Schwangere Frau mit Clipboard

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Planen Sie gerade Nachwuchs oder sind Sie womöglich bereits schwanger? Dann gibt es sicherlich noch viel zu organisieren, damit alles für Ihr Kind parat steht, wenn es auf die Welt kommt! Gehen Sie solche Vorbereitungen am besten organisiert an, damit Sie nichts Wichtiges vergessen. Was dabei helfen kann? Eine Baby-Checkliste! Auf einer solchen besonderen To-do-Liste tragen Sie alle Teilaufgaben ein, die noch zu erledigen sind und die im Zusammenhang mit dem neuen Erdenbürger stehen. Sobald Sie eine einzelne Aufgabe bewältigt haben, lässt sich diese dann von der Liste streichen, was zu einem guten Überblick verhilft und zudem noch sehr motivieren und beruhigen kann. Wie alle To-do-Listen sollte auch die Baby-Checkliste allerdings in der Regel individuell angelegt werden: Schließlich wissen nur Sie bis in das letzte Detail, was in Ihrem konkreten Fall wirklich noch zu erledigen ist. Im Folgenden finden Sie Anregungen, die das Erstellen und den Umgang mit einer Checkliste für den Nachwuchs erleichtern könnten.

Die einzelnen Aufgaben auf Ihrer Checkliste fürs Baby

Wie umfangreich Ihre Baby-Checkliste ausfällt, hängt sowohl von dem Ziel ab, das Sie mit Ihrer Liste verfolgen, als auch von Ihrer individuellen Lage. Widmen wir uns erst einmal Ihrem anvisierten Ziel: Auf der einen Seite könnten Sie, wenn dies die einzigen noch zu erledigenden Aufgaben sind, eine Checkliste fürs Baby beispielsweise lediglich für die benötigte Ausstattung aufstellen. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich und üblich, dass der erwartete Nachwuchs zusätzlich noch sehr viel mehr Organisationsaufwand auslöst – zum Beispiel auf beruflicher, finanzieller, gesundheitlicher, versicherungstechnischer oder sonstiger Ebene.

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Werfen wir einmal einen groben Blick auf den Komplex Erstausstattung. Um halbwegs sicherzustellen, dass alle Utensilien vorhanden sind, die Ihr Kind benötigt, prüfen Sie am besten zunächst einmal die Großbereiche Kinderzimmereinrichtung, Anziehsachen, Nahrung, Transport, Sicherheit sowie Hygiene und Pflegeutensilien. Notieren Sie sich, was in diesen und ggf. weiteren Bereichen noch fehlen könnte – vielleicht eine Wickelkommode, ein paar Strampler, ein Stillkissen, eine Babydecke, Steckdosensicherungen oder ein großzügiger Windelvorrat? Insbesondere, wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten, werden relativ viele Besorgungen auf Ihrer Checkliste fürs Baby zu notieren und anschließend zu tätigen sein. Vermerken Sie also auf Ihrer Liste am besten genau, welche Dinge in welcher Menge noch anzuschaffen sind. Für den bevorstehenen Krankenhausaufenthalt bietet es sich vorher an, eine Kliniktasche zu packen.
Nun zum sonstigen Organisationsaufwand: Neben der Anschaffung von Babyutensilien könnte Ihre Baby-Checkliste auch noch viele weitere Punkte enthalten. Denken Sie allein an den bürokratischen Aufwand, den es zu bewältigen gilt, wenn ein neuer Erdenbürger zur Welt kommt – Versicherungsfragen, Anträge auf Gelder, Krankenhaus- und Hebammenwahl, Mitteilungen an die Arbeitgeber und das Ausloten von Betreuungsfragen sind hier nur einige von vielen Angelegenheiten, die auf Sie warten könnten. Verschaffen Sie sich unbedingt einen individuellen Überblick über Ihre weiteren Aufgaben – auch, weil diese eine Abhängigkeit von Ihren persönlichen Verhältnissen aufweisen könnten, und daher nicht voll und ganz zu verallgemeinern sind. Vergessen Sie dabei auch nicht, dass nach der Geburt noch einige Aufgaben auf Sie warten – die Ausstellung der Geburtsurkunde und die Anmeldung des Kindes beim Einwohnermeldeamt sind auch hier nur Beispiele, die stellvertretend für diesen weiteren Aufgabenkomplex zu nennen sind.

Aufgaben auf der Baby-Checkliste nach Dringlichkeit und Zeitablauf ordnen

Hatten Sie geplant, bis zur Geburt zwölf Strampler zu besorgen, liegen dann, wenn Ihr Nachwuchs zur Welt kommt, aber „nur“ zehn parat, ist dies natürlich kein Drama. Andere Besorgungen und Aufgaben teilweise zu vergessen, kann aber natürlich schon zu erheblichen Schwierigkeiten führen – stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie haben zwar ein Babybett gekauft, bei der Rückkehr aus dem Krankenhaus ist dieses aber noch nicht aufgebaut. So etwas sorgt für unnötigen Stress oder gefährdet gar das Wohl Ihres Nachwuchses. Aus diesem Grunde kann es hilfreich sein, die Aufgaben auf der Baby-Checkliste nach Dringlichkeit zu ordnen – das Besorgen von Kleidung hätte dann zum Beispiel eine höhere Priorität als die Anschaffung von Unmengen Spielzeug. Wer das wirklich Wichtige zuerst erledigt, ist auf der sicheren Seite!
Zudem ist es ggf. eine gute Idee, die einzelnen Aufgaben auf Ihrer Baby-Checkliste auch einer gewissen Chronologie zu unterwerfen. Listen Sie zum Beispiel alle Aufgaben, die schon zu Beginn der Schwangerschaft anstehen, in einem großen Komplex auf und ordnen Sie diese Aufgaben, wie oben beschrieben, nach ihrer Dringlichkeit. So verfahren Sie dann ebenfalls mit weiteren Zeitabschnitten. Auf diese Weise wissen Sie gleichzeitig, was wann zu erledigen ist und was in dem jeweiligen Zeitfenster am wichtigsten ist.

Aufgabenverteilung: Die Checkliste fürs Baby gemeinsam abarbeiten

Die Wohnung für das Baby sicher machen

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Keine Frage: Eine Baby-Checkliste kann sehr umfangreich ausfallen. Je länger Sie nachdenken, desto mehr Aufgaben, die noch vor der Geburt zu erledigen sind, fallen Ihnen wahrscheinlich ein. Haben Sie Unterstützung – durch Ihren Partner, Ihre Familie oder durch Freunde – kann es sinnvoll sein, die einzelnen Aufgaben auf Ihrer Baby-Checkliste gleich einer konkreten ausführenden Person zuzuteilen. So könnte die werdende Mutter vielleicht noch ein paar kleine Einkäufe erledigen, der Papa in spe die Wohnung kindersicher machen, Großeltern beim Aufbau der Kinderzimmermöbel helfen, und, und, und. Scheuen Sie sich auf keinen Fall, Hilfe anzunehmen, die Ihnen angeboten wird. Viele Hände schaffen einfach mehr!
Sie können übrigens auch erwägen, von Ihrer umfangreichen Checkliste kleine Ableger zu erstellen: Ein solcher Ableger würde dann alle Aufgaben enthalten, die einer konkreten Person zugewiesen sind. So hat diese Person einen exakten Leitfaden zur Hand, aus dem hervorgeht, was noch zu erledigen ist. Sie kann dann ihre eigene kleine Liste abarbeiten und Sie darüber informieren, was bereits getan ist, damit auch Sie die entsprechenden Punkte beruhigt von Ihrer Baby-Checkliste streichen können. Nach der Geburt können Sie sich mit kreativen Dankeskarten bei allen für die tatkäftige Unterstützung bedanken.

Das passende Medium für Ihre Baby-Checkliste

Die Baby-Checkliste auf Papier ist natürlich der Klassiker. Vergessen Sie aber nicht, dass Papier geduldig ist und Sie nicht automatisch an zeitkritische Aufgaben erinnert, sondern immer nur dann, wenn Sie einen Blick darauf werfen. Aus diesem Grunde kann es sinnvoll sein, die Checkliste fürs Baby (ggf. zusätzlich) auch mit technischer Unterstützung zu führen, sodass Erinnerungsfunktionen verfügbar sind. So lässt sich die Baby-Checkliste eventuell auch einfacher mit anderen Personen teilen und bearbeiten. Sind Sie eher ein Anhänger der klassischen Variante, ist dies natürlich auch kein großes Problem: Sorgen Sie dann einfach dafür, dass Sie regelmäßig einen Blick auf die Baby-Checkliste auf Papier werfen und jeder Helfer, der einen Zugang zu Ihrer Liste benötigt, diesen auch erhält.

Lassen Sie sich trotz Baby-Checkliste nicht stressen!

Klar, es gibt viele Aufgaben, die vor der Geburt eines Kindes schlichtweg erledigt werden müssen. Gleichzeitig gilt aber natürlich auch, dass Stress sicherlich weder für die werdende Mutter noch für das ungeborene Kind gut ist. Achten Sie also idealerweise darauf, dass Sie sich nicht zu viel zumuten. Dies kann – wie schon angedeutet – gelingen, indem Sie sich bei Aufgaben, die nicht zwingend von Ihnen selbst zu erledigen sind, Hilfe aus Ihrem Freundes- und Verwandtenkreis besorgen. Zudem verzichten Sie ggf. besser darauf, Aufgaben auf Ihre Baby-Checkliste zu setzen, die nicht wirklich wichtig oder drängend sind. So muss zum Beispiel das Kinderzimmer zwar sicher, hygienisch und mit allen wichtigen Dingen ausgestattet, aber sicherlich nicht bis ins letzte Detail durchgestylt sein.

 

Wir haben eine praktische Checkliste vorbereitet, mit deren Hilfe Sie einen kleinen Fahrplan bis zur Geburt in den Händen halten. Unsere Checkliste gibt es in rosa falls es ein Mädchen wird, sowie in hellblau falls Sie in freudiger Erwartung eines Sohnes sind. Einfach dem Link folgen und die gewünschte Checkliste herunterladen:

 

Mädchen Checkliste neu Mädchen Checkliste neu2

Hier geht´s zum Download:

Jungen Checkliste

Mädchen Checkliste