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Hochzeitsfeier und Hochzeitsvorbereitungen
Standesamtliche Trauung

Welche Unterlagen werden für eine standesamtliche Trauung benötigt?

Für die meisten Brautpaare sind die kirchliche Trauung und die darauffolgende Hochzeitsfeier einer der Höhepunkte ihres neuen gemeinsamen Lebens. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist jedoch die standesamtliche Trauung. Um eine standesamtliche Trauung beim Standesamt am Wohnsitz anzumelden (frühestens sechs Monate vor dem Trauungstermin möglich), müssen vom Brautpaar die erforderlichen Unterlagen dafür zusammengestellt werden. Benötigt werden von beiden Partnern der Personalausweis oder Reisepass, eine beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde aus dem Geburtsregister und zusätzlich eine Aufenthaltsbescheinigung des Meldeamtes, die nicht älter als zwei Wochen sein darf. Auf dieser Bescheinigung müssen Familienstand, Staatsangehörigkeit und Wohnsitz vermerkt sein. Dieses gilt für Paare, die noch nicht verheiratet waren, die volljährig sind und von Geburt an die deutsche Staatsangehörigkeit tragen. Natürlich gibt es Sonderfälle, für die auch zusätzliche Unterlagen erforderlich sind, um die Anmeldung zur Eheschließung vornehmen zu können. Dazu zählt, wenn der Partner geschieden ist, nicht von Geburt an die deutsche Staatsbürgerschaft besessen hat, minderjährig ist oder bereits gemeinsame Kinder vorhanden sind. Falls man vorher schon einmal verheiratet war, benötigt das Standesamt eine beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister mit dem entsprechenden Auflösungsvermerk. Gibt es bereits gemeinsame Kinder, ist eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister des Kindes erforderlich, die max. sechs Monate alt sein darf. Bereits beim ersten Informationsbesuch auf dem Standesamt werden Sie eingehend über alle für Sie notwendigen Unterlagen informiert und noch offenen Fragen beantwortet. Erst wenn alles vollständig vorliegt, kann ein fester Termin für die standesamtliche Trauung vereinbart werden.

Ablauf der standesamtlichen Trauung

Eine standesamtliche Trauung dauert in der Regel ca. 20 – 30 Minuten. Die Standesbeamtin/der Standesbeamte begrüßen das Paar und prüfen die Personalien. Dann begibt sich das Brautpaar, samt eventueller Trauzeugen und Hochzeitsgäste ins Trauzimmer, während die Musik gespielt wird, die sich das Brautpaar aus persönlicher Affinität ausgesucht hat. Info: Für die standesamtliche Trauung (Deutschland) sind seit 1998 keine Trauzeugen mehr notwendig, aber natürlich möglich. Nachdem die Personalien des Brautpaares verlesen sind (vorher mussten die Personalausweise/Reisepässe vorgelegt werden), hält der Standesbeamte eine Ansprache, die mehr oder weniger persönlich ausfallen kann. Dann folgt die Frage - einzeln und nacheinander an das Brautpaar gerichtet – ob es die Ehe miteinander eingehen will. Man nennt das Ehekonsenserklärung mit Eheschließungsformel. Nachdem das „Ja“ von beiden ausgesprochen ist, wird erklärt, dass sie nun rechtmäßig verbundene Eheleute sind. Die Brautleute stecken sich gegenseitig die Eheringe an und geben sich den Brautkuss. Bevor das Ehepaar seine Unterschrift im Ehebuch leistet, wird der Ehebucheintrag vorgelesen. Nach der persönlichen Gratulation ist die standesamtliche Trauung beendet und das Paar offiziell verheiratet.

Ort der standesamtlichen Trauung

Die meisten standesamtlichen Trauungen finden in den Trauzimmern des zuständigen Standesamtes statt. Wenn man Glück hat, sind diese Räume architektonisch sehr ansprechend gestaltet, befinden sich in denkmalgeschützten Häusern und vermitteln durch Stuck und hohe Decken eine geschmackvolle und romantische Atmosphäre. Bedauerlicherweise befindet sich aber die Mehrzahl der Trauzimmer in nüchternen Gebäuden der Standesämter. Will man einer standesamtlichen Trauung in diesem Ambiente entgehen, besteht auch die Möglichkeit, einen Standesbeamten zu einer Trauung im Freien, in einem Schloss, einer Burg oder einer anderen „Außenstelle“ zu bewegen. Dieses ist zwar mit zusätzlichen Kosten verbunden, die Bereitwilligkeit der Standesbeamten aber durchaus vorhanden.

Mit welchen Kosten für eine standesamtliche Trauung ist zu rechnen?

Für die Anmeldung der Eheschließung, die Heiratsurkunde und das Stammbuch werden generell ca. 100 Euro fällig. Die Preise variieren regional. Zusätzliche Aufschläge werden verlangt, wenn die standesamtliche Trauung nicht an einem normalen Wochentag, sondern an einem Samstag stattfinden soll. Jedes ausgestellte Exemplar der Heiratsurkunde wird ebenso gesondert berechnet, ebenso wie die Ausführung des Stammbuches, bei dem es eine Auswahl in den unterschiedlichsten Varianten gibt.

Tragen Sie bei Ihrer standesamtlichen Trauung das, was Ihnen gefällt

Ob ein langes oder kurzes Kleid, ein Kostüm oder Hosenanzug, ob weiß oder bunt – wählen Sie ein Outfit, in dem Sie sich wohlfühlen und das für Sie persönlich zu diesem Anlass passt. Sollte Ihr Eheversprechen nur aus einer standesamtlichen Trauung bestehen und keine kirchliche Trauung folgen, werden Sie schon gefühlsmäßig mit Sicherheit eine exquisitere und teurere Garderobe für diesen Schritt wählen, weil weder ein kostspieliges Brautkleid noch ein Smoking oder ein ausgefallener Hochzeitsanzug für eine kirchliche Trauung erworben werden müssen. Alles ist erlaubt – Vorschriften gibt es nicht!
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