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Hochzeitsfeier und Hochzeitsvorbereitungen
Brautentführung

Brautentführung für Pflichten und Liebe

Während einer Hochzeit werden in der Regel die verschiedensten Hochzeitsbräuche und Rituale durchgeführt. Die Brautentführung ist dabei ein Volksbrauch. Häufig verbreitet ist er in Süddeutschland. Auch in Österreich und in der Schweiz ist er nicht unbekannt. Bei der Brautentführung handelt es sich darum, dass die Braut während der Hochzeitsfeier oder des Essens „verschwindet“. Verantwortlich sind dafür die Trauzeugen oder weitere enge Freunde. Sobald der abgelenkte Bräutigam das Fehlen bemerkt, beginnt er nach seiner Braut zu suchen. Mit der Suche soll ihm in Erinnerung kommen, dass er als Ehemann Rechte und Pflichten hat. Schließlich muss er auch nach der Trauung auf seine Braut aufpassen und für sie da sein. Des Weiteren stellt die Brautsuche bei der Brautentführung oftmals einen Liebesbeweis des Bräutigams dar. Je mehr Zeit bis zum Finden beansprucht wird, je größer wird symbolisch die Liebe zur Braut dargestellt.

Brautentführung- Und wie wird es noch gesagt?

Auf Hochzeiten in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz ist die Brautentführung ein wunderschönes Ritual. Dabei existieren für diesen Brauch die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Ein weiterer bekannter Begriff ist zum Beispiel das „Brautverziehen“. In manchen Gebieten wird die Brautentführung allerdings auch als „Brautstehlens“ benannt. „Stehlens der Braut“, ist ebenso geläufig. Eine mit Brautentführung synonyme Verwendung bekommt des Weiteren meist der Ausdruck „Brautraub“. Er hat jedoch mit der eigentlichen Brautentführung nichts zu tun. Denn ein Brautraub steht in Verbindung mit einer Raubheirat. Die Hochzeit findet also gegen das Einverständnis der Braut und ihren Eltern statt. Die zukünftige Ehefrau wird dabei aus ihrem Heimatort oder gar ihrer Region entführt. Gängig ist dieser Brautraub heutzutage noch in wenigen Kulturen, wie etwa Kirgisistan. In Sizilien oder anderen Gebieten hingegen gehört der Hochzeitszeremonie eine Mischung aus Brautentführung- und Raub an. Schließlich kommt es über die Brauteltern zu einem Brautkauf des Bräutigams. Die Hochzeit wird mit Einwilligung ausgeführt. Allerdings zeigt die Auserwählte bewusst negative Verhaltensweisen. Sie weigert sich, ziert sich, flüchtet und versteckt sich oder weint. Somit wird ihr Traditionswert für die eigene Familie hervorgehoben. Die Unterschiede zwischen einer Brautentführung und ihrem Raub sind also deutlich. Trotzdem zählt die Brautentführung oft als Reminiszenz des Brautraubes.

Worauf Sie sich bei einer Brautentführung einlassen müssen

Während einer Hochzeitsfeier kommen auf das Brautpaar einige Bräuche und Rituale zu. Bekannt ist unter anderem die Brautentführung. Sie wird nach oder vor der Schenkung des Brautpaares durchgeführt. Sie ist aber auch noch während eines bestimmten Abschnittes der Feier möglich. Dann wird die Braut von Trauzeugen oder engen Freunden „entführt“. Hierbei verlässt sie die Hochzeitsgesellschaft und geht in ein nahliegendes Lokal. Sobald der Bräutigam das Fehlen seiner Auserwählten bemerkt, startet er die Suche nach ihr. Dies kann allein geschehen oder in Begleitung. Während der Bräutigam unterwegs ist, genehmigen sich Braut und Entführer einige Getränke. Bevorzugt werden Wein und Sekt. Bezahlt werden müssen die Getränke jedoch erst nicht. Höchstens wird bei einem Weiterziehen die Anschrift hinterlassen. Auch in weiteren Lokalen geben Braut und Entführer bei einer Brautentführung Getränke-Bestellungen auf. Wenn sie vom Bräutigam gefunden werden, muss dieser alle Zechen begleichen. Somit bekommt er seine Auserwählte symbolisch aus den Entführer-Händen wieder. Nach einer eher neuen Variante kann bei einer Brautentführung auch die Braut für die Zechen geradestehen müssen. Dies ist immer dann der Fall, wenn sie den Brautstrauß bei der Hochzeitsgesellschaft vergessen hat. So oder so ist die Brautentführung beendet, sobald sämtliche Rechnungen ausgeglichen sind. Sie als Braut oder Bräutigam können sich nun mit allen anderen auf die Hochzeitsfeier zurückbegeben.
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