen, die natürlich informiert sind, wenden sollen. Die Gäste können mit diesen dann ihre Vorhaben abstimmen, wobei die Trauzeugen ruhig freundlich-energisch in Ihrem Sinne Einfluss nehmen.

Das Wetter macht, was es möchte

An schlechtes Wetter denken - Regenschirm

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Sie heiraten im Hochsommer und sind sich absolut sicher, dass das Wetter einfach gut sein muss? Nun ja – Garantien gibt es leider nie. Wer also unbedingt die Trauung und die Feier unter freiem Himmel begehen möchte, sollte zumindest für den Ernstfall einen Plan B entwickeln. Eventuell genügen Pavillons – vor allem, wenn nur leichte Schauer Ihre Pläne durchkreuzen. Da aber auch im Sommer ab und an Stürme über das Land ziehen, es heftige Gewitter und richtige Unwetter geben kann, sind Sie auf der sichersten Seite, falls sich die Feier bei Bedarf auch schnell in einen Saal verlegen lässt. Am besten sind Sie also für beides gerüstet – für Traum- und Albtraumwetter. Dies gilt übrigens auch für Ihr sonstige Ausstattung: Hübsche Brautschirme schützen nicht nur vor Regen auf dem Weg vom Auto zur Kirche, sondern sind auch ein schönes Accessoire für das Brautpaar-Shooting – genauso wie übrigens auch weiße edle Gummistiefel, wenn das Paar Spaß versteht. Am besten nehmen Sie die Wetterlage ohnehin mit Humor und messen ihr keine allzu hohe Bedeutung zu. Regen am Hochzeitstag soll schließlich Glück bringen!