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Hochzeitsfeier und Hochzeitsvorbereitungen
Braut über die Schwelle tragen

Hochzeitsbrauch: Braut über die Schwelle tragen

Wer an eine Hochzeit denkt, hat ein klassisches Bild vor Augen. Das Brautpaar heiratet vor dem Altar. Danach erhält es herzliche Glückwünsche und auch das eine oder andere Geschenk. Danach geht es zur Hochzeitsfeier über. Bei ihr wird gegessen, getrunken und sich ausgiebig amüsiert. Spiele werden veranstaltet. Natürlich kommen auch Hochzeitbräuche nicht zu kurz. So einer ist etwa der Eröffnungstanz des Brautpaares. Genauso darunter zählt das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte mit einem Messer. Ein anderer ist das Werfen des Brautstraußes zur Mitternachtsstunde. Nicht anders ist es mit dem Versteigern des Brautschuhs. Hierbei muss der Frischvermählten der Schuh ausgezogen werden oder es wird Geld geboten. Am Ende erhält sie allerdings ihren Brautschuh zurück. Das gebotene Geld geht ebenso an sie. Ganz zum Schluss folgt ein weiterer Hochzeitsbrauch. Hiermit ist die Tatsache gemeint, dass der Bräutigam seine Braut über die Schwelle tragen muss. Selbstverständlich ist das nicht irgendeine Türschwelle. Der Bräutigam muss die Braut über die Schwelle tragen, welche in das zukünftige Heim führt.

Braut über die Schwelle tragen - Wo kommt der Brauch her?

Den Hochzeitsbrauch, wo der Bräutigam seine Braut über die Schwelle tragen soll, gibt es seit Langem. Im Grunde genommen ist er über 3000 Jahre alt, denn schon damals war es üblich, dass der Ehemann seine Braut über die Schwelle tragen muss. Grund war der Aberglaube an böse Geister. Diese unbarmherzigen Wesen sollten der Auserwählten das Eheglück nicht gönnen. Aufgrund dessen verstecken sie sich unter der Türschwelle. Tritt die frischverheiratete Ehefrau eigenständig über sie, könnte sie mit den Geistern in Kontakt geraten. Ein Stolpern oder ein anderweitiges Leid wären laut des Glaubens nicht wegzudenken gewesen. Aber dieses galt es zu vermeiden. Als sinnvollste Lösung dafür erschien, den Mann seine Braut über die Schwelle tragen zu lassen.

Braut über die Schwelle tragen - bei heutigen Hochzeiten

Werden heutzutage Hochzeiten gefeiert, kommt es zur Einbindung vieler alter Hochzeitsbräuche. Ein Typsicher ist es, wenn der Bräutigam seine Braut über die Schwelle tragen soll. Zu früheren Zeiten stellte dieses Verhalten des Ehegattens eine Sicherheit für seine Frau dar. Um sie vor bösen Geistern zu schützen, musste er seine Braut über die Schwelle tragen. Heute wird es noch wegen der Tradition so gehandhabt. Ebenso dient es als Versprechung, um das zukünftige Wohl der Ehefrau bemüht zu sein und sie zu verwöhnen. Wegen möglicher Geister muss jedoch heute kein Frischvermählter mehr seine Braut über die Schwelle tragen, viele tun es jedoch sehr gern als Liebesbeweis.

Braut über die Schwelle tragen - Alternativen

Ein geläufiges Ritual bei einer Heirat ist es, dass der Bräutigam seine Braut über die Schwelle tragen muss. Dabei kommt es erst am Ende der Hochzeitsfeier zu diesem Anlass. Manchmal kann ein Ehemann es aber nicht erwarten bis er nach der Feier seine Braut über die Schwelle tragen darf. Für solche Situationen gibt es eine Alternative. Es ist das Hochzeitsherz-Spiel. Gespielt wird es unmittelbar nach der Trauung. Das Brautpaar hat die Aufgabe aus einem Stofflaken ein vorgedrucktes Herz auszuschneiden. Zum Schluss darf der Bräutigam seine Braut über die Schwelle tragen. Mit „Schwelle“ ist das ausgeschnittene Herz gemeint, durch welches der Gatte seine Frau durch hebt.
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